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Anlegerverlag Deutsche Bank: Vergeben die Bullen ihre Chance?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
29.08.2018, 11:25  |  468   |   |   

Heute Früh gab der neue Chef der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008) eine Art Einschätzung zur Lage der Nation bzw. seines Geldhauses ab. Eine realistische Einstufung der Lage, die zwar Optimismus durchscheinen lässt, aber ohne diesen mit irgendwelchen Verheißungen oder Durchhalteparolen künstlich aufzupeppen. Als Fazit könnte man ziehen: Die Lage bleibt knifflig, aber wir schaffen das. Und in der Tat:

Die jüngste Quartalsbilanz und die Maßnahmen und Pläne, die Christian Sewing vorgestellt hat, wirken zielführend. Die Rahmenbedingungen sind nun einmal von zinsbedingt zu niedrigen Gewinnmargen und einer von den USA ausgehenden großen Planungsunsicherheit geprägt. Wenn sich das aufhellt, wäre die Deutsche Bank wohl imstande, sehr zügig mit anziehenden Umsätzen und Gewinnen aufzuwarten. Alleine, es hellt sich eben bislang nicht auf. Und ob die Deutsche Bank etwas dafür kann oder nicht, ist den Investoren eher egal: Sie sehen die Aktie derzeit eben nicht als attraktiv an, vor allem, weil die kurze Phase der Wiederbelebung im Juli zunächst einem erneuten Abwärtsimpuls und jetzt einem fruchtlosen Seitwärts-Geschiebe gewichen ist. Kann das dazu führen, dass die Bären erneut zuschlagen?

 

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Das kann es durchaus. Denn die Chance, von der derzeit gehaltenen Supportzone um 9,85 Euro wieder Fahrt aufzunehmen, schwindet mit jedem Tag, den sie nicht genutzt wird. Die zuvor überverkauften markttechnischen Indikatoren laufen auch in der Seitwärtsbewegung höher, deren Potenzial, für die Bullen Rückenwind zu liefern, wird also geringer, die Luft nach unten wieder größer, wie Sie an dem im Chart unten eingeblendeten Stochastik-Oszillator beispielhaft sehen können.

Und der nächstgelegene Widerstand beginnt zu drücken, denn er ist beweglich: Die 20-Tage-Linie ist die nächste Charthürde. Würde sie bezwungen, wäre aus charttechnischer Sicht immerhin Spielraum bis 10,82 Euro. Aber derzeit läuft diese Linie abwärts, bildet bei 10,18 Euro eine näherkommende Basis für Leerverkäufer, dort ihre Position zu verteidigen, erneut auf den Kurs zu drücken. Nur, wenn die Aktie über eben diesem 20-Tage-Durchschnitt schließen würde, wäre da eine Trading-Chance Long geboren. Vorher bleiben die Aktie in den Fängen der Bären und ein Einstieg Long ein Wagnis mit nicht allzu guten Chancen.

 

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