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Dank hoher Wechselbereitschaft - so können Unternehmen jetzt Führungskräfte von sich überzeugen (FOTO)

München (ots) - Der Fachkräftemangel hat längst unterschiedliche Branchen
erreicht. Keine gute Situation also für die Firmen, die händeringend nach
leitenden Angestellten suchen. Gerade für diese ergeben sich gegenwärtig aber
zahlreiche Chancen: Die Bereitschaft zum Wechsel des Arbeitgebers erreicht
aktuell unter den Führungskräften ein hohes Niveau.

Unternehmen, die jetzt ihr Recruiting erfolgreich aufstellen, können den Mangel
an kompetenten Mitarbeitern also beheben, wenn sie sich als attraktiver
Arbeitgeber präsentieren. Wie das gelingt und welche Faktoren dabei besonders
wichtig sind, zeigt Headhunter Dominik Roth in diesem Beitrag.

Mehr Geld lockt nicht

Unternehmen, die Fachkräfte für sich gewinnen möchten, werben oft mit hohen
Gehältern - und sind damit im Regelfall nicht erfolgreich. Als Grund dürfte
gelten, dass es gerade unter leitenden Angestellten schwierig ist, mit Geld noch
echte Reizpunkte zu setzen. Immerhin handelt es sich hierbei um Personen, die
zumeist in den letzten Jahren schon überdurchschnittlich gute Löhne erhalten
haben. Ebenso zeigen Befragungen, dass das Gehalt normalerweise nicht den
entscheidenden Faktor für oder gegen den Wechsel des Arbeitgebers darstellt.
Wichtiger ist den Kandidaten vielmehr, dass sie im Vergleich mit dem gesamten
Markt fair vergütet werden. Gehalt ist laut Dominik Roth nur ein Hygienefaktor
und kein Motivator. Ist diese Hygiene z.B. durch den Marktvergleich gegeben,
gibt es andere Motivatoren, die zu einer besseren Performance führen.

Unternehmer im Unternehmen

Schon dem Recruiting kommt die Aufgabe zu, nicht nur Angestellte zu suchen -
sondern den Blick auf sogenannte Intrapreneure, wie Sie Roth nennt, zu richten.
Unternehmer im Unternehmen. Wer sie finden möchte, muss beim Auswahlprozess
einen Blick auf den Track-Record der Bewerber legen: Mit welchen Aufgaben waren
sie bei früheren Stationen betraut und welche Leistungsbilanz können sie dabei
vorweisen? Gab es Probleme in der Arbeit - wenn ja, wie konnten diese überwunden
werden? Es gilt, messbare Ergebnisse zu generieren.

Das eigenverantwortliche Handeln

Natürlich ergibt daraus eine wichtige Frage: Wenn schon das höhere Gehalt für
die Führungskraft nicht ausschlaggebend ist, wie kann sie ansonsten für einen
Wechsel des Arbeitgebers begeistert werden? Die Antwort liegt in einem hohen Maß
an Autonomie. Dem Bewerber wird ein Arbeitsumfeld geboten, das auf starre
Strukturen verzichtet und das über kurze Abstimmungsschleifen schnelle
Ergebnisse sowie sichtbare Fortschritte gewährleistet. Das eigenverantwortliche
Handeln ist für viele Fachkräfte ein entscheidendes Kriterium, um sich ernsthaft
mit dem Wechsel in ein anderes Unternehmen zu beschäftigen. Entsprechend bietet
dieser Gestaltungsspielraum einen guten Ansatz für die Konzerne, auf sich
aufmerksam zu machen.

Auf Wünsche und Bedürfnisse reagieren

Der jungen Generation an Führungskräften ist der Gestaltungsspielraum wichtiger
als das Gehalt. Sie legt Wert darauf, eine gesunde Work-Life-Balance
vorzufinden. So eigenverantwortlich sie auch arbeiten möchte, so gerne agiert
sie im Team - in dem sie strenge Hierarchien ablehnt. Zugleich wünscht sie sich
ein Arbeitsumfeld, das sie fordert und fördert. Aufstiegsmöglichkeiten und
Maßnahmen zur Weiterbildung sowie zur persönlichen Entwicklung sind hier gerne
gesehen. Zudem sollte die Option gegeben sein, je nach Wunsch wieder in eine
Non-Executive-Rolle zurückzukehren. Gesucht werden also Arbeitgeber, die über
einen agilen Charakter verfügen und die bestrebt sind, flexibel auf
unterschiedliche Herausforderungen zu reagieren.

Über Dominik Roth:

Dominik Roth ist Headhunter und Partner bei Mercuri Urval - einer global
führenden Personalberatung, die in der Vermittlung und Potenzialbeurteilung von
Führungskräften spezialisiert ist. Er unterstützt Hidden Champions und
Technologieführer aus dem industriellen Mittelstand bei allen Themen rund um
Headhunting und Management-Diagnostik. Dominik Roth bringt umfassende Erfahrung
aus über 250 Executive Searches und mehreren hundert Executive Assessments mit.
Außerdem ist er Host des erfolgreichen Karriere-Podcasts "CEO Career Code", der
auf Apple, Spotify und Google Podcast kostenfrei verfügbar ist. Mehr
Informationen unter: https://www.mercuriurval.com/

Pressekontakt:

Dominik Roth
Mercuri Urval GmbH
https://linktr.ee/dominik.roth

Pressekontakt von Dominik Roth:
Ruben Schäfer
mailto:redaktion@dcfverlag.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/162224/5255482
OTS: Dominik Roth



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Nachrichtenagentur: news aktuell
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