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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 48-2018

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Gastautor: Jörg Schulte
03.12.2018, 04:19  |  5393   |   

Gründe für die schlechte DAX-Performance scheinen schnell gefunden: Marktbeobachter führen immer wieder die Unsicherheiten im Zollstreit zwischen den USA und 
China sowie ein nachlassendes globales Wirtschaftswachstum an. Dazu passt für Deutschland auf jeden Fall der ifo-Geschäftsklimaindex.

Und wieder können wir auf eine Woche zurückblicken, die unterschiedlicher kaum sein könnte: Während in Amerika Feierstimmung angesagt war, der Dow Jones um rund 5,2 % auf 25.583 Punkte kletterte und der S&P 500 Index rund 4,9 % auf 2.760 Punkte zulegte, trat der Deutsche Aktien-Index mit lediglich einem Miniplus von 65 Punkten auf 11.257 Punkte nahezu auf der Stelle. Etwas besser sah da schon der EuroStoxx 50 aus, der immerhin rund 1,1 % auf 3.173 Punkte zulegen konnte.

Gründe für die schlechte DAX-Performance scheinen schnell gefunden: Marktbeobachter führen immer wieder die Unsicherheiten im Zollstreit zwischen den USA und 
China sowie ein nachlassendes globales Wirtschaftswachstum an.

Dazu passt für Deutschland auf jeden Fall der ifo-Geschäftsklimaindex, der eindeutig zur Vorsicht mahnt. Denn im November fiel der Index ein drittes Mal in Folge, und das sogar deutlich stärker als erwartet. Marktexperten erkennen demzufolge Anzeichen für eine konjunkturelle Trendwende, und zwar nach unten. Während sich im Sommer dank einiger Hochs etwas Entwarnung angedeutet hatte, ist das kleine Zwischenhoch nun komplett wieder aufgezehrt.

Hoffnung für die Marktteilnehmer gibt es vom G20-Gipfel in Argentinien. Dort gönnten sich die USA und China eine „Feuerpause“ und die Töne klangen etwas versöhnlicher. Das könnte evtl. die Weltbörsen etwas beflügeln. Denn noch vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Donald Trump den Druck auf China weiter erhöht und gesagt, dass neue Zölle auf chinesische Waren im Wert von USD 200 Mrd. wohl unausweichlich sein werden.

Derweil schwächt sich auch Chinas Industrie ab. Laut chinesischem Statistikbüro sind die Industriegewinne im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat „nur“ noch um 3,6 % gewachsen, nachdem zuvor noch 4,1 % verbucht werden konnten.

Ob diese Ankündigung nur darauf abzielt, einen für die USA vorteilhaften Deal auszuhandeln, bleibt abzuwarten. Im Falle der Meldung, dass keine Einigung mit China erzielt werde, könnten die Märkte wieder unter Beschuss geraten.

Unter starken Beschuss ist auch der Ölpreis geraten. Nach einem Crash von mehr als 27 % in den vergangenen drei Monaten auf mittlerweile nur noch knapp über 50,- USD pro Fass WTI-Öl muss man sich ernsthaft die Frage stellen, ob das noch mit Angebot und Nachfrage zu tun hat, auch unter Anbetracht der momentanen Ausnahmesituation mit dem Iran. In diesem Zusammenhang fällt allerdings auf, dass sämtliche Konjunkturmetalle etwas unter Druck stehen, wenn auch nicht so heftig wie Öl. Für die Öl-Investoren wird der Nikolaustag, also der 6. Dezember, ein sehr wichtiges und interessantes Datum sein! Denn dann trifft sich die OPEC. Ob man sich aber an den Trump-Tweet vor ein paar Wochen erinnert, die Ölförderung nicht zu kürzen oder letztendlich doch die Fördermenge kürzt, steht noch in den Sternen. Marktbeobachter vermuten allerdings, dass die Tagesproduktion um etwa 1,4 Mio. Barrel gesenkt werden könnte, was etwa 4 % der aktuellen Fördermenge entspräche. Sollte es so kommen, dürfte der Tiefpunkt beim Öl erreicht sein und Ölgesellschaften wie Saturn Oil & Gas zu seien alten Hochs führen. Bei anhaltend guter Nachrichtenlage sollten sogar noch deutlich höhere Kurse winken, als die bisherigen Hochs.

Die Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten, konnten in der vergangenen Woche wieder mit hervorragenden Meldungen aufwarten. Die aus Radaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

Drei weitere Jahre Planungssicherheit für Treasury Metals

Aufgrund der Fortschritte der jüngeren Vergangenheit rückt Treasury Metals scheinbar immer weiter in den Fokus von Analysten, wie auch der Sprung in die begehrte Watchlist der Laurentian Bank Securities beweist.

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Auryn Resources findet weitere hochwertige Bohrziele

Sogar bei einem Feldprogramm im Sommer wurden hochgradige Gold-, Silber und Kupferproben eingesammelt.

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Aurania entdeckt neues hochgradiges Gold in Kupferzone und findet bei Schürfproben 325 g/t Silber

Die gemeldeten Silber-Zink- und Blei-Funde wurden zumindest schon einmal mit einem kräftigen Kurssteigerungen belohnt.

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U.S. Gold Corp. auf den Spuren von Barrick Gold

Doch dann wendete sich das Blatt schlagartig, als der elfte Bohrkern in die Hände des Distriktgeologen Keith Testerman kam!

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Endeavour Silver stößt auf fast 1,5 kg pro Tonne Silber

Bei den Bohrarbeiten wurden etliche neue hochgradige Venen identifiziert, von denen sich zwei sogar auf dem Teilgebiet ‚San Miguel’ befinden und sich direkt nördlich an die Produktionsstätte anschließen.

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Aequus mit höchsten Quartalseinnahmen der Firmengeschichte

Mit Einnahmen im laufenden Geschäftsjahr bis zum 30. September 2018 von 1.173.013 CAD konnten 52 % mehr eingenommen werden!

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte 

 

 

 

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