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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 04-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
28.01.2019, 04:03  |  6377   |   

Zudem hat der IWF, pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos seine Wachstumsprognose für die globale Wirtschaftsentwicklung gesenkt.

Dow Jones und DAX notieren auf Vorwochenniveau. Die Gegenbewegung an den Aktienmärkten hat diese Woche insbesondere dem DAX gutgetan. Die Hoffnung auf eine Rücknahme des Brexits ist laut Marktbeobachtern deutlich gestiegen. Auch eine Zinsanhebung wird von EZB-Präsident Mario Draghi in weitere Ferne geschoben, was die Börsen immer wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Wie er sagte, sehe die EZB eine ganze Reihe von Gefahren für Europas Konjunktur, aus der er folgere, dass die erste Zinserhöhung seit gut acht Jahren frühestens im Herbst erfolgen könne, wahrscheinlich aber sogar erst im nächsten Jahr.

Die Börsen hängen noch immer am Tropf der folgenden Unsicherheitsfaktoren: Handelskonflikt, erneute US-Haushaltsblockade und die latente Gefahr eines harten Brexits. Allerdings ist auch die beachtliche technische Erholung nicht vom Tisch zu wischen, wenngleich sie noch auf wackeligen Beinen steht. Kommt es zwischen den USA und China zu Störungen der Gespräche über die Zollverhandlungen, kann der Markt sofort wieder drehen. Das wäre dann wahrscheinlich der Moment, in der die Fed Zinssenkungen liefern muss, um die Märkte zu stützen.

Zudem hat der IWF, pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos seine Wachstumsprognose für die globale Wirtschaftsentwicklung gesenkt und dabei als Gründe vor allem die jüngsten Entwicklungen in den USA genannt.

Scheint so, als sei das Interesse der Investoren an Gold nicht ohne Grund in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Marktbeobachtern zufolge hätten alleine die ETF-Investoren seit Anfang Oktober 2018 ihre Bestände um satte 160 Tonnen erhöht, während vor kurzem noch von etwa 90 Tonnen die Rede gewesen war! Zudem, so Marktexperten, könne man den jüngsten Aussagen der Fed entnehmen, dass man weitere Zinsschritte sorgfältig prüfen müsse, was darauf schließen lassen könne, dass man es mit weiteren Zinserhöhungen nicht mehr eilig habe. 

Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat es der Goldpreis am Freitag dann endlich geschafft, die psychologisch sehr wichtige Marke von 1.300,- USD je Unze zu durchbrechen. Auf Wochensicht legte der Goldpreis rund 1,7 % und der Silberpreis um 2,7 % zu. Jetzt wird es spannend: denn bei rund 1.315,- USD je Unze haben laut Marktbeobachtern viele Investoren die auf fallende Goldnotierungen spekulieren ihre Stoppkurse gesetzt. Sollte diese Marke von den Goldbullen ins Visier genommen werden, könnte der Goldpreis zunächst weiter stärker ansteigen. Erste Kursziele reichen dann bis über 1.380,- USD.

Somit könnten die kommenden rund acht Wochen die wichtigsten und spannendsten des gesamten Jahres und an allen Börsen werden.

DieUnternehmen über die wir regelmäßig berichten, konnten auch in der vergangenen Woche wieder mit hervorragenden Meldungen aufwarten. Deshalb hier die aus Radaktionssicht interessantesten Nachrichten im Überblick:

3D-Modell entdeckt Höhergradige Zone bei Maple Gold und White Gold kauft Liegenschaft zu

Während Maple Gold Mines weitere hochgradige Mineralisierungen in der Tiefe identifiziert kauft White Gold angrenzende Liegenschaft.

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Osisko Gold Royalties kauft sich bei Barksdale und Investec bei Sibanye-Stillwater ein

Barksdales ‚Sunnyside-Projekt befindet sich etwa 60 km südöstlich von Freeport McMoRans ‚Sierrita‘-Mine und ASARCOs ‚Mission‘-Kupferbergbaukomplex! Die Investec Bank steht nach eigener Aussage für das schaffen und Verwalten von Werten!

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Endeavour Silver aktualisierte seine Mineralreserven und Mineralressourcen

Diese signifikante Steigerung der Mineralreserven ist in erster Linie auf erfolgreiche ‚Infill‘-Bohrungen und die robuste wirtschaftliche Bewertung vom ‚Terronera‘-Projekt zurückzuführen.

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Maple Gold Mines gibt Ressourcenschätzung in Auftrag und bekommt hohe Steuerrückerstattung

Dadurch optimiert Maple Gold die Qualität der vorhandenen Ressourcen und erhöht gleichzeitig weiter die Quantität seiner Ressourcenbasis durch Entdeckungsbohrungen.

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Steppe Gold – Mit einer Marge von fast 1000 USD pro Unze Gold im Fokus der Analysten

Die Produktion von 40.000 Unzen Gold in 2020 halte man für sehr realistisch und deshalb gehe man auch davon aus, dass Steppe Gold diese Menge zu Produktionskosten von etwa 330,- USD je Unze Gold herstellen kann.

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Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte 

 

 

 

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