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Alarmsignale aus Kalifornien Rollt eine Immobilienkrise auf die USA zu?

Im Süden Kaliforniens gingen die Verkäufe von neuen und bestehenden Häusern und Eigentumswohnungen im Jahresvergleich um 11,8 Prozent zurück. Unterdessen sind die Preise auf ein Rekordhoch gestiegen.

In Los Angeles, Riverside, San Diego, Ventura, San Bernardino und Orange County sank der Umsatz im Vergleich zum Mai 2018 um 1,1 Prozent, so "CNBC". Der stärkste Rückgang zeigte sich vor allem bei den Verkäufen von Neubauten, die um 47 Prozent unter dem Juni-Durchschnitt lagen. Dies liegt sowohl an den steigenden Preisen als auch einer längeren Bauzeit, denn steigende Arbeits-, Land- und Materialkosten verlangsamen das Angebot.

Der Medianpreis für alle im Juni verkauften Häuser in Südkalifornien betrug laut CoreLogic 536.250 US-Dollar - ein Anstieg von 7,3 Prozent im Vergleich zum Juni 2017. Jedoch gibt es immer weniger Käufer in den höheren Preisklassen. 

Auch im Spitzensegment gibt es deutliche Veränderungen: "Die Hausverkäufe von 1 Million Dollar oder mehr pro Objekt stiegen im letzten Monat im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig - weniger als ein Prozent - nach jährlichen Zuwächsen zwischen fünf Prozent und 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", so Andrew LePage, Analyst bei CoreLogic.

LePage weist auf den Anstieg der Hypothekenzinsen in den letzten sechs Monaten hin, welche die monatliche Zahlung eines Kreditnehmers deutlich erhöht.

In der Vergangenheit war Kalifornien, einer der größten Wohnungsmärkte des Landes, ein Frühindikator für den Rest des Landes, so "CNBC". Die Hauspreise sind überall gestiegen - inmitten eines kritischen Wohnungsmangels und die Verkäufe beginnen zu bröckeln.

Auf nationaler Ebene lässt sich beobachten, dass die Verkäufe von Bestandsimmobilien im dritten Monat in Folge rückläufig sind, was zu höheren Preisen führt und einige potenzielle Käufer aus dem Markt drängt. Die Zahl der Wohnungsneubauten ging im Juni 2018 um 12,3 Prozent zurück. Der Rückgang erreicht ein Neunmonatstief. Gleichzeitig steigt USA-weit der Bestand an Luxusimmobilien, während günstige Häuser für junge Familien immer rarer werden.

Quelle:

CNBC





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