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     1217  0 Kommentare Pfizer CEO mit 2 hochexplosiven Aussagen: Erleben wir etwa im Herbst ein Comeback des Corona-Profiteurs?

    Für Sie zusammengefasst
    • Pfizer-CEO warnt vor möglichem Comeback von COVID-19 im Herbst.
    • Nachfrage nach COVID-Produkten von Pfizer sinkt, aber das Unternehmen plant Ausbau der Produkt-Pipeline.
    • Pfizer-Aktie hat bereits an Wert verloren, Unsicherheit bei Investoren.
    • Pfizer ist weiterhin abhängig von Corona-Produkten, Comeback erst bei Erfolg außerhalb dieses Segments möglich.

    Es ist eigentlich noch gar nicht so lange her, als Hygieneregeln, Abstandsgebote und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung fest zu unserem Alltag gehörten. Und ich vermute, dass sich die meisten von uns nur sehr ungern an diese Zeit zurückerinnern.

    Doch gerade jetzt, wo unser Leben wieder in halbwegs normalen Bahnen verläuft, ist mir beim Lesen eines Artikels das Corona-Gespenst leider nachdrücklich zurück in mein Gedächtnis gerufen worden.

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    Pfizer Chef mit brisanten Worten

    Aktuell messen sicherlich die meisten Menschen dem Corona-Virus keinerlei Bedeutung mehr zu. Und auch bei mir war die Pandemie bereits wieder in Vergessenheit geraten. Was angesichts der Tatsache, dass es ja weltweit so gut wie keine Corona-Schutzmaßnahmen mehr gibt, auch durchaus nachvollziehbar ist.

    Doch bei meiner Recherche zu den letzten Quartalsergebnissen des US-Pharmariesen Pfizer (WKN: 852009) ist mir bewusst geworden, dass die Probleme rund um Corona und der Erkrankung COVID-19 eventuell noch nicht gar nicht komplett vom Tisch sind.

    Schuld daran sind zwei Aussagen, die Pfizer-CEO Albert Bourla in einem Interview mit Yahoo Finance getroffen hat. Zum einen ließ er verlauten, dass es unabhängig von der Höhe der Impf- und Infektionsraten von COVID-19 in diesem Herbst für ihn keinen Grund gibt, nicht von einer Wiederholung auszugehen.

    Zum anderen bestätigte er eine gewisse Unsicherheit aufgrund der nachlassenden Nachfrage nach COVID-Produkten. Räumte aber zugleich ein, dass dies nicht von Dauer sein werde. Vor allem diese Bemerkung ließ mich im ersten Moment sofort aufhorchen. Könnte man sie doch so deuten, dass zumindest für den Pfizer Chef die Angelegenheit COVID-19 noch lange nicht beendet ist.

    Pfizer und das Thema COVID-19

    Doch bei näherem Hinsehen wird schnell klar, dass es bei Bourlas Aussagen eigentlich mehr darum geht, wie sich das Pharmaunternehmen nach dem Ende der Pandemie nun weiter entwickeln werde. Wenn er von einer Wiederholung spricht, ist damit also sicherlich nicht die Rückkehr der Corona-Pandemie gemeint.

    Vielmehr geht er wohl davon aus, dass uns COVID-19 eben als ganz normale Krankheit weiter begleiten wird. Und dagegen kann man sich natürlich mit dem von Pfizer und BioNTech (WKN: A2PSR2) gemeinsam vertriebenen Impfstoff Comirnaty auch weiterhin immunisieren lassen.

    Auch wenn die COVID-Produkte unter einer schwindenden Nachfrage zu leiden haben, sollte dies für Pfizer aber kein Problem darstellen. Finanzvorstand David Denton betonte hierzu beispielsweise den Ausbau der Produkt-Pipeline. Nicht zu vergessen ist hier sicherlich auch der erst kürzlich zugelassene RSV-Impfstoff für Erwachsene ab 60 Jahren.

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    Verfasst von Aktienwelt360

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