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DGAP-News Aareal Bank AG: Aareal Bank Gruppe erwartet nach gutem Geschäftsjahr 2018 stabiles Ergebnisniveau im laufenden Jahr

Nachrichtenquelle: EQS Group AG
27.02.2019, 07:00  |  399   |   |   




DGAP-News: Aareal Bank AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis


Aareal Bank AG: Aareal Bank Gruppe erwartet nach gutem Geschäftsjahr 2018 stabiles Ergebnisniveau im laufenden Jahr


27.02.2019 / 07:00



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Aareal Bank Gruppe erwartet nach gutem Geschäftsjahr 2018 stabiles Ergebnisniveau im laufenden Jahr



- Konzernbetriebsergebnis 2018 mit 316 Mio. EUR innerhalb des Zielkorridors, inklusive Sondereffekt aus Erwerb der Düsseldorfer Hypothekenbank (DHB) - Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis nach Steuern um 9 Prozent auf 208 Mio. EUR gesteigert



- Dividende von 2,10 Euro je Aktie vorgesehen, Ausschüttungsquote am oberen Rand der kommunizierten Spanne



- Starkes Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen: Bei weiterhin guten Margen mit 9,5 Mrd. EUR Zielwert deutlich übertroffen; Kreditportfolio wächst planmäßig



- Gute Entwicklung der IT-Tochter Aareon im abgelaufenen Jahr - Neue Wachstumsinitiative für Segment Consulting/Dienstleistungen gestartet



- Konzernbetriebsergebnis 2019 trotz erhöhter Wachstumsinvestitionen und DHB-Integrationskosten in einer Spanne von 240 bis 280 Mio. EUR und damit etwa auf dem bereinigten Vorjahresniveau erwartet



- Vorstandsvorsitzender Hermann J. Merkens: "Wir sind gut gerüstet für künftige Herausforderungen und investieren weiter in unsere Zukunft"



Wiesbaden, 27. Februar 2019 - Die Aareal Bank Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 ihre positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und weitere wichtige Schritte auf ihrem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gemacht. Dabei knüpfte das Unternehmen an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre an: Nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen lag das Konzernbetriebsergebnis im vergangenen Jahr trotz herausfordernder Rahmenbedingungen mit 316 Mio. EUR im kommunizierten Zielkorridor von 312 bis 352 Mio. EUR. Darin enthalten ist, wie angekündigt, ein positiver Einmaleffekt (negativer Goodwill) in Höhe von 55 Mio. EUR aus dem zum Jahresende 2018 abgeschlossenen Erwerb der Düsseldorfer Hypothekenbank AG (DHB). Im operativen Geschäft entwickelten sich die wesentlichen Kennzahlen im Rahmen der Prognosen: Einem planmäßig rückläufigen Zinsüberschuss standen eine niedrigere Risikovorsorge, ein im Einklang mit der Konzernstrategie erneut gestiegener Provisionsüberschuss sowie ein weiter deutlich gesunkener Verwaltungsaufwand gegenüber. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag, inklusive des Sondereffekts aus der DHB-Transaktion, mit 11,6 Prozent oberhalb der ursprünglichen Zielspanne von 9,5 bis 11,0 Prozent und nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (11,9 Prozent).



Vom Konzernbetriebsergebnis des Gesamtjahres entfielen 117 Mio. EUR (Vorjahr: 66 Mio. EUR) auf das Schlussquartal, einschließlich des negativen Goodwills. Nach Steuern erwirtschaftete das Unternehmen im vierten Quartal ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis von 91 Mio. EUR (Vorjahr: 44 Mio. EUR). Im Gesamtjahr lag das den Stammaktionären zugeordnete Konzernergebnis bei 208 Mio. EUR (Vorjahr: 191 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend um 9 Prozent auf 3,48 Euro, nach 3,20 Euro im Geschäftsjahr 2017.



An dem guten Konzernergebnis sollen die Aktionäre wieder angemessen beteiligt werden. Wie am 18 Februar 2019 angekündigt, soll der Hauptversammlung am 22. Mai 2019 eine Dividende in Höhe von 2,10 Euro je Aktie vorgeschlagen werden - im Sinne einer Balance zwischen Aktionärsinteressen einerseits und dem zunehmend unsicheren Umfeld andererseits. Gleichzeitig erlaubt dies dem Unternehmen weiterhin, Potenziale und Chancen wahrnehmen zu können. Die vorgesehene Ausschüttung entspricht einer Ausschüttungsquote von 82 Prozent, bezogen auf das Ergebnis je Stammaktie (EPS) ohne den positiven Einmaleffekt (negativer Goodwill) aus dem Erwerb der DHB. Die Quote liegt damit am oberen Rand der im Rahmen der Dividendenpolitik angekündigten Spanne von 70 bis 80 Prozent. Auf Basis der vorgesehenen Ausschüttung errechnet sich, gemessen am aktuellen Aktienkursniveau, eine Dividendenrendite von rund 7,6 Prozent.



Auf der Kapitalseite ist die Aareal Bank nach wie vor sehr solide aufgestellt. Per 31.12.2018 lag die harte Kernkapitalquote (CET 1) bei auch im internationalen Vergleich komfortablen 17,2 Prozent (31.12.2017: 19,6 Prozent). In den aufsichtsrechtlichen Kennziffern zum 31.12.2018 wurden bereits die erwarteten Auswirkungen von TRIM auf das gewerbliche Immobilienfinanzierungsportfolio und die SREP-Empfehlungen zu den NPL-Guidelines der EZB berücksichtigt. Die Einbeziehung der Gewinne in das CET 1 steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EZB.



Strategische Schwerpunkte: Kontrolliertes Portfoliowachstum und weitere konsequente Umsetzung von "Aareal 2020"



Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen hat die Aareal Bank 2018 mit 9,5 Mrd. EUR ein starkes Neugeschäft verbucht und ihren ursprünglichen Zielkorridor von 7 bis 8 Mrd. EUR deutlich übertroffen. Die durchschnittliche Bruttomarge lag mit 210 Basispunkten (vor Währungseffekten) trotz des weiter verschärften Wettbewerbs nach wie vor auf einem guten Niveau und ebenfalls oberhalb der ursprünglichen Erwartungen. Durch das starke Neugeschäft und der Konsolidierung der DHB lag das Portfoliovolumen per Jahresende mit 27,4 Mrd. EUR um 4 Prozent über Vorjahr. Die Ausweitung stellte bei den erzielbaren Margen eine effiziente Verwendung von Überschusskapital dar. Durch das hohe Neugeschäftsvolumen der vergangenen Monate hat die Aareal Bank eine gute Ausgangsbasis, in einem schwieriger werdenden Marktumfeld 2019 ohne Neugeschäftsdruck selektiv und mit Fokus auf attraktive Märkte agieren zu können.

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