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3 Gründe, warum es jetzt an der Zeit ist, die Renditen mit Margenausgleich zu steigern

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
07.10.2018, 10:00  |  552   |   |   

Ich bin im Allgemeinen nicht dafür, Schulden zu machen. Diese Philosophie gilt generell sowohl für mein Privatleben als auch für die Unternehmen, in die ich investiere. Aber es gibt Zeiten, in denen man Schulden zu seinem Vorteil nutzen kann. Im Moment haben wir ein perfektes Verhältnis von Zinsen und Dividenden, das dir helfen kann, Schulden auf eine relativ sichere und effektive Weise zu nutzen.

Jetzt, wo die Zinsen bereits auf dem Weg nach oben sind, könntest du dich fragen, warum gerade jetzt eine gute Zeit sein sollte, um Schulden zu nutzen. Schließlich ist die Marge an den Leitzins gebunden, der mit steigenden Zinsen steigen wird. Das trifft zwar tatsächlich zu, aber gibt es einige Gründe, warum jetzt ein guter Zeitüunkt sein könnte, mit Schulden deine Rendite zu erhöhen.

Steigende Zinsen treiben die Aktienkurse der Dividendenwerte nach unten

Wirf mal einen Blick auf Unternehmen wie Enbridge (WKN:885427), BCE (WKN:A0J3LN) und Emera (WKN:A1K03W). Die Aktienkurse dieser Unternehmen sind im Laufe dieses Jahres deutlich gesunken und haben damit die Renditen angehoben. Diese Unternehmen zahlen Dividenden, die über oder nahe bei 6 % zu aktuellen Marktpreisen liegen. Auch ihre Aktienkurse nähern sich ihren 52-Wochen-Tiefstständen oder liegen sogar noch darunter, was weitere potenzielle Risiken begrenzt.

Wenn du einen Zinssatz von 5 % oder weniger auf deinem Handelskonto erhalten kannst, eine Rate, die bei den meisten Konten sehr verbreitet ist, verdienst du damit im Moment einen kostenlosen Spread von 0,5–1 % auf die Marge deines Kontos. Im Laufe der Zeit wird dieses Bargeld dir helfen, die Schulden zu begleichen, und dir Vermögenswerte hinterlassen, für die du keinen Cent deines eigenen Geldes bezahlen musstest. Immobilieninvestoren nutzen diese Strategie ständig.

Stell sicher, dass die Unternehmen, die du kaufst, auch Dividendenzahler sind. Enbridge, BCE und Emera haben alle ihre Dividenden kontinuierlich im ein- bis zweistelligen Prozentbereich gesteigert und werden das auch in absehbarer Zeit tun. Allein Enbridge hat sich verpflichtet, seine Ausschüttung bis mindestens 2020 um jährlich 10 % zu erhöhen.

Kapitalgewinne können den Prozess beschleunigen

Denk daran, dass einige dieser Unternehmen in kurzer Zeit deutlich an Wert gewinnen können. Wenn der Kurs in relativ kurzer Zeit, z. B. weniger als einem Jahr, um 10–20 % steigt, kann es sinnvoll sein, den Kapitalgewinn einzukassieren, anstatt auf die Dividende zu warten. Zumindest hast du die Möglichkeit, vorzeitig Kasse zu machen und auf dem Weg dorthin einige Dividenden zu erhalten.

Die Zinsen steigen

Nun zu dem wesentlichen Vorbehalt gegen diese Strategie. Aufgrund meiner konservativen Natur schlage ich vor, dass du nur einen Kredit in der Höhe aufnimmst, die den Aktien entspricht, die du kaufen willst. Wenn du 10.000 US-Dollar auf deinem Handelskonto leihen möchtest, solltest du auch 10.000 US-Dollar in bar haben, um sie abzusichern. Übertreib es nicht.

Also, was machst du mit dem Geld, das deinen kreditfinanzierten Kauf absichert? Ich schlage ein Verhältnis von 20–80 vor. Leg 20 % deines Geldes auf ein liquides, ertragsstarkes Sparkonto. Es gibt viele Konten in Nordamerika, die Zinssätze von 1,3–2 % anbieten.

Die restlichen 80 % sollten in eine Reihe von kanadischen GICs (Guaranteed Investment Certificate) mit jährlicher Laufzeit investiert werden. Es ist möglich, GIC-Angebote von 2,4 % für ein Jahr zu finden, und die Renditen steigen mit den Zinsen. Die GICs dienen zwei Zwecken: Sie erlauben es dir, einen kleinen Mehrertrag aus deinem Bargeld herauszuziehen, halten dich aber auch davon ab, mit deinen gierigen, kleinen Pfoten an das Bargeld zu gehen, das deine Kredite absichert. Auch die Rendite aus diesem Bargeld sollte direkt in die Rückzahlung der Schulden fließen. Das ist eine Rendite von ca. 3 %, die sich auch positiv auf deine Gesamtrendite auswirkt.

Das Fazit

Nach heutigem Stand der Dinge kann der Einsatz von Schulden deine Renditen im Laufe der Zeit deutlich steigern. Deine Aktien können sich selbst bezahlen, wobei dein Bargeld im Notfall da ist, um diese Schulden zu bezahlen, wenn es nötig sein sollte. Aber leihe dir nicht mehr, als du hast, und bringe dich so in Gefahr. Obwohl das verlockend sein kann, kann eine übermäßige Verschuldung dein Konto ziemlich schnell zerstören.

Konzentrier dich auf Aktien, deren Renditen über dem Margenzinssatz liegen und die mit der Zeit wachsen. Wähle Unternehmen, die eine lange Geschichte mit stetigem Umsatz- und Dividendenwachstum aufweisen. Und, wenn möglich, verwende alle größeren Kapitalgewinne, um deine Schulden so schnell wie möglich zu begleichen, wenn du dich für diese Strategie entscheiden solltest.

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Enbridge ist eine Empfehlung von Stock Advisor Canada.

Dieser Artikel wurde von Kris Knnutson auf Englisch verfasst und am 29.09.2018 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.


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