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7 Marketing-Faktoren beachten – und die Corona-Krise gestärkt überstehen

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Die Corona-Krise hat die Wirtschaft eiskalt erwischt. An gutes Marketing, zukunftsweisendes Rebranding und den Relaunch der Website denken viele Unternehmer in diesen Tagen weniger. Innerhalb von Stunden sind Milliarden Euro verpufft, und was dies für einen wochenlangen, geschweige denn monatelangen Produktionsstopp bedeutet, ist kaum abzusehen. Im Vergleich mit ständig steigenden Infektions- und Todeszahlen durch COVID-19 spielt das alles auch nur eine Nebenrolle. Dennoch: Schockstarre macht sich unter Unternehmern breit – und kann neben dem Konsum- und Produktionseinbruch zur zweiten Geldvernichtungswelle werden.

Aber sie kann sich auch zu einer enorm großen Chance für wache Unternehmer entwickeln. Marketing-Experte Oliver Wulke (40), Inhaber der Werbeagentur Netgenerator GmbH aus Berlin – mit 21 Jahren Markterfahrung und seit jeher mit klarem Fokus auf Webmarketing – lässt sich in die Karten schauen und nennt die wichtigsten Faktoren für Unternehmer, um mit dem richtigen Marketing die Corona-Krise zur Erfolgschance werden zu lassen.

#1 Niemals. Online-Marketing. Vernachlässigen. Gerade jetzt nicht. Die Marke kennt keinen Shutdown!

Klar – ein Autohaus verkauft aktuell wenig bis keine Autos. Das tut weh. Viele Kunden haben momentan ein unsicheres Gefühl und werden eine größere Investition vermutlich in die Zukunft verschieben. Aber klar ist auch: Diese Zukunft wird kommen, Corona geht vorbei, Normalität wird einkehren. Und viele Unternehmer wie auch Konsumenten nutzen die plötzliche Freizeit während der Zwangspause, um Recherche zu betreiben. Online. Auch wenn die Kaufentscheidung oder zumindest dessen Ausführung eben vertagt wird. Und genau an dieser Stelle lauert Ihre große Chance: Seien Sie da. Zeigen Sie sich. Bleiben Sie im Gedächtnis! Fahren Sie Ihre Kampagne, präsentieren Sie sich online. Kommt der Prophet nicht zum Berg, muss der Berg eben zum Propheten kommen. Muss das Autohaus schließen, setzen Sie auf eine aktuelle und ansprechende Homepage mit maßgeschneidertem Webdesign, maßgeschneiderte Google Ads Kampagnen, Newsletter und Social Media!

“Die Marke kennt keinen Shutdown. Man würde es Ihr auch nicht verzeihen.”

#2 Website prüfen: Ist sie nicht mehr aktuell – jetzt (!) den Relaunch angehen!

Die Website vertritt die Identität Ihrer Marke. Mit einer professionellen Website kommunizieren Sie die DNA Ihres Unternehmens. Auch bei Dienstleistern und Unternehmen ohne Online-Sales ist die Website essentiell – auch vor und nach Corona, im ganz Besonderen aber natürlich in diesen Tagen.

“Viele Unternehmer pflegen liebevoll den eigenen Tunnelblick; das begegnet uns immer wieder. Die Bereitschaft, in Marke und Website zu investieren ist grundsätzlich da – aber es kostet manchmal einiges an Überzeugungsarbeit, auf “Externe” wie uns zu hören. Natürlich haben wir nicht die DNA Ihrer Marke so sehr im Blut wie Sie selbst. Aber wir sind es, die zeitgemäßes und erfolgreiches Marketing im Blut haben. Wir sind Diejenigen, die mit unbelasteter Aussenansicht wertvolle, nachhaltige Impulse geben können und in enger Zusammenarbeit mit Ihnen einen neuen, erfolgreichen Weg einschlagen. In Resumé-Gesprächen begegnen wir immer wieder den “hätten wir doch vorher” und “das war wirklich gut”-Feedbacks.”

Einen sinnvolleren Zeitpunkt für Investitionen in Website und Marketing als die aktuelle Zwangspause gibt es kaum. Nutzen Sie die Zeit, vertrauen Sie Ihrer Webagentur und gehen Sie gemeinsam den Relaunch an.

#3 Keine Schockstarre! Entscheidungen treffen. Auch wenn falsche dabei sind.

Sie ist wahrscheinlich evolutionsbedingt, hilft sie doch Tieren manchmal beim Überleben: Die Schockstarre. Aber für Ihr Unternehmen ist das hochgradig toxisch. Pures Gift.

Reagieren Sie, treffen Sie auf die Zukunft ausgerichtete Entscheidungen – bewusst, wohlbedacht, niemals panikartig – und nachhaltig. Es werden falsche Entscheidungen dabei sein; aber auch dies ist in jeder Hinsicht besser als gar keine Entscheidungen – Schockstarre eben. Der Wettbewerb steht nicht still. Auch nicht in der Corona-Krise.

Nutzen Sie die Zeit, um nach einer Analyse Ihres Marketings, Ihrer Markenkommunikation und Ihrer Website auch Ihr Produkt- oder Leistungsportfolio zu durchdenken. Was kann man besser machen, wo versickert zu viel Energie ohne Effekte? Was machen Mitbewerber mehr? Oder WO machen Mitbewerber mehr? Lassen Sie sich von einem externen Berater unterstützen – in Sachen Website und Marketing von Ihrer Webagentur.

#4 Die Firma fit für Webworking / Telearbeit machen. Teilweises Home-Office könnte auch ein Modell für die Zeit “nach Corona” sein.

Auch vor der Corona-Krise wussten wir: Home-Office macht zufrieden. Kein Arbeitsweg, kein Regen, kein Stau. Leckeres Mittagessen. Freie Zeiteinteilung. Macht zufrieden. Ernsthaft.

“In unserer Werbeagentur haben wir das Potential von zeitweisem Webworking / Home-Office früh erkannt und praktizieren dieses Konzept seit über 10 Jahren. Sehr erfolgreich.”

Freilich nur in bestimmten Unternehmensbereichen ist das möglich und Kontrollfreaks unter den Chefs haben damit Ihre Probleme. Und ja, zugegeben, Home-Office erfordert eine gewisse Selbstdisziplin von jedem Mitarbeiter, keine Frage. Für bestimmte Charaktertypen mag sich das Konzept auch nicht so gut eignen wie für andere.

Aber:

“Mit zeitgemäßen Projektmanagement-Tools wie Asana, flachen Kommunikations-Tools wie Slack, Zeiterfassungs-Software und der Einsicht, dass man nicht 24 Kollegen bei jeder Mail in CC haben muss, ist man mindestens genau so produktiv. Und ja, das alles entwickelt mehr Mitarbeiterzufriedenheit.”

Während der Corona-Krise sind Unternehmen auf einen Schlag darauf angewiesen. Learning by Doing. Und diese Strukturen sollten von nun an dauerhaft bereitstehen und auch in den Büroalltag eingeführt werden. Fit für die Zukunft, krisensicher, und mit glücklichen Teams :)

#5 Google Business und Social Media Einträge aktuell halten – gerade für Unternehmen mit Kundenkontakt.

Google streut immer stärker Rich Snippets ein, das sind diese Boxen mit hervorgehobenen Informationen und platziert an prominenter Stelle in den SERPs (Suchergebnisseiten). Dazu gehören auch Google Business-Einträge – und die müssen aktuell und korrekt sein. Sie haben wegen Corona eingeschränkte Öffnungszeiten, sind derzeit nur telefonisch erreichbar oder haben gar komplett geschlossen? Das muss in Ihr Google Business-Profil! Verärgerte Kunden und Partner wiegen schwer, daher sorgen Sie von vornherein für Klarheit. Und ja, auch Stammkunden bemühen Google für Information und Kontaktaufnahme, mehr denn je.

Übrigens gilt das auch für Social Media-Profile, von Facebook bis hin zu Business-Netzwerken wie Xing und LinkedIn.

#6 Frei gewordene Kapazitäten nutzen – Mitarbeiter aus anderen Bereichen für Brainstormings, Tipps oder Kritik (online) befragen!

Die Produktionslinie steht still und die Belegschaft ist in Zwangspause. Horror eines jeden Unternehmens und leider aktuell Realität. Aber: Verbuchen Sie den Zustand unter “frei gewordene Kapazität” – spannen Sie Mitarbeiter*innen aus anderen Bereichen ein und veranlassen Sie Brainstormings. Holen Sie sich Feedback aus den eigenen Reihen, auch anonyme Umfragen machen Sinn. Betrauen Sie notfalls eine*n Mitarbeiter*in mit der Aufbereitung entsprechender Umfragen, die sich beispielsweise mit Google Formularen kostenlos und easy erstellen und auswerten lassen. Alle haben aktuell einen gewissen Abstand und es können wahre Perlen dabei zutage kommen. Selbst wenn es nichts bringen sollte – es überträgt Verantwortung und Wertschätzung an Ihre Mitarbeiter*innen und festigt die Beziehung zur Marke. Lassen Sie Ihre Teams Teil der Marke werden, indem die Eingebungen jedes Teammitgliedes einen Wert bekommen.

#7 Corporate Design prüfen: Sprechen alle in der Firma die gleiche Designsprache?

“Haha, ja es ist ein Kreuz... Als Teil der Werbebranche kann man manchmal Knoten in den Augen bekommen, wenn man so manche (Miss-)Interpretation des hauseigenen Corporate Designs bei dem einen oder anderen Kunden mitbekommt. Natürlich müssen nicht sofort alle Kataloge auf Lager eingestampft werden, wenn das Logo ein Facelift erhält. Aber muss man uralte Flyer tatsächlich noch mit sich herumtragen und verteilen, wenn sie gestalterisch so rein gar nichts mehr mit dem aktuellen Markenbild mehr zu tun haben?”

Prüfen Sie, ob alle die gleiche Sprache sprechen. Logo, Farb- und Schriftwelt, Gestaltung – ziehen Website und Online-Marketing, Briefpapier, Flyer und Broschüren, Kataloge, Fahrzeugbeklebungen, Fassadenwerbung und Aussenwerbung an einem Strang?

Falls nicht, gibt es überhaupt ein Corporate Design und weiß das auch Jeder im Unternehmen? Drängen Sie auf Umsetzung desselben. Ist es nicht klar, so lassen Sie es von Ihrer Werbeagentur leicht verständlich ausarbeiten. Sorgen Sie für Verteilung an alle Stellen in der Firma.

Zur Person

Oliver Wulke ist verheiratet, passionierter Unternehmer, erfahrener Werbefachmann, Design-Liebhaber und gefragter Unternehmensberater. In seiner Freizeit betreibt er gerne Sport, ist in der Natur und liebt Slow Travelling. Als etablierter Experte für digitale Markenkommunikation “lebt” er seit 21 Jahren Online-Marketing, Markenbildung und Webdesign. Nach ersten Gehversuchen im e-Commerce hat er Ende der 90er das Potential digitaler Markenkommunikation erkannt und die heute als Netgenerator GmbH (https://www.netgenerator.de/) bekannte, etablierte Berliner Werbeagentur mit Schwerpunkt Webdesign & Digital Branding gegründet. Auch heute hat er das Interesse am Entrepreneurship nicht verloren; sein Herzblut ist und bleiben aber gute Websites, starke Marken und nachhaltiges Marketing. Die Agentur betreut neben KuM auch Großunternehmen und Start-Ups – und strebt seit jeher aktiv einen bunten Branchenmix an.




Gastautor: Martin Brosy
13.05.2020, 00:57  |  319   |   

Disclaimer

7 Marketing-Faktoren beachten – und die Corona-Krise gestärkt überstehen Die Corona-Krise hat die Wirtschaft eiskalt erwischt. An gutes Marketing, zukunftsweisendes Rebranding und den Relaunch der Website denken viele Unternehmer in diesen Tagen weniger. Innerhalb von Stunden sind Milliarden Euro verpufft, und was dies …