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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 50-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
16.12.2019, 03:34  |  24619   |   

Einer Umfrage der „Euro am Sonntag“ zufolge sehen 14 deutsche Banken den Goldpreis im kommenden Jahr zwischen 1.500,- und 1.700,- USD je Unze stehen.

 

In der vergangenen Woche konnte der DAX etwa 1 % auf rund 13.283 Punkte zulegen, während der Dow Jones 0,42 % auf rund 28.135 Anstieg. Auch die Edelmetalle konnten zulegen. Gold gelang ein Zugewinn von 1,1 % auf 1.674,- USD je Unze und Silber schaffte rund 2,1 % auf 16,90 USD je Unze. Mit einem Kursplus von rund 1,95 % konnte sich Kupfer mit rund 6.127,- USD je Tonne wieder deutlich über der psychologisch wichtigen Marke von 6.000,- USD je Tonne etablieren.

 

Am Sonntag lief die Frist für neue US-Strafzölle auf chinesische Güter im Umfang von rund 160 Mrd. EUR ab. Auch wenn seitens des US-Präsidenten via Twitter Fortschritte in Aussicht gestellt wurden, sind uns per Redaktionsschluss noch keine Fakten bekannt, auch wenn US-Medien bereits von einer Einigung erfahren haben wollen. Die China-Exporte in die USA fielen im November um rund 12,5 % und die Importe aus den USA um rund 23 %. Dadurch sank das Handelsvolumen insgesamt um etwa 15 %, was sich positiv auf das amerikanische Handelsbilanzdefizit auswirkt.

 

Ein weiteres Highlight der vergangenen Woche waren zweifelsohne die Wahlen in Großbritannien. Mit dem Wahlslogan ‚Get Brexit done!‘ Gewann der britische Premierminister Boris Johnson die Wahl mit Pauken und Trompeten. Diejenigen, die noch einmal über den Brexit abstimmen lassen wollten, wie z.B. Jeremy Corbyn, war der Wahlausgang ein Desaster.

 

In dem ganzen Chaos macht derzeit die Chartanalyse beim Gold eine gute Figur. Es scheint so, als würde sich eine bullische Flagge ausbilden. Noch ist diese Formation noch nicht bestätigt, da noch ein Anstieg über die Oberkante des kleinen Trendkanals nötig ist. Positiv zu werten ist auch, dass der Goldpreis über der viel beachteten 200-Tage-Linie notiert. Seit Jahresbeginn konnte der Goldpreis rund 15 % zugelegt und damit fast so viel wie die wichtigen Aktienindizes dieser Welt, die bisher auf einen Anstieg von etwa 20 % kommen. Einer Umfrage der „Euro am Sonntag“ zufolge sehen 14 deutsche Banken den Goldpreis im kommenden Jahr zwischen 1.500,- und 1.700,- USD je Unze stehen.

 

Schwächer als Gold entwickelte sich in 2019 Silber, mit einem Zugewinn von „nur“ knapp neun Prozent. Das könnte aber im kommenden Jahr wieder anders werden. Den Grund sehen Marktbeobachter darin, dass Silber eben nicht nur Edelmetall, sondern auch als Industriemetall eingesetzt wird, und vielfach in den Wachstumsbereichen Elektronik, Solarenergie und Medizin zum Einsatz kommt.

 

Zudem könnte Silber von einem bevorstehenden Handelsdeal zwischen den USA und China profitieren, aber auch durch das wirtschaftliche Umfeld, das sich wieder zu bessern scheint. „Die wirtschaftliche Erholung sorgt dafür, dass die industrielle Verwendung von Silber das zweite Jahr in Folge auf einem Rekordhoch verharren wird“, sagten die Experten des Edelmetallhändlers Ophirum. Aber auch das amerikanischen Silver Institute sieht eine starke Silbernachfrage voraus. Alleine in diesem Jahr sei die physische Silber-Investmentnachfrage um sieben Prozent gestiegen und sei auf ein Dreijahreshoch geklettert. Alles in allem also eine gute Mischung für einen weiteren Preisanstieg.

 

Interessante Meldungen gab es auch wieder von den Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Redaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

 

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

 


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