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Anlegerverlag: Allianz: Der „große Sprung“ ist getan – und jetzt?
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Anlegerverlag Allianz: Der „große Sprung“ ist getan – und jetzt?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
17.07.2017, 10:17  |  2051   |   |   

180,29 Euro, das war „die“ Hürde schlechthin. Dort liegt das Hoch des Jahres 2007. Davor notierte die Allianz-Aktie (ISIN DE0008404005) zuletzt 2002 höher. Und dieser Widerstand ist jetzt bezwungen, der Weg nach oben frei. Erst bei 260 Euro würden sich aus charttechnischer Sicht die nächsten nennenswerten Bremsmarken finden. Aber Obacht: nur aus charttechnischer Sicht.

Zu glauben, die Aktie werde jetzt einfach bis an diese nächsten Hürden durchmarschieren, wäre arg optimistisch. Denn dazu müssten die Rahmenbedingungen passen: Stark anziehende Umsätze und Gewinne – was bislang nicht auf der Agenda steht, denn die Gewinne sollen nur geringfügig zulegen, sofern die bisherigen Perspektiven des Unternehmens nicht nach oben korrigiert werden sollten. Eine Zinswende, dauerhaft höhere Renditen am Anleihemarkt wären nötig, um solche steigenden Gewinne zuzulassen. Was in den Händen der EZB läge. Und, nicht zuletzt: Keine größere Schadensereignisse. Was niemand vorhersehen kann. Also?

 

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Also – gar nichts. Denn warum muss man unbedingt wissen wollen, bis wann eine Aktie wohin läuft – vor allem, wenn man eigentlich weiß, dass das gar nicht möglich ist? Wer hier Long investiert ist, ist richtig investiert, darauf kommt es an. Ob man nach dem Break über die 180,29 Euro-Marke noch ein wenig zugekauft hat oder nicht, basiert auf der persönlichen Risikobereitschaft und der Größe der bisherigen Position. Und was es dann zu beachten gilt, ist nicht der Blick nach vorne, der, das hat die Zukunft halt so an sich, im Nebel liegt, sondern der Blick nach unten. Effektive Absicherung der Gewinne: darum muss es gehen. Steigen kann die Aktie dann auch von alleine.

Und da hat dieser Anstieg natürlich den Vorteil gebracht, den vorherigen Widerstand jetzt als Unterstützung im Rücken zu haben. Für kurzfristige Trader würde sich ein Stopp um 177 Euro anbieten, knapp unter der oberen Begrenzung der vorherigen Seitwärtsspanne und knapp unter der 20-Tage-Linie. Zieht die 20-Tage-Linie in den kommenden Tagen über die 180 Euro-Marke, nimmt man letztere als Basis des Stopps. Mittel- und längerfristige Akteure hätten in der sukzessive mitlaufenden 200-Tage-Linie, aktuell bei 164 Euro, eine gute Orientierung zur Absicherung. Gewinne laufen lassen Verluste sukzessive eng begrenzen – das ist das einzige, was man hier tun müsste. Die Allianz ist bullish, was will man mehr?

 

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