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Bitcoin Group Das wird blutig enden!

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Gastautor: Robert Sasse
04.09.2017, 15:45  |  15241   |   

Kommentar von Sascha Huber

Lieber Leser,

zu den am heißesten diskutierten Aktien am gesamten deutschen Aktienmarkt gehört zurzeit die Aktie der Bitcoin Group. Vielleicht erinnern Sie sich, dass ich Ihnen die Aktie an dieser Stelle bereits vor einigen Wochen vorgestellt, zugleich aber auch vor zu viel Euphorie gewarnt hatte? Genau diese Euphorie sehen wir aktuell jedoch in dem Titel, was – wie immer – blutig enden wird.

Grundsätzlich tolles Unternehmen, aber absurde Bewertung

Wie Sie vermutlich wissen, kenne ich den Gründer des Unternehmens, Herrn Oliver Flaskämper, bereits seit einigen Jahren. Daher möchte ich an dieser Stelle betonen, dass er ein absolut integrer Geschäftsmann ist, der mit der Bitcoin Group und deren Handelsplattform bitcoin.de sicherlich den Nerv der Zeit getroffen hat. So glaubte „Olli“ schon an den Bitcoin, als viele andere noch gar nicht wussten was das ist oder Kryptowährungen für Unsinn hielten. Daher gönne ich Herrn Flaskämper auch jeden Euro, den er aktuell durch die Kursrally der Aktie seines Unternehmens hinzugewinnt.

Denn genau solche Gründer wie Herrn Flaskämper brauchen wir in Deutschland und leider gibt es davon viel zu wenige. Dennoch ist die Bewertung der Bitcoin Group auf dem aktuellen Kursniveau (über 80 Euro) absurd. Bei zurzeit 5 Mio. ausstehenden Aktien nämlich wird das Unternehmen auf eine Market Cap. von über 400 Mio. Euro taxiert. Demgegenüber wird ein Jahresumsatz von wohl weniger als 5 Mio. Euro sowie ein Gewinn von weniger als 2,5 Mio. Euro stehen, woraus sich ein KUV von über 80 und ein KGV von weit über 150 errechnet.

Blutiger Absturz wird bald kommen, Kryptowährungen bereits unter Abgabedruck

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Bewertung absurd hoch ist und nach einer deutlichen Korrektur schreit, wird bald aber auch noch von anderer Seite Druck aufkommen. Denn zur Stunde geraten die Kryptowährungen allgemein unter Abgabedruck, was an einer Entscheidung der People’s Bank of China (PBoC) liegen dürfte. Diese nämlich hat, zumindest für die Volksrepublik, die sogenannten „Initial Coin Offerings“ (ICOs) heute Nacht verboten. Ferner ist der Markt zuletzt auch arg gehyped, wie schon ein Tweet von Paris Hilton über das Thema zeigt.

Ms. Hilton, besser bekannt für ihr Sexvideo „One night in Paris“, gilt bekanntlich generell nicht als eine große Leuchte und ist mit Sicherheit keine Expertin für Kryptowährungen. Wenn diese Dame also bereits Tweets zu diesem Thema verfasst, ist der Hype wohl an einem vorläufigen Höhepunkt angekommen. Beruhigt sich daher die Kryptowährungsszene in den nächsten Tagen, werden Anleger sicherlich auch die Bewertung der Aktie der Bitcoin Group hinterfragen. Ein Kurssturz um -50% und mehr scheint dann nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Für Herrn Flaskämper kein Problem, für die aktuellen Käufer der Aktie jedoch sehr wohl!

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Ein Beitrag von Sascha Huber.

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