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Wenn man 500 US-Dollar in den Börsengang von Amazon investiert hätte, hätte man jetzt so viel

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
30.11.2019, 15:40  |  7675   |   |   

Das Wachstum von Amazon.com (WKN:906866) ist bemerkenswert. In weniger als 25 Jahren hat das Unternehmen sich zu einem der größten Einzelhändler der Welt entwickelt und sich dabei weit über den Verkauf von Büchern hinaus erfolgreich auf Cloud-Service-Lösungen, Werbung, digitales Streaming und intelligente Lautsprecher spezialisiert.

Was mit einer Handvoll Mitarbeitern, darunter Gründer und CEO Jeff Bezos, bescheiden begann, ist heute ein globales Unternehmen mit 750.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 265 Mrd. US-Dollar. Offensichtlich hat die Aktie einigen frühen Investoren eine Menge Geld eingebracht. Aber wie viel?

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Der ultimative Wachstumswert

Amazon hat am 15. Mai 1997 erstmals Aktien an der Börse verkauft. Der Börsengang (IPO) wurde mit 18 US-Dollar pro Aktie durchgeführt. Es gab drei Aktiensplits, alle zwischen 1998 und 1999. Zwei der Splits erfolgten im Verhältnis 2:1, während der dritte ein 3:1-Split war. Splits funktionieren so, dass du für deine bestehenden Papiere mehr Aktien erhältst, aber der Aktienkurs entsprechend angepasst wird, sodass der Wert deiner Investition gleich bleibt – es gibt nichts geschenkt.

Wenn du also 500 US-Dollar zum IPO-Preis investiert hättest, hättest du 27 Aktien gekauft. Nach den Aktiensplits hättest du nun 324 Aktien. Diese Aktien wären 568.620 US-Dollar zum aktuellen Kurs von 1.755 US-Dollar pro Aktie wert.

Du wärst noch kein Amazon-Millionär, aber das ist eine erstaunliche Rendite von etwa 36 % pro Jahr oder eine Gesamtrendite von 113.000 %.

Die Investoren, die um das Jahr 2000 während der Achterbahnfahrt der Dotcom-Blase bei Amazon geduldig dabei geblieben sind, bekamen für ihre Geduld eine stattliche Belohnung. Die Aktie stieg von einem splitbereinigten IPO-Preis von 1,50 US-Dollar pro Aktie auf 106,69 US-Dollar pro Aktie am 10. Dezember 1999. Von dort aus fiel der Kurs um 96 %, bis er am 28. September 2001 bei 5,97 US-Dollar pro Aktie seinen Tiefpunkt erreichte.

Es ist erstaunlich, darüber nachzudenken, aber selbst wenn du Amazon-Aktien auf dem Höhepunkt der Technologieblase im Dezember 1999 gekauft hättest, lägst du aktuell immer noch mehr als 1.500 % höher als bei dieser Investition. Investoren neigen nämlich dazu, schnell wachsende Unternehmen mit massiven Expansionsmöglichkeiten zu unterschätzen. Nur weil eine Aktie überbewertet aussieht, bedeutet das nicht, dass sie es ist.

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