Asien-Aktien: Value-Chancen im Zuge der Corona-Erholung

Gastautor: Simon Weiler
22.05.2020, 09:54  |  128   |   |   

Asiatische Unternehmen fahren wieder hoch, nachdem die Regierungen die erste Welle der Coronavirus-Pandemie eingedämmt und die Aufmerksamkeit auf die Aktienchancen in der Region gelenkt haben. Anleger sollten Unternehmen, deren Bewertungen vor und während der Pandemie ungerechtfertigt abgestraft wurden, genauer unter die Lupe nehmen.

Die Regierungen im Fernen Osten haben das Coronavirus im Vergleich zu Europa und Nordamerika relativ rasch eingedämmt. Nachdem sie die Hauptlast des SARS-Ausbruchs vor fast zwei Jahrzehnten zu spüren bekommen hatten, wussten sie, wie sie schnell mit aggressiven Absperrungen und Virusverfolgung reagieren konnten. Angesichts der Tatsache, dass Teile der Wirtschaft schneller als die westlichen Konkurrenten wieder hochfahren, verdienen bestimmte Unternehmen und Branchen die Aufmerksamkeit der Anleger.

Schon vor dem Ausbruch von COVID-19 wurden asiatische Substanz- oder Value-Aktien auf besonders attraktiven Niveaus gehandelt. Jetzt, da sich die Bewertungsstreuung weiter vergrößert hat (Abbildung), glauben wir, dass Substanzaktien (Titel von Unternehmen, die aufgrund einer kurzfristigen Kontroverse preiswert sind) im Begriff sind, einen Zusatzertrag zu erzielen, sobald sich die Märkte in diesem Jahr stabilisieren. Es gibt in der Tat einen Präzedenzfall für dieses Phänomen: Asiatische Substanzaktien (außerhalb Japans) haben sich in der Anfangsphase früherer Zyklen von Krisen bis zur Erholung besser entwickelt, wie etwa nach der globalen Finanzkrise 2009/2010 und nach der europäischen Schuldenkrise 2012/2013. Und die massiven Konjunkturpakete könnten dazu beitragen, zyklische Unternehmen zu unterstützen, die unter den Substanzwerten vermehrt zu finden sind.

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