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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 40-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
07.10.2019, 03:39  |  7930   |   

Für das laufende Jahr senken Marktbeobachter auch für die EU den Daumen. Derzeit wird nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 % gerechnet, wodurch sich der Druck auf die Notenbanken weiter erhöhen dürfte.

 

Die Nachrichten über die konjunkturellen Entwicklungen hellen sich nicht auf. Eher im Gegenteil. Sie werden von Woche zu Woche schlechter. Und das, obwohl die Zentralbanken die Geldschleusen weiter offenhalten. Schlechte Zahlen zum US-Einkaufsmanager-Index gab es letzte Woche z.B. wieder aus den USA, mit der Veröffentlichung eines Standes von 47,8 Punkten. Das bedeutet einen weiteren Rückgang um 1,3 Punkte und damit der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Dies überraschte auch die Ökonomen, die mit einem Anstieg auf 50,1 Punkten gerechnet hatten. Obendrein schockte Japan die Analysten mit schlechten Industrieproduktionsdaten, die um weitere 1,3 % eingebrochen sind. Dieser Rückgang fiel fast drei Mal so hoch aus wie von Analysten erwartet wurde.

 

Für das laufende Jahr senken Marktbeobachter auch für die EU den Daumen. Derzeit wird nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 % gerechnet wodurch sich der Druck auf die Notenbanken weiter erhöhen dürfte. Diese Entwicklungen beobachtet auch die Weltbank-Tochter IWF mit Argusaugen, und sagt bereits jetzt düsteren Zeiten für die Weltwirtschaft voraus.

 

Der EZB könnte hingegen eine wichtige Personalveränderung in die Karten spielen. Mit dem überraschenden Rücktritt von Sabine Lautenschläger aus dem Direktorium fällt als größte Kritikerin einer erneuten Expansion der Geldpolitik die letzte Bastion. Frau Lautenschläger galt als größte Kritikerin der erneuten Expansion der Geldpolitik. Zu ihrem Aufgabenbereich gehörte das Kontrollieren der Banken sowie deren Kreditportfolios. Zuletzt hatte sie sich u.a. gegen den Neustart des milliardenschweren Anleihenkaufprogramms ausgesprochen.

 

Die Aktienmärkte wirken derzeit zwar orientierungslos, aber in Anbetracht der Gemengelage recht stabil. Für technische Ausbrüche nach oben fehlen allerdings derzeit zum einen operativen Anstöße seitens der Unternehmen und zum anderen wirtschaftspolitische Stabilität, Stichwort: Handelsstreit. Auch das angestrebte Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump setzt die Märkte aufgrund von zusätzlicher Unsicherheit in der Wachstumsdynamik unter Druck.

 

Nachdem der Goldpreis am Montag durch die unterstützende ‚Nackenlinie‘ der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei etwa 1.480,- USD je Unze durchgebrochen hatte, kam es schon fast zur Verwunderung bisher nur zu einem kleinen Rücksetzer, der das Edelmetall in den Bereich bis auf etwa 1.455,- USD führte. Kaum dort angekommen drehte der Goldpreis wieder nach oben und hat zum Wochenende bereits die 1.500,- USD je Unze zurückerobert. Ob die Schulter-Kopf-Schulter-Formation damit bereits beendet ist bleibt abzuwarten. Aber die Stärke des Goldpreises in einer solch angespannten charttechnischen Situation ist zweifelsohne bemerkenswert und ein Indiz dafür, dass wir uns höchstwahrscheinlich doch in einem Bullenmarkt befinden.

 

Gute Nachrichten meldeten wieder die Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Redaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

 

Bluestone und Aurania überraschen positiv!

Bluestone Resources trifft auf von 28,6 g/t Au sowie 186,0 g/t Silber und bei Aurania Resources werden bisher nicht einmal angedachten Bohrziele höchst interessant!

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Auryn Resources – Kaufempfehlung nach Oberflächenexploration mit bis zu 981 g/t Silber

Lobend erwähnten Ihle und Bisset auch den Abschluss des 6 Mio. CAD-‚Bridge Loans‘.

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Steppe Gold finanziert sich besser und TerraX übernimmt Gold Matter

So wurde bei Steppe Gold z.B. der bisher in den Verträgen festgesetzte Abschlag gegenüber den Marktpreisen bei Gold- und Silberlieferungen deutlich reduziert. Gerald Panneton, zukünftiger Executive Chairman von TerraX, wird sich neben den TerraX-Aktien, die er im Rahmen der Übernahme bekommt, auch noch anderweitig finanziell am Unternehmen beteiligen.

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IsoEnergy mit krönendem Abschluss beim Sommerbohrprogramm und Osisko Gold Royalties Aktien zu günstig

IsoEnergy sein Sommerbohrprogramm zeigt eindeutig die Evidenz und Stärke von Vorkommen und Osisko Gold Royalties kauft eigene Aktien über den Markt zurück!

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

 

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