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Sachwert-Ticker: P&R-Anleger erhalten Vergleichsangebot

Nachrichtenquelle: FondsDISCOUNT
10.05.2019, 12:06  |  405   |   |   
Der Insolvenzverwalter im Fall P&R erwartet Erlöse von 150 Millionen Euro in 2019. Den Anlegern wurde jetzt ein Vergleich angeboten. Diese und weitere News aus der Sachwertbranche lesen Sie in unserem Kurz-Überblick.

P&R: Post vom Insolvenzverwalter


In diesen Tagen erhalten die rund 54.000 Gläubiger des Containerriesen P&R Post vom Insolvenzverwalter, Dr. Michael Jaffé. Demnach konnten – nachdem der direkte Zugriff auf die Gesellschaftsanteile an der Schweizer P&R-Gesellschaften gelungen sei – Erlöse in „erheblichem Umfang“ für die geschädigten Anleger gesichert werden: „Bislang sind bereits rund 110 Millionen Euro aus der Fortführung des vorhandenen Containergeschäfts auf die Treuhandkonten der Insolvenzverwalter der deutschen P&R Gesellschaften weitergeleitet worden. Im laufenden Jahr werden aus der regulären Vermietung/Verwertung der Containerflotte Erlöse in Höhe von weiteren rund 150 Millionen Euro erwartet. Bis Ende 2021 sollen es sogar über 560 Millionen Euro sein, wobei dies vor allem von der weiteren Entwicklung des Marktes abhängt“, teilt Jaffé auch in einer ausführlichen Presseinformation mit. Zugleich wird den Anlegern ein Vergleichsangebot unterbreitet. Grundlage: Eine jeweils individuelle Einigung über die Höhe der Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren – und nicht die ursprünglich kommunizierte Maximalsumme – soll die spätere Verteilung der Insolvenzquote regeln. In beiden Fällen sollen die Werte aber nur als Basis für die später errechnete tatsächliche Auszahlung dienen. Aufgrund dieser anderen Berechnungsmethode fallen die Vergleichsbeträge jedoch niedriger aus. Die Anleger werden nämlich so gestellt, als hätten sie nie in die Container investiert (sog. „negatives Interesse“). Wie die Experten von Stiftung Warentest in einer Überschlagsrechnung nachvollzogen haben, werden Anleger durch diese Methode aber nicht schlechter gestellt. Für viele Anleger sei es – auch vor dem Hintergrund, langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden – daher sinnvoll, dem Vergleich zuzustimmen (Artikel von Stiftung Warentest hier nachlesen).



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