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Alnatura gibt der Plastiktüte einen Korb Bio-Händler schafft Plastik-Einwegtüten für Obst und Gemüse ab (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
28.09.2018, 11:40  |  909   |   |   
Bickenbach (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder -

Alnatura schafft Plastiktüten für Obst und Gemüse ab. Ab 2019 wird
es nach einer Umstellungsphase deutschlandweit in keinem Alnatura
Super Natur Markt mehr die sogenannten Knotenbeutel geben. "Wir
wollen damit einen Beitrag zur Reduzierung der Plastikberge leisten.
Die meisten Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel Äpfel, Orangen,
Gurken oder Brokkoli, können ohne zusätzlichen Schutz nach Hause
transportiert werden", sagt die Alnatura Verpackungsexpertin Isabell
Kuhl.

Deshalb bittet Alnatura alle Kundinnen und Kunden, Obst und Gemüse
unverpackt in den Einkaufswagen zu legen oder eigene Beutel
mitzubringen. "Viele Menschen möchten etwas gegen die Plastikflut
unternehmen. Wir sind zuversichtlich, dass viele unserer Kundinnen
und Kunden ihr Einkaufsverhalten entsprechend ändern werden", ergänzt
Isabell Kuhl.

Bereits heute legen bis zu 60 Prozent der Alnatura Kundinnen und
Kunden Obst und Gemüse unverpackt aufs Kassenband oder nutzen
Veggiebags. Diese feinmaschigen Mehrwegbeutel aus recyceltem
Kunststoff lassen sich bei Bedarf einfach waschen. Für diejenigen,
die nicht auf eine Einweg-Verpackung verzichten möchten, stehen
weiterhin Papiertüten zur Verfügung.

Zum Plastiktütenverbrauch in Deutschland

Der Verbrauch von Plastiktüten ist 2017 in Deutschland um ein
Drittel zurückgegangen. Während die Deutschen 2016 pro Kopf noch 45
Tüten verbrauchten, waren es 2017 rund 29 Tüten, das entspricht 2,4
Milliarden Tüten.

Allerdings beziehen sich diese Angaben nur auf Tragetaschen und
nicht auf die dünnen, transparenten Knotenbeutel für Obst und Gemüse.
Zwar haben inzwischen viele Händler die Einweg-Plastiktragetasche
abgeschafft, nicht jedoch die Plastikbeutel für Obst und Gemüse.
Deren Verbrauch lag 2017 bei 3,2 Milliarden Stück bzw. 39 Stück pro
Kopf: Neun Prozent mehr als 2015 (Quelle: Gesellschaft für
Verpackungsmarktforschung).

Alternativen im Vergleich: Vermeidung ist am umweltfreundlichsten

Ob Kunststoff, Papier oder Baumwolle - jedes Material hat
unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. Das
Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie hat verschiedene
Materialien verglichen. Dabei schneidet Polyester (hieraus sind
Veggiebags gefertigt) besser ab als Baumwolle, weil der
Wasserverbrauch bei der Herstellung viel geringer ist.

Das Institut hat auch Polyethylen (aus diesem Kunststoff werden
die Knotenbeutel hergestellt) und ungebleichtes Papier untersucht.
Bei Papiertüten sticht vor allem der rund 2,5 Mal höhere
Wasserverbrauch bei der Herstellung hervor, auch ist der
Energieverbrauch bei Papier höher. Dennoch hat sich Alnatura gegen
die Kunststofftüte entschieden und setzt stattdessen darauf, dass die
Kundinnen und Kunden ihr Obst und Gemüse lose transportieren.

Auch Benedikt Kauertz vom Institut für Energie- und
Umweltforschung Heidelberg (ifeu) beurteilt Mehrwegnetze als
vorteilhaft:

"Mehrwegbeutel haben bereits nach einigen Verwendungen eine
bessere Ökobilanz als Einwegtüten." Die als Ausweichverpackung
weiterhin angebotenen Papiertüten lässt Alnatura in Form, Größe und
Dicke umweltfreundlicher überarbeiten. Zusammengefasst: Je häufiger
eine Verpackung wiederverwendet wird, umso besser ihre Ökobilanz. Die
Vermeidung einer Verpackung für Obst und Gemüse ist und bleibt die
umweltfreundlichste Variante.

Alnatura in Zahlen

Alnatura ist die beliebteste Lebensmittelmarke der Deutschen
(Brandmeyer-Studie 2016). Das Unternehmen wurde vor über 35 Jahren
von Götz Rehn erdacht und konzipiert. Er gründete Alnatura 1984 und
ist bis heute Geschäftsführer. Neben Götz Rehn sind Rüdiger Kasch und
Herwarth von Plate in der Geschäftsführung von Alnatura tätig.
Aktuell gibt es 131 Alnatura Super Natur Märkte in 62 Städten in 12
Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden rund 1.300
verschiedene Bio-Lebensmittel produziert. Vertrieben werden diese in
den eigenen Alnatura Märkten, europaweit in rund 12.000 Filialen
verschiedener Handelspartner und im Alnatura Onlineshop. Alnatura
beschäftigt aktuell rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
darunter 130 Lernende. Im Geschäftsjahr 2016/2017 erwirtschaftete
Alnatura einen Umsatz von 770 Millionen Euro.

OTS: Alnatura Produktions- und Handels GmbH
newsroom: http://www.presseportal.de/nr/82331
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_82331.rss2

Pressekontakt:
Stefanie Neumann
Alnatura Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06257-9322 687
Mail: stefanie.neumann@alnatura.de
Wertpapier
Baumwolle


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