Humanitäre Krise auf See: Investoren fordern Vereinte Nationen zum Handeln auf

Gastautor: Simon Weiler
13.01.2021, 06:18  |  175   |   |   

Wegen der Corona-Pandemie können mehr als 400.000 Seemänner und -frauen nicht an Land gehen. Für viele von ihnen dauert der Arbeitseinsatz bereits länger als branchenüblich. Etliche sind schon 17 Monate und somit deutlich länger als die gesetzlich zulässigen elf Monate an Bord. Zugleich warten weitere 400.000 Seefahrer an Land darauf, dass sie ihre Kollegen ablösen können. Sie erhalten häufig nur einen geringen oder gar keinen Lohn. Die Internationale Schifffahrtskammer schätzt, dass bald eine Million Seeleute betroffen sein könnten, wenn nicht schnell Maßnahmen zur Lösung des Problems ergriffen werden. 

Neben den hohen psychischen und physischen Belastungen, denen die Arbeiter auf See ausgesetzt sind, stellt die prekäre Lage auch ein erhebliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko dar, wenn erschöpfte Seeleute gefährliche oder verderbliche Ladungen umschlagen. Ein schwerer Seeunfall mit Gefahrgutladung könnte verheerende Folgen für unsere Weltmeere und unsere Gesundheit haben. 

Nach Konsultation mit wichtigen zuständigen Organisationen wie der Internationalen Arbeitsorganisation und der Internationalen Transportarbeiter-Föderation wenden sich die Unterzeichner* in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen. Fidelity International, Achmea Investment Management, ACTIAM, Ethos Foundation, Lombard Odier Investment Management, MFS Investment Management und andere fordern die Vereinten Nationen darin auf: 

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Disclaimer

Humanitäre Krise auf See: Investoren fordern Vereinte Nationen zum Handeln auf Unter der Federführung von Fidelity International fordern 85 Investoren, die ein Vermögen von über zwei Billionen US-Dollar repräsentieren, eine Lösung für die sich abzeichnende humanitäre Krise auf See. Diese Krise könnte auch weltweit Unterbrechungen von Lieferketten nach sich ziehen und damit die Versorgung gefährden.

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