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     9237  3 Kommentare Werden die Elektroauto-Pläne von BMW nicht mit Tesla mithalten können?

    Die BMW AG (WKN:519000) hat uns einen Vorgeschmack auf ihre Pläne gegeben, um auf die disruptive Bedrohung durch Tesla (WKN:A1CX3T) zu reagieren. Es ist eine einzigartige Strategie, die sich für den Luxus-Autohersteller auszahlen könnte.

    Aber das ist nicht ohne Risiko.

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    Der Plan: Sehr flexible Designs und Werke

    Hier der Kerngedanke hinter dem Plan vom BMW: Der Großteil oder alle Fahrzeuge werden irgendwann elektrisch sein. Es ist aber nicht klar, wann die Käufer diese Elektroautos in entsprechenden Mengen bekommen werden.

    Der Plan besteht darin, das gesamte Produktportfolio neu aufzustellen, damit alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, als Plug-in-Hybrid oder als vollelektrisches Auto angeboten werden können. Der Gedanke ist, dass die Produktionsstraßen von BMW die Fahrzeugen in allen drei Konfigurationen herstellen können, wobei die Stückzahlen variierbar sind wenn sich die Nachfrage ändert.

    Für einen relativ kleinen Produzenten wie BMW ist das eine sinnvolle Strategie — zumindest auf dem Papier. Das bringt uns aber zu einer wichtigen Frage:

    Das Risiko: Elektroautos, die nicht mit Tesla mithalten können

    Die große Frage ist, ob diese dreigleisige Produktion nicht zu Kompromissen bei der Qualität führen wird.

    Ein vollelektrischer 3er BMW könnte ein ernster Rivale für das Model 3 von Tesla sein. Der Plan von BMW schafft aber auch die Möglichkeit, dass dieses Auto ein Kompromiss sein könnte da man die Herstellung auf verschiedene Antriebsstränge ausrichten muss.

    Es scheint unwahrscheinlich, dass ein Elektroauto mit dem BMW-Emblem nicht gut sein könnte.

    Aber die Sache so aufzuziehen, dass die Flexibilität bei der Produktion aufrechterhalten wird und die Zahl der gemeinsamen Teile bei den verschiedenen Modellen maximiert wird, könnte viel Zeit und Geld erfordern.

    Das ist die eigentliche Sorge. BMW-CEO Harald Krüger sagte Anfang des Jahres, dass der kurzfristigen Plan darin bestünde, mehr profitable SUVs zu bauen, um die Kosten für Elektroautos und entsprechende Technologien wie selbstfahrende Systeme zu stemmen. Die Kosten dafür könnten aber extrem hoch werden.

    Was wir bisher über die Pläne von BMW wissen

    BMW hat schon angegeben, dass die nächste Phase mit der Marke Mini weitergehen wird. Ein batterieelektrischer Mini soll 2019 in Produktion gehen. Batterieelektrische Versionen des X3 und des 3er BMW sollen folgen, wobei der X3 im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll.

    Die elektrische Strategie soll in den Werken in Dingolfing und Landshut umgesetzt werden. Diese Werke werden die Antriebsstränge für die elektrischen Minis bauen, die dann in das Werk in Großbritannien geschickt werden, um dort zusammengebaut zu werden. Dingolfing soll auch die Plug-in-Hybrid Versionen des 5er und des 7er BMWs herstellen. Zusätzlich soll das selbstfahrende iNEXT dort gebaut werden, das 2021 auf den Markt kommen soll.

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    Werden die Elektroauto-Pläne von BMW nicht mit Tesla mithalten können? Die BMW AG (WKN:519000) hat uns einen Vorgeschmack auf ihre Pläne gegeben, um auf die disruptive Bedrohung durch Tesla (WKN:A1CX3T) zu reagieren. Es ist eine einzigartige Strategie, die sich für den Luxus-Autohersteller auszahlen könnte. Aber das …

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