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Rohstoffe: Goldpreis: US-Arbeitsmarkt und EZB im Blick
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: US-Arbeitsmarkt und EZB im Blick

02.10.2014, 08:01  |  2746   |   |   
Am Donnerstag ist für ein hohes Maß an Spannung gesorgt. Statements der EZB und aktuelle Daten vom US-Arbeitsmarkt könnten Impulse generieren. 
 
Short-Eindeckungen an den Terminbörsen haben den Goldpreis zur Wochenmitte wieder signifikant über die Marke von 1.200 Dollar ansteigen lassen. „Goldbären“ haben hier offensichtlich ihre Gewinne mitgenommen. Am Nachmittag steht das Sitzungsergebnis der EZB (13.45 Uhr) zur Bekanntgabe an. Danach dürften sich die Marktakteure noch für die wöchentlichen Neuanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) interessieren, schließlich verweist die US-Notenbank Fed hinsichtlich ihrer geldpolitischen Maßnahmen stets auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es auf Wochensicht einen leichten Anstieg von 293.000 auf 297.000 neue Arbeitslose gegeben haben. Aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage aufgrund des relativ geringen Abstands zur bei 1.190 Dollar verlaufenden Unterstützungszone ebenfalls spannend.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 4,30 auf 1.219,80 Dollar pro Feinunze.
 
Rohöl: Abwärtstendenz hält an
 
Das traditionell nachfragestarke vierte Quartal hat begonnen und die Hoffnung auf eine Stabilisierung bzw. einen Trendwechsel nach oben hat einen ersten Dämpfer abbekommen. Saudi-Arabien, das OPEC-Mitglied mit den größten Produktions- und Reservekapazitäten, hat seine Preise für die asiatische Kundschaft für November stärker als erwartet gesenkt. Offensichtlich will man nach der Produktionskürzung im August wieder mehr Öl exportieren. In der Vergangenheit war stets ein Preis von 100 Dollar pro Barrel als für beide Seiten (Anbieter und Nachfrager) angemessen kommuniziert worden. Sollte der Nachfrageschub – aus welchen Gründen auch immer – ausbleiben, dürfte das Überangebot an Rohöl weiterhin auf die Stimmung und damit auf die Preise drücken.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit leicht nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,09 auf 90,64 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,07 auf 94,09 Dollar zurückfiel.
 
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