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Offensive Zündet Chery in Deutschland den E-Turbo?

31.08.2018, 08:48  |  3869   |   |   

Die Bundesregierung wird ihre Ambitionen im Bereich Elektromobilität wohl etwas korrigieren müssen, denn von den eine Million E-Fahrzeugen auf deutschen Straßen bis 2020 ist man bislang weit entfernt. Trotz Prämien, Dieselskandal und Fahrverboten in den Metropolen, läuft der Verkauf schleppend.

Im ersten Halbjahr 2018 wurden in Deutschland circa 17.000 Elektro-Pkw neu zugelassen, so die "SZ". Bei den Autos mit Hybridtechnik sieht es ähnlich mau aus. Vom 600 Millionen Euro Fördervolumen, wurden bislang nur 100 Millionen Euro abgerufen. Dabei herrschen für E- und Hybrid-Wagenbesitzer nahezu paradiesische Zustände, denn den 130.000 Elektro- und Hybridautos stehen 13.500 Ladestationen zur Verfügung. So sind derzeit Hamburg und Berlin mit 785 bzw. 743 Ladestationen die Spitzenreiter. 

Es dürften auch die Metropolen sein, die der chinesische Autobauer Chery im Fokus hat. Laut Informationen der "FAZ" will Chery mit seinem E-SUV ab 2020 auf den europäischen und deutschen Markt drängen. Laut dem Chery-Vorstandsvorsitzenden Chen Anning geht es um das  SUV-Modell "Exeed" - unser Bild zeigt den "Tiggo 8" auf der Automesse in Peking im April 2018. China will im Bereich E-Mobilität zukünftig die Hauptrolle einnehmen. Die Voraussetzung sind dafür gar nicht so schlecht, denn es gibt zahlreiche Produzenten und der Staat fördert den E-Autokauf. 

Das erste E-Auto von Chery für den deutschen Markt soll ab einen Grundpreis von 30.000 Euro erhältlich sein. Um die Pläne zu konkretisieren, wird im Raum Frankfurt ein Entwicklungszentrum entstehen. Der geplante Vertrieb erfolgt dann ab 2020 über Show-Rooms, Vertragshändlern und das Internet.

Quellen:

SZ

FAZ: Vorabmeldung, Chinesischer Autohersteller (...) vom 30.08.2018.



1 Kommentare

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Kommentare

"Wenn es der (dumme) Bürger nicht versteht, haben wir (die Politiker) es ihm nicht ausreichend (einfach) erklärt."

Diese Handlungsmaxime berücksichtigt allerdings nicht, dass der deutsche Durchschnittsbürger deutlich intelligenter ist als die Politiker.

Deshalb werden auch keine Elektroautos gekauft. Dass diese eine Sackgasse der Entwicklung sind, weiß eben inzwischen fast jeder. Auch die Automobilhersteller! Aber die staatlichen Fördergelder (Steuern) nehmen sie doch gerne mit.

Die mobile Zukunft naht, nach langen Geburtswehen, mit großen Schritten, und heißt "Brennstoffzellentechnologie"!
Im Projektkonzern "H2Mobility" finden sich neben internationalen Gasekonzernen auch Ölkonzerne und vor allem natürlich die Kfz-Hersteller, wie: Daimler, BMW, VW, Honda, Toyota und Hyundai.
Inzwischen gibt es 44 Wasserstofftankstellen und weitere 49 befinden sich im Bau.
Alle 2 Wochen wird eine neue H2O-Tankstelle in Betrieb genommen. Die Geschwindigkeit wird zunehmen.
Bereits Ende 2019 wird es ein flächendeckendes Netz in Deutschland geben.

Also: Packt eure Stecker wieder ein und hört auf mit E-Tanksäulen die Strassen zu "verschönern" und weitere knappe Parkplätze zu zerstören.

https://h2.live/h2mobility

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