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Fortschritte in der weltweiten Erforschung von Blutmarkern für Alzheimer und andere Demenzerkrankungen

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
15.07.2019, 19:08  |  483   |   |   

VON DER ALZHEIMER'S ASSOCIATION INTERNATIONAL CONFERENCE 2019

LOS ANGELES, 15. Juli 2019 /PRNewswire/ -- Bei der Alzheimer's Association International Conference (AAIC) 2019 in Los Angeles wurde von signifikanten Fortschritten in der weltweiten Entwicklung von Bluttests für Alzheimer und andere Demenzerkrankungen berichtet.

Ein anlässlich der AAIC 2019 veröffentlichter neuer Bericht beschreibt Methoden zur Auswertung abnormaler Amyloid-Proteine, die die Bausteine der charakteristischsten Hirnläsionen in Verbindung mit einer Alzheimer-Erkrankung darstellen, und deren Korrelation mit etablierten Alzheimer-Markern. Zwei weitere Berichte beschreiben neue Blutuntersuchungen zur Auswertung von α-Synuclein, das zu Veränderungen im Gehirn bei Parkinson und Lewy-Körper-Demenz beiträgt, und leichten Neurofilamenten, die sich als zuverlässige Indikatoren für allgemeine Hirnzellschäden erwiesen haben.

Derzeit können Veränderungen im Gehirn, die vor Alzheimer-Demenzsymptomen auftreten, nur durch Positronen-Emissionstomographie-Scans (PET) und durch die Messung von Amyloid- und Tau-Proteinen in der Rückenmarksflüssigkeit zuverlässig beurteilt werden. Viele dieser Tests sind teuer und gegebenenfalls invasiv, wie etwa die Lumbalpunktion. Zudem stehen diese Methoden häufig gar nicht zur Verfügung, werden von der Versicherung nicht bezahlt oder sind schwer zugänglich.

Wir sehen derzeit ein weltweites „Rennen", um neue Screening- und Diagnoseinstrumente für die Alzheimer-Krankheit zu finden und weiterzuentwickeln, wie z. B. Bluttests.

„Es besteht ein großer Bedarf an einfachen, zuverlässigen, kostengünstigen, nicht-invasiven und leicht verfügbaren Werkzeugen für die Alzheimer-Diagnose", sagt Maria C. Carrillo, PhD, Chief Science Officer der Alzheimer's Association. „Familien, die heute und in Zukunft mit Alzheimer konfrontiert sind, würden von einfachen und allgemein zugänglichen Diagnosemethoden profitieren, die eine genaue Erkennung früher im Krankheitsprozess sowie die richtige Versorgung und Planung ermöglichen."

„Diese neuen Testtechnologien, die derzeit in der Industrie und in der wissenschaftlichen Forschung entwickelt werden, könnten möglicherweise auch dazu verwendet werden, Therapien in klinischen Studien zu auszuwerten", fügte Carrillo hinzu.

Wie lässt sich Plasma-Amyloid mit anderen Alzheimer-Biomarkern vergleichen?
In einer im Januar 2018 in Nature veröffentlichten Studie beschrieben Akinori Nakamura, MD, PhD, vom National Center for Geriatrics and Gerontology, Obu, Japan und seine Kollegen den potenziellen Blutbiomarker Amyloid-Beta, anhand welchem das Risiko, in der Zukunft an Alzheimer-Demenz zu erkranken, möglicherweise identifiziert werden könnte. Die Technologie misst die Plasmaspiegel von Amyloid-bezogenen Peptiden (Aβ1-42, Aβ1-40 und APP669-711) und der Biomarker wird durch Kombinieren der Peptid-Verhältnisse generiert (APP669-711/Aβ1-42 und Aβ1-40/Aβ1-42).

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