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3 wertvolle Spartipps, die dir Hunderte Euro einbringen können

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.01.2019, 09:10  |  1376   |   |   

Na, hast du dir zum Jahresbeginn schon eifrig gute Vorsätze gesetzt? Falls ja, könnte neben mehr Sport, gesünder Essen und das Rauchen aufgeben möglicherweise auch das Sparen auf deiner Liste stehen.

Wir Fools geben regelmäßig ein paar wertvolle Spartipps preis. Aber um dich im neuen Jahr nicht ganz alleine stehen zu lassen, folgen hier erneut drei wichtige und hoffentlich auch für dich hilfreiche Tipps, wie du 2019 noch effektiver und effizienter sparen kannst.

Setze dir konkrete Sparziele!

Eine erste, wichtige Sache, um besser sparen zu können, sind Sparziele. Wer lediglich einfach so drauflosspart und schaut, was am Monatsende übrig bleibt, könnte schnell demotiviert werden, falls sich der gewünschte Erfolg nicht auf Anhieb einstellt. Daher sollten, idealerweise schon bevor der erste Euro gespart wurde, konkrete Vorstellungen bezüglich des anvisierten Sparvolumens aufgeschrieben und festgehalten werden.

Grundsätzlich sind deiner eigenen Kreativität und deinen Ambitionen natürlich kaum Grenzen gesetzt, wie diese Ziele konkret aussehen können. Nichtsdestoweniger solltest du bestenfalls deinen idealen Mittelweg zwischen dem bloßen Laissez-faire und zu hohen Ansprüchen finden.

Du willst ja schließlich weder, dass deine guten Vorsätze in Ermangelung reizvoller Erfolgserlebnisse direkt verpuffen, noch, dass dich zu hohe Richtwerte aus der Fassung bringen, weil diese einfach nicht machbar sind.

Trenne wichtige von unwichtigen Ausgaben

Ein zweiter Spar-Tipp, der dir möglicherweise dabei helfen kann, besser zu sparen, könnte das Trennen von wichtigen und unwichtigen Ausgaben sein. Das setzt jedoch wiederum voraus, dass du dir deine monatlichen Ausgaben bereits einmal näher angeschaut und idealerweise Buch über sie geführt hast.

Sofern du nach dem Buchführen zudem noch dazu übergehst, tendenziell wichtige Ausgaben wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen von prinzipiell eher unwichtigen Ausgaben wie dem morgendlichen Kaffee beim Bäcker, das zu häufige Essengehen oder aber auch das ungenutzte Fitnessstudio zu trennen, könnte das einerseits zu mehr Übersicht führen. Andererseits jedoch auch viele größere Einsparpotenziale offenbaren, die du selbst für unwichtig empfindest und bei denen du direkt mal den roten Stift ansetzen kannst.

Auch hier empfiehlt sich natürlich keine strikte Schwarz-weiß-Trennung. Denn wenn dir der morgendliche Kaffee beim Bäcker oder das abendliche Essengehen so viel Lebensqualität bietet, dass du auf keinen Fall darauf verzichten möchtest, ist das natürlich durchaus legitim. Wichtig ist jedoch auch hierbei, dass du für dich persönlich einen gesunden Mittelweg findest.

Nicht oder nur wenig Finanzieren

Zu guter Letzt kann es dir wirklich Hunderte von Euro einsparen, sofern du dazu übergehst, immer weniger auf Pump zu kaufen. Unsere Konsumwelt lädt uns zwar regelmäßig dazu ein, auch kleinere Gerätschaften wie Fernseher, Telefone oder Waschmaschinen bequem in monatlichen Raten zu finanzieren. Allerdings könnte es ein ebenso schlauer Schachzug sein, auf diese Möglichkeiten zu verzichten.

Das Finanzieren kann dich und deine Finanzen nämlich auf ganz unterschiedliche Weise negativ beeinflussen. Zum einen erscheinen gewisse teure und möglicherweise eigentlich nicht gebrauchte Dinge günstiger, sofern man sie in monatlichen Raten abstottert. 29,99 Euro in zwölf Raten wirken schließlich nicht ganz so teuer wie eine Einmalsumme von 350 Euro, stimmts?

Zum anderen führen Ratenzahlungen dazu, dass der Anschaffungswert durch die Zinsen, die für dein Darlehen gegenüber dem Händler fällig werden, noch teurer werden. Sprich, du zahlst im Endeffekt nicht 350 Euro für einen neuen Kühlschrank, sondern möglicherweise sogar 350 Euro für den Kühlschrank selbst plus weitere 20 Euro für die Zinsen. Hier könnte es sich daher das eine oder andere Mal anbieten, genau nachzurechnen.

Und zu guter Letzt führen mehrere monatliche Raten dazu, dass auch dein monatliches Einkommen stetig weniger wird. Schließlich wirst du von deinen monatlichen Gehaltseingängen in erster Linie deine Gläubiger bedienen müssen, was letztlich dazu führen wird, dass von deinem Einkommen effektiv weniger zum Sparen übrig bleiben wird.

Daher dürfte es sich, wenn du mich fragst, insgesamt anbieten, kaum zu finanzieren oder im neuen Jahr zumindest damit anzufangen, weniger zu finanzieren.

Sparen ist ein guter Vorsatz!

Sparen ist insgesamt ein guter Vorsatz für das neue Jahr und ich hoffe, dass du dich, anders als bei anderen üblichen Neujahrsvorsätzen, nicht so schnell von deinem guten Willen abbringen lassen wirst.

Zumindest hast du jetzt ein paar hervorragende Tipps an der Hand, mit deren Hilfe du nun vielleicht besser sparen kannst. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg bei deinen weiteren Vorhaben!

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