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Wetter in den USA lässt Maispreise steigen - Weizen und Sojabohnen leichter

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Nachrichtenquelle: Shareribs
25.03.2019, 11:59  |  585   |   
Chicago 25.03.2019 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich am Freitag uneinheitlich. Das schlechte Wetter in den USA könne die Aussaat von Mais verzögern. Für die Sojabohnen ging es derweil leicht nach unten.

Mai-Mais verbesserte sich um 2,0 Cents auf 3,7825 USD/Scheffel. Der Preis für Mais ist am Freitag deutlich gestiegen, bedingt durch das anhaltend schlechte Wetter in den USA. Niederschläge haben im Mittleren Westen, vor allem in Nebraska, zu Überschwemmungen geführt. Die zu nassen Böden dürften zu Verzögerungen bei der Aussaat führen. Dies könnte die Bauern veranlassen, eher Sojabohnen anzubauen, obgleich man bei Farm Futures in diesem Jahr mit einem Wachstum der Anbauflächen von Mais rechnet. Die Exportverkäufe in der Woche bis zum 14. März beliefen sich auf 915.900 Tonnen, wobei 855.900 Tonnen davon aus das laufende Handelsjahr entfielen. Das USDA meldete am Freitag eine Order über 300.000 Tonnen Mais aus China.

Mais Weizen verlor 0,5 Cents auf 4,66 USD/Scheffel. Weizen beendete die Handelswoche mit einem leichten Plus, bleibt aber unter Druck, da dem Markt weiterhin die Exportnachfrage fehlt. Die Exportverkäufe in der Woche bis zum 14. März beliefen sich auf lediglich 437.300 Tonnen, 298.500 Tonnen wurden zur Lieferung im laufenden Handelsjahr geordert.

Die Mai-Sojabohnen rutschten um 6,75 Cents auf 9,0375 USD/Scheffel nach unten. Auch auf Wochensicht stand ein leichtes Minus bei den Sojabohnen. Die Marktteilnehmer schauen gegenwärtig nach Brasilien, wo eine sehr große Ernte erwartet wird. Dies setzt die Weltmarktpreise unter Druck. Hoffnung auf größere Orders aus China machen sich die Investoren gegenwärtig nicht mehr, da es in den Handelsgesprächen offenbar kaum Fortschritte gibt. Die wöchentlichen Exportverkäufe der Sojabohnen beliefen sich auf 342.700 Tonnen. Für das laufende Handelsjahr wurden 508.400 Tonnen geordert, aber 101.300 Tonnen storniert. Für das nächste Handelsjahr wurden Neubestellungen über 600 Tonnen registriert, Lieferungen im Umfang von 65.000 Tonnen wurden storniert.  



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