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Ölpreise rutschen deutlich ab - Pandemiesorgen belasten

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London 26.11.2021 - Brent- und WTI-Rohöl sacken am Freitag kräftig ab. Die jüngsten Sorgen über die Entwicklung in der Pandemie, aber auch die Erwartung eines steigenden Angebots setzen die Notierungen unter Druck.

Die Pandemie ist wieder verstärkt in den Fokus der Investoren geraten. Berichte über eine neue Mutation des Coronavirus in Südafrika bereiten Sorgen über die wirtschaftliche Erholung. Derzeit prüft die WHO die Gefährlichkeit der Mutation, einige Länder haben derweil den Flugverkehr mit einigen afrikanischen Staaten bereits gestoppt.

Während die Risiken für die Nachfrage wachsen, schauen die Investoren auch auf die Angebotslage. Die USA haben angekündigt, rund 50 Mio. Barrel aus den strategischen Reserven freizugeben. Dies soll zwischen Dezember um April erfolgen.

Es wird erwartet, dass dies die globalen Rohölbestände anschwellen lassen wird. Gleichzeitig könnten sich die OPEC+ Staaten bei ihrer nächsten Sitzung dazu entschließen, die Ausweitung der Fördermengen zu verzögern.

Dabei wird auch die chinesische Reaktion auf die Maßnahmen der USA Einfluss auf die OPEC+ Staaten haben. Bislang hat sich Peking nicht dazu geäußert, wie man auf die Freigabe der Reserven, an denen sich auch Japan beteiligt, reagieren will.

Die OPEC+ Staaten kommen am 2. Dezember zusammen, um über die nächsten Schritte zu beraten. Reuters berichtet unter Berufung auf Personen aus dem Umfeld der OPEC, dass die OPEC-Staaten im Januar einen Überschuss von 2,3 Mio. Barrel und im Februar von 3,7 Mio. Barrel erwarten.

Das Fass Brent-Rohöl verliert 4,6 Prozent auf 78,48 USD, WTI-Rohöl gibt 5,7 Prozent auf 73,89 USD/Barrel ab.





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Nachrichtenquelle: Shareribs
26.11.2021, 11:30  |  194   |   

Disclaimer

Ölpreise rutschen deutlich ab - Pandemiesorgen belasten London 26.11.2021 - Brent- und WTI-Rohöl sacken am Freitag kräftig ab. Die jüngsten Sorgen über die Entwicklung in der Pandemie, aber auch die Erwartung eines steigenden Angebots setzen die Notierungen unter Druck. Die Pandemie ist wieder verstärkt …

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