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FDI-Vertrauensindex 2021 Deutschland bleibt bevorzugtes Ziel für Investoren (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
08.04.2021, 11:45  |  129   |   |   

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Die Komplette Studie
https://ots.de/7uGz70
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Düsseldorf (ots) - Die COVID-19 Pandemie, die Abwahl von Donald Trump und der
Brexit haben bei den ausländischen Direktinvestitionen (FDI) tiefe Spuren
hinterlassen. Wie hoch die Verunsicherung ist, zeigt der neue Vertrauensindex
für Direktinvestitionen der globalen Unternehmensberatung Kearney. Das Ergebnis:
Viele Anleger gehen auf Nummer sicher, kehren China den Rücken (minus 4 Plätze)
und setzen auf sichere (Investment)-Häfen wie die USA, Kanada und Deutschland.

Pandemie, Handelskonflikte, Datennationalismus - internationale Anleger zeigen
sich verunsichert und rechnen mit einer langsamen Erholung der
Investitionsströme. Der FDI Vertrauensindex 2021 der globalen
Unternehmensberatung Kearney, der auf einer Befragung von Führungskräften in
weltweiten Top-Unternehmen im Jänner und Februar beruht, zeigt ein Jahr nach
Pandemiebeginn die starke Verunsicherung. "Nur 57 Prozent geben sich
optimistisch, was die globale Weltwirtschaft und die Investitionsaussichten in
den nächsten drei Jahren betrifft. Vor und zu Beginn der Pandemie 2020 lag
dieser Wert noch bei 72 Prozent", so Dr. Martin Eisenhut , Partner und Managing
Director Deutschland, Österreich, Schweiz von Kearney.

Fast alle Länder verzeichneten einen massiven Rückgang an Auslandsinvestitionen.
Der Löwenanteil der getätigten Investitionen geht an die Industrieländer. An der
Spitze liegen weiterhin die USA, Kanada und Deutschland. Weniger Kopfzerbrechen
bereitet den Anlegern dagegen der Brexit. Großbritannien gewinnt wieder an
Attraktivität (Platz 4 / +2). Plätze gut machten auch das von der Pandemie
besonders stark betroffene Italien (Platz 8 / + 1) und Spanien (Platz 9, + 2).
Als eines der wenigen Länder verzeichnete Spanien sogar einen Anstieg der
Mittelzuflüsse. "Zum einen bieten etablierte Märkte den Führungskräften mehr
Sicherheit und Stabilität. Zum anderen bevorzugen Investoren Länder mit guter
Infrastruktur, starker Governance, technologischer Innovationsfähigkeit sowie
makroökonomischer Stabilität - alles natürliche Stärken der Industriestaaten",
ergänzt Eisenhut.

Schwache Schwellenländer

Das erklärt auch das schlechte Abschneiden der Schwellenländer im Index, haben
es doch nur China, die Vereinigten Arabischen Emirate und Brasilien in das
Ranking geschafft. In der Vergangenheit belegte China dabei immer Spitzenplätze.
Die Angst vor einer Eskalation des Handelskonfliktes zwischen den USA und China,
sowie ein allgemeines Umdenken bei der Gestaltung internationaler Lieferketten
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