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Daimler, BMW, Infineon – erst die Schmerzen…

Gastautor: Daniel Saurenz
03.12.2018, 12:16  |  280   |   |   

afrika_bmw_vw_daimler..dann das Geld – frei nach einer alten Börsenweisheit von Kostolany. Denn ohne Schmerzen konnte man die aktuelle Aktienrally nicht mitgehen. Der DAX eröffnete vorbörslich mit einem massiven Gap. Wer noch einstieg ist nur wenige Punkte vorne. Daher freuen wir uns für unsere Abonnenten in unserem Depotdienst und Videonewsletter. Hier sind wir seit einigen Wochen voll investiert. Wir hatten zuletzt mit einer stärkeren Erholung des DAX gerechnet, aber an der Börse muss man eben Geduld haben. Diese zahlt sich nun aus. Wir peilen im Favoritendepot ein Plus von zehn Prozent im Jahr 2018 an. Seit 2016 liegt unser Depot über 50 Prozent im Plus. Hier gerne reinschauen…

Die Experten der VP-Bank haben einen eher kritischen Blick auf G20:

“Es war zu erahnen: Zu Wochenbeginn sind wir so schlau wie zum Vorwochenschluss. Ja, Donald Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping redeten miteinander. Das ist eigentlich schon die zentrale Botschaft, denn zu einer großen Lösung im Handelsstreit kam es nicht. Die US-Seite verzichtet zunächst auf die Erhöhung der Strafzölle von 10 % auf 25 % zu Jahresbeginn, gleichzeitig bekommt China ein Ultimatum gestellt: Wenn Peking den Forderungen Washingtons binnen 90 Tagen nicht nachkommt, wollen die USA bestehende Strafzölle wie geplant erhöhen. Sepp Herberger würde sagen: „ Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“

Um aber dem insgesamt für die Finanzmärkte enttäuschenden Gipfel-Ergebnis doch noch etwas Positives abzugewinnen: Es finden in den kommenden Monaten zumindest Gespräche statt. Alleine diese Tatsache ist in diesen unruhigen Zeiten keine Selbstverständlichkeit. Es besteht dabei sogar die Hoffnung auf eine Einigung und das nicht etwa weil Donald Trump sanftmütiger geworden ist, sondern aus rein egoistischer Sicht. Die vom Weißen Haus angezettelten Handelsstreitigkeiten führten in den vergangenen Monaten zu einer globalen wirtschaftlichen Abkühlung. Unternehmen sind stark verunsichert und stellen Investitionen zurück. Von der langsameren konjunkturellen Gangart ist die USA selbst auch betroffen. Gerade deshalb könnte sich Donald Trump veranlasst sehen, nicht noch weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Eine Nichteinigung und weitere Strafzölle könnten die US-Wirtschaft selbst hart treffen. Die Chancen auf eine Wiederwahl des Präsidenten würden sinken. Das kann sicherlich nicht im Interesse Donald Trumps sein.”



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