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Steinhoff-Turbulenzen beschäftigen Niedersachsens Landesregierung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
08.03.2018, 05:49  |  3153   |   |   

HANNOVER (dpa-AFX) - Die Turbulenzen um den von einem Bilanzskandal erschütterten Möbelhaus-Konzern Steinhoff beschäftigen nun auch die niedersächsische Landesregierung. In einer parlamentarischen Anfrage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wird sie zur Auskunft um Hintergründe zu den Ermittlungen, den verantwortlichen Personen und den Zuständigkeiten in der weit verzweigten Unternehmensgruppe aufgefordert. Diese hat ihre Wurzeln im niedersächsischen Westerstede.

Konkret will der Grünen-Abgeordnete Stefan Wenzel in seinem Fragenkatalog wissen, welche Unternehmensteile die Steinhoff Familienstiftung Westerstede oder die Steinhoff Familienholding GmbH Oldenburg halten, welche Institutionen ermitteln und welche Banken in welchem Ausmaß betroffen sein könnten. Zudem geht es um die Frage, welche Teile der Gruppe in Niedersachsen ihren Sitz, Zweigstellen oder auch Tochtergesellschaften haben.

Der Konzern, in Deutschland vor allem durch seine Beteiligung an der Billig-Möbelhauskette Poco bekannt, steckt in Folge eines Bilanzskandals seit Dezember in einer Krise. Das Ausmaß der Unregelmäßigkeiten ist bislang noch nicht absehbar. In seiner Zwischenbilanz für das erste Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember wies Steinhoff einen Handelsumsatz von 4,86 Milliarden Euro aus, rund 5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor./rek/DP/zb

Diskussion: Steinhoff International


9 Kommentare

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Kommentare

Wenn jetzt jemand mit Heulen und Zähneklappern aussteigt, dann bleiben doch noch ca 0,23 € mehr übrig, als wenn er bis zum Ende warten und das Elend "aussitzen" möchte.
Zitat von RGensheimer: Am Montag nachkaufen? Gibts am Montag endlich wieder Geld vom Amt?

Übrigens: Wenn von den ausgewiesenen 16 Mrd € aber 16 Mrd wegfallen, dann bleiben bei rund 4 Mrd Aktien noch... noch...

Ja, genau 0 € pro Aktie bleiben dann noch.


dass es neben Eigenkapital auch Fremdkapital gibt .......;)
dass die ausgewiesenen Gewinne "geschönt" sind .......;)
dass das Umsatzwachstum mit Tricks erzeugt wurde ....;)
dass die ebenfalls mit Fremdkapital refinanzierten Töchter vermutlich viel niedriger bewertet werden müssen, weil das Geschäftsmodell "stationärer Einzelhandel" kritischer gesehen wird!

Siehe Beter Bed Holding ( Matratzen-Concord etc. ), die im übrigen schwarze Zahlen schreiben, und das seit Jahren => Kurshalbierung .....
Am Montag nachkaufen? Gibts am Montag endlich wieder Geld vom Amt?

Übrigens: Wenn von den ausgewiesenen 16 Mrd € aber 16 Mrd wegfallen, dann bleiben bei rund 4 Mrd Aktien noch... noch...

Ja, genau 0 € pro Aktie bleiben dann noch.

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