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Anlegerverlag Allianz: Wacht diese Aktie heute Nachmittag auf?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
14.06.2018, 13:31  |  1245   |   |   

Die Allianz (ISIN: DE0008404005) kann so gut und geschickt wirtschaften, wie sie will, die extrem niedrigen Renditen am europäischen Anleihemarkt sind und bleiben ein Problem, weil sie massiv auf die Gewinnmarge drücken. Die Hoffnung, dass sich das ändern werde in Kombination mit der jedes Jahr neu belebten und in den letzten Jahren auch erfüllten Hoffnung auf relativ wenige Großschadens-Ereignisse hatten die Aktie Anfang des Jahres über 200 Euro getragen. Aber seither ist hier der Wurm drin. Bis heute? Könnte sich das umgehend ändern?

Das könnte es, falls die EZB nachher einen klaren Plan für den Ausstieg aus der jahrelangen Nullzinspolitik vorlegen würde. Darf man darauf wetten? Besser nicht, denn die EZB weiß genau, wie riskant das ist. Zinsen runter, das ist einigermaßen leicht, Anleihen in Billionenhöhe kaufen auch, wenn man das Geld dafür selber „machen“ und Verluste gelassen abschreiben kann. Aber der Weg zurück in die einstige, für die Allianz so wichtige Normalität, der ist steinig. So gesehen würde es schon ein wenig wundern, sollte die EZB heute wirklich konkrete Entscheidungen, verbunden mit einem Zeitplan, präsentieren. Aber man weiß ja nie. Was muss passieren, damit diese Aktie wieder positiv zu sehen ist – und was darf nicht passieren?

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Wir sehen in diesem langfristigen Chartbild auf Wochenbasis, dass sich die Aktie gerade an das sehr markante Hoch des Jahres 2017 bei 180,29 Euro klammert. Das muss halten. Und von hier aus sollte der Kurs zumindest zurück über die 200-Tage-Linie, aktuell bei gut 192 Euro, laufen. Das ist ein ordentliches Stück, wäre aber im Fall einer für die Finanzwerte positiven Überraschung durch die EZB schnell hinzubekommen. Aber wenn nicht, wenn die Anleger den Eindruck bekommen, dass das Elend der Mini-Renditen auf unbestimmte Zeit weitergeht, kann es hier schnell ungemütlicher werden, als es ohnehin schon ist:

Die bisherigen Jahrestiefs bei 175 Euro wären dann wohl schnell gebrochen. Darunter sehen wir die auffälligen Wendemarken des Jahres 2015 bei 170 Euro. Die müssten es als Unterstützung dann richten, ansonsten wäre es allemal denkbar, dass eine massive Enttäuschung die Aktie an die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrendkanals drückt … und die wartet derzeit erst bei 144 Euro!

 

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