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Cannabis Report: Tilray kauft Cannabis-Einzelhändler, Rekordabsatz in Kanada
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Tilray kauft Cannabis-Einzelhändler, Rekordabsatz in Kanada

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Nachrichtenquelle: Shareribs
30.08.2019, 17:18  |  1024   |   
Ottawa 30.08.2019 - Der kanadische Cannabismarkt ist in einigen Provinzen hart umkämpft. Um die Absatzmöglichkeiten zu verbessern, hat Tilray nun die Übernahme eines Cannabis-Einzelhändlers in Alberta angekündigt.

Tilray hat in dieser Woche bekanntgegeben, in der Provinz Alberta 110 Mio. CAD in die Übernahme des Cannabis-Einzelhändlers Four20 investieren zu wollen. Für Tilray ist es die erste große Übernahme dieser Art, bislang ist das Unternehmen in Spiritleaf und Westleaf lediglich mit kleinen Positionen investiert. In Alberta betreibt Four20 sechs Filialen.

Das Unternehmen beabsichtigt mit dem Schritt den Aufbau einer strategischen Partnerschaft, um in direkten Kontakt mit den Kunden zu treten. Laut Statistics Canada hatte dieser Markt in Alberta im Juni ein Volumen von 18,3 Mio. CAD.

Für Tilray ist es bereits die dritte größere Übernahme in diesem Jahr, was die Konsolidierung des Marktes in Kanada deutlich macht. Insgesamt hat das Unternehmen seit Jahresbeginn knapp 600 Mio. CAD investiert.

Insgesamt hat der kanadische Markt für recreational Cannabis im Juni ein Hoch von mehr als 85 Mio. CAD erreicht. Dabei waren sowohl beim Online- und dem stationären Einzelhandel Anstiege zu verzeichnen. In der Provinz Ontario wurden 25,8 Mio. CAD umgesetzt, in Quebec waren es 18,5 Mio. CAD, gefolgt von Alberta.

In British Columbia lag der Umsatz lediglich bei 4,1 Mio. CAD, die Kunden dort beziehen ihr Cannabis offenbar weiterhin über den Schwarzmarkt.



Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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