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Anlegerverlag MediGene: Das kann durchaus bis zehn Euro gehen …

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
15.06.2018, 13:01  |  1111   |   |   

Während die Aktie des deutschen im TecDAX gelisteten Biotech-Unternehmens MorphoSys gerade von einem mehrjährigen Hoch zum nächsten steigt, droht die Aktie des deutschen, im TecDAX gelisteten Biotechunternehmens MediGene (ISIN: DE000A1X3W00) durch die letzte Haltelinie zu rutschen, die sie aus charttechnischer Sicht vor einem erneuten, kräftigen Abwärtsimpuls bewahren könnte. Dabei haben beide Unternehmen eines gemein: sie operieren derzeit in den roten Zahlen.

Bei MorphoSys schätzt man, dass der Verlust im Jahr 2018 etwa viermal höher liegen dürfte als der Umsatz. Bei MediGene rechnet man mit dem zweieinhalbfachen. Aber MediGene fällt, MorphoSys steigt. Wieso? Nun ist es schon so, dass MorphoSys größer und breiter aufgestellt ist. Aber so wirklich eingängig ist es dennoch nicht, dass sich diese beiden Aktien speziell seit Februar sehr gegenläufig entwickeln. Bis man sich besinnt, was die treibende Kraft bei Aktien ist, bei denen man ein „billig“ und „teuer“ nicht realistisch ermitteln kann, weil ein Kurs/Gewinn-Verhältnis mangels Gewinn nicht berechenbar ist und man mit Kurs/Cashflow leicht Äpfel mit Birnen vergleichen könnte. Es ist der Grad des Optimismus der Anleger. Und der wird, mangels anderer Bezugspunkte bei solchen Aktien, vom Trend bestimmt, was heißt:

 

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Läuft es, kann es weiter laufen, geht es bergab, kann es weiter bergab gehen, so lange, bis Unternehmensnachrichten oder Bilanzdaten einen Impuls liefern, der die Richtung ändert. Da stecken extrem viel Spekulation und extrem wenig fundamentale Substanz in solchen Impulsen. Und bei MediGene  ist es eben so, dass da wieder einmal eine spekulative Kaufwelle aus dem Januar in sich zusammenfiel (dasselbe hatten wir schon im Herbst 2017) und der Versuch, diese im Mai wiederzubeleben, ebenso abverkauft wurde. Was bedeutet: Die Bullen kriegen es nicht hin. Und damit werden sich die meisten hüten, hier jetzt in ein Messer zu greifen, das dabei ist, in den freien Fall überzugehen. Sie sehen das Problem (für die Bullen, die Bären werden guter Dinge sein) im Chart:

MediGene ist bereits durch den mittelfristigen Aufwärtstrend und die 200-Tage-Linie gerutscht, ohne dass man da hätte Gegenwehr beobachten können. Was knapp hielt, was der „seidene Faden“ in Form des März-Tiefs bei 13,02 Euro. Aber das führte nicht zu einem Aufbäumen, der Versuch, den mittelfristigen Aufwärtstrend und die 200-Tage-Linie zurückzuerobern, wurde nicht einmal ernsthaft unternommen. Jetzt notiert der Kurs bereits zur Mittagszeit wieder unter dieser Marke von 13,02 Euro. Wenn das bis Handelsende so bliebe und auch am Montag nicht umgehend Zug in die Aktie kommt, wäre die nächste charttechnische Unterstützung von Bedeutung erst bei 10,25 Euro, das Tief vom November, zu finden. Ob sich die Leerverkäufer eine solche Trading-Chance entgehen lassen?

 

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