checkAd

    Leoni  383  0 Kommentare Für die Wallstreet ein klarer „Short“

    Das Gegenteil einer famosen Performance liefert die Leoni-Aktie (WKN: 540888). Eine neue Hiobsbotschaft kommt am Dienstag aus Bankenkreisen. Das Bankhaus Lampe zieht die Reißleine, setzt Leoni auf „Verkaufen“ und revidiert das Kursziel von 21 auf 12 Euro. 

    Viele Hedgefonds sind hier zuletzt verstärkt auf der Shortseite engagiert. Ein Ableger von Citadel, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, und weitere namhafte Adressen der Hochfinanz setzen massiv auf fallende Kurse. Der Bordnetz-Ausrüster steht vor einem Kursverlauf, der schwindelig macht.  

    Gratis: Aktien-Tipp mit +500% Kurspotenzial
    Verpasse nie wieder +1.190%, +253% oder +128% Gewinn:Abonniere jetzt kostenlos den SD Insider!

    Du kannst Dich jederzeit aus dem Newsletter austragen - Deine Daten werden nicht weitergegeben.Weitere Hinweise zum Datenschutz.

    Nächster Analyst zieht Reißlinie
    Für den gewohnt kritischen Analysten Christian Ludwig vom Bankhaus Lampe bestehen berechtigte Zweifel, dass die Trendwende bei Leoni gelinge. Ludwig führt unter anderem die Verschuldungsproblematik und den defizitären Barmittelfluss als Gründe an.

    Leoni sei in der denkbar schlechtesten Verfassung, um mit einer möglichen Rezession klar zu kommen, so Ludwig. Er verweist auf die schwächelnden globalen Automärkte. Allein der Markt in China für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren war im April um fast -15% rückläufig.

    Ausgehend vom aktuellen 12-Euro-Kursziel müsste die Aktie garnicht so weit nach unten „übertreiben“, um in einstellige Kursregionen zu fallen.

    Boardnetzkabel von Leoni für den Einsatz in Autos. Quelle: Leoni

    Das Hauptproblem ist der Mittelabfluss. Leoni besorgte sich bereits im vierten Quartal kurzfristig Liquidität durch – nennen wir es – unorthodoxe Mittel, die ein Konzern mit ausreichender Cashgenerierung in der Regel nicht vornimmt (wir berichteten).

    Die Aktie kann – auch vor dem Hintergrund immer neuer Hiobsmeldungen – kein Momentum entfachen und bleibt im Abwärtsstrudel gefangen.

    Das neue Werk zur Kabelproduktion von Leoni in Merida, Mexiko. Quelle: Leoni

    Für Citadel ein klarer Short – steht bald eine Kapitalerhöhung an?
    Viele Hedgefonds waren hier zuletzt verstärkt auf der Shortseite engagiert. Citadel Advisors II LLC drückte in den vergangenen Tagen mit einer Verdoppelung der Shortposition auf 1,52% deutlich auf den Kurs. Ähnliche Aktivitäten waren zu beobachten bei Marshall Wace, die per Montag 3% der Leoni-Aktien leerverkauften.

    Die Leoni-Aktie wurde seit Mai letzten Jahres von 57,30 Euro auf nun 13,665 Euro durchgereicht – am 2. Mai zahlten Anleger noch 20,70 Euro. Eine von Bankhaus Lampe-Analyst Ludwig in Aussicht gestellte, mögliche Kapitalerhöhung dürfte einen Boden nach unten darstellen, vor allem wenn diese groß ausfällt – allerdings stellt sich natürlich die Frage, wieviel Investoren bereit sind zu zahlen für eine Aktie.

    Am 14. August legt Leoni die Zahlen für das erste Halbjahr vor.



    Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte


    Sharedeals
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Als Aktien-Blog für den spekulativen Anleger informiert www.sharedeals.de seit 2009 über wertpapierrelevante Themen. Dabei beleuchtet sharedeals.de insbesondere aktuelle Marktgeschehnisse im Small- und Micro-Cap-Bereich."
    Mehr anzeigen

    Weitere Artikel des Autors


    Verfasst von Sharedeals
    Leoni Für die Wallstreet ein klarer „Short“ Das Gegenteil einer famosen Performance liefert die Leoni-Aktie (WKN: 540888). Eine neue Hiobsbotschaft kommt am Dienstag aus Bankenkreisen. Das Bankhaus Lampe zieht die Reißleine, setzt Leoni auf „Verkaufen“ und revidiert das Kursziel von 21 auf 12 Euro.  Viele Hedgefonds sind hier zuletzt verstärkt auf der Shortseite engagiert. Ein Ableger von Citadel, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, und weitere […]