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    2G Energy zieht weiteren Auftrag für Wasserstoff-BHKWS an Land.

    Bei seinem Japan-Besuch letzte Woche interessierte sich Bundeskanzler Olaf Scholz vor allem auch für die Wasserstoff-Strategie der japanischen Regierung. Japan ist ein Vorreiter auf dem Weg zur Wasserstoff-Gesellschaft. Bereits 2017 entwickelte das Land eine nationale Wasserstoffstrategie mit dem Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 46 % zu senken.

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    Bei seinem Japan-Besuch letzte Woche interessierte sich Bundeskanzler Olaf Scholz vor allem auch für die Wasserstoff-Strategie der japanischen Regierung. Japan ist ein Vorreiter auf dem Weg zur Wasserstoff-Gesellschaft. Bereits 2017 entwickelte das Land eine nationale Wasserstoffstrategie mit dem Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 46 % zu senken.

    Japan-Besuch von Olaf Scholz

    Scholz besuchte die Pilotanlage des Energiekonzerns Chiyoda. Der Konzern ist weltweit der größte Entwickler von Flüssiggasprojekten. Die Pilotanlage stellt nach Ansicht der japanischen Regierung den Durchbruch bei der Wasserstoff-Technologie dar, weil man eine Technologie entwickelt hat, mit der Wasserstoff über große Entfernungen transportiert werden kann. Chiyoda hat eine Art „Lösungsmittel“ erfunden, das mit Wasserstoff aufgeladen werden kann. Die Technologie kommt bereits zum Einsatz. Große Tankschiffe fahren konkret ins 5000 Kilometer entfernte Brunei, wo Wasserstoff aus Erdgas gewonnen wird und kommen vollgetankt mit Wasserstoff, der vom Lösungsmittel dann abgespalten werden kann, wieder zurück.

    Scholz zeigt sich sehr interessiert an der Technologie, die es ermöglicht, Wasserstoff über größere Strecken zu transportieren. Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Es werden kostengünstige Lieferketten benötigt. Zum Beispiel könnte der Wasserstoff in Afrika hergestellt werden, wo aus Solarenergie gewonnener Strom sehr günstig erzeugt werden kann.

     

    Der Nebenwert 2G Energy positioniert sich zielstrebig für die geplante Wasserstoff-Wirtschaft.

    2G Energy ist als deutscher Hersteller von Blockheizkraftwerken (BHKWs) nach eigenen Angaben, der einzige Anbieter weltweit, der garantiert, dass seine Anlagen neben Erdgas auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Das führt in Zeiten, in denen Erdgas als Energieträger zur Disposition steht, zu einem gewaltigen Wettbewerbsvorteil. Wenn sich Wasserstoff als Energieträger in Deutschland durchsetzen sollte, können die BHKWs von 2G Energy kostengünstig umgerüstet werden.

    Letzten Dienstag meldete 2G Energy den ersten Wasserstoff-Auftrag aus Nordamerika. Es handelt sich um einen Auftrag zur Lieferung einer mit Wasserstoff betriebenen Anlage vom Typ agenitor 404c H2 von einem Unternehmen aus der Energiebranche. Der Auftraggeber, der in der Pressemitteilung von 2G Energy namentlich nicht genannt wird, verfügt über einen eigenen Elektrolyseur und plant den Wasserstoff mithilfe des Wasserstoff-BHKW von 2G bedarfsgerecht in Strom und Wärme umzuwandeln.

    CEO Christian Grothholt von 2G Energy sagt dazu: „Nachdem wir bereits mehrere Wasserstoff-BHKW ins europäische Ausland und insbesondere nach Japan verkauft haben, freuen wir uns nun, dass unsere Wasserstoff-Lösungen auch in Nordamerika Anerkennung finden. Die erste erfolgreiche Platzierung eines Wasserstoff-BHKWs in Nordamerika ist zugleich ein Ansporn, unsere weltweite Technologieführerschaft bei Wasserstoff weiter zu stärken und auszubauen. Alle übrigen ausgelieferten BHKW mit 2G Motorenkonzept sind auch zu einem späteren Zeitpunkt für den Betrieb mit Wasserstoff oder Biogas umzurüsten. Der Umbau kann beispielsweise im Zuge einer größeren turnusmäßigen Revision kosteneffizient am Standort der Anlagen vorgenommen werden.“

     

    Europa dürfte den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur beschleunigen.

    Die politischen Entscheidungsträger in Europa arbeiten an Energiekonzepten, die unabhängig von Erdgas-Lieferungen aus Russland sind. Die Entscheidung, dass eine Wasserstoff-Wirtschaft ein wichtiges Element auf dem Weg zur Unabhängigkeit von russischen Erdgas-Lieferungen ist, wurde bereits getroffen.

    2G Energy erwartet in diesem Jahr Umsatzerlöse in Höhe von etwa 288 Mio. Euro. Der Börsenwert beträgt 466 Mio. Euro. Wenn der Gesetzgeber den Ausbau einer Wasserstoff-Infrastruktur nun gezielt fördert, dürfte das sehr positiv für den Aktienkurs von 2G Energy sein.

     

    Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf 2G Energy AG

    Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

    Auf den Basiswert 2G Energy AG stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 90,6587 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 90,6857 Euro. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die 2G Energy AG hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

     

    Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

     

    Stand: 09.05.2022

    Autor: Simon Betschinger, TraderFox GmbH

    Redigierend: Marvin Herzberger, TraderFox GmbH

     

    Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte finden Sie auf https://compliance.traderfox.de/#/

     

    ENDLOS TURBO LONG 90,6649 OPEN END: BASISWERT 2G ENERGY

    DV9Z7Z
    // Quelle: DZ BANK: Geld 10.05. 16:28:56, Brief 10.05. 16:28:56
    0,87 EUR 0,97 EUR 81,25% Basiswertkurs: -- EUR
    Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Gerling , --
    Basispreis 90,6649 EUR Abstand zum Basispreis in %
    Knock-Out-Barriere 90,6649 EUR Abstand zum Knock-Out in %
    Hebel 9,54x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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    Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

    Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr DZ BANK Sales Team

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    DZ BANK AG
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    wertpapiere@dzbank.de
    www.dzbank-derivate.de

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    DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
    Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
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    Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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    Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
    Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
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    Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
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    www.bvr.de/SE
    Verantwortlich für den Inhalt: Florian Möller, DZ BANK AG, Frankfurt
    © DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, 2022
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    Verfasst von DZ BANK
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