Weizen und Sojabohnen geben ab - Streit mit China belastet

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Nachrichtenquelle: Shareribs
25.05.2020, 11:19  |  172   |   
Chicago 25.05.2020 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich am Freitag überwiegend leichter. Die Marktteilnehmer sehen Risiken für die Nachfrageentwicklung bedingt durch neuen Streit zwischen Peking und Washington.

Die Preisentwicklung bei den Sojabohnen hängt seit Jahren an der Nachfrage in China ab. Mit dem Handelsstreit zwischen beiden Ländern brach diese ein und hat sich seitdem nur langsam erholt. Umso schwerer wiegen nun die neuen Spannungen zwischen den beiden Ländern. US-Präsident Trump wirft Peking vor, für die Corona-Pandemie verantwortlich zu sein. In der vergangenen Woche hat Peking die Planungen zu neuen Sicherheitsgesetzen in Hongkong publik gemacht, was in Europa und den USA für massive Kritik sorgte.

Es wird nun befürchtet, dass die jüngste Erholung bei der Exportnachfrage bereits wieder beendet ist. Die Juli-Sojabohnen rutschten am Freitag um 1,75 Cents auf 8,3325 USD/Scheffel ab.

Weizen zeigte sich zuletzt etwas fester, da unter anderem in Russland eine geringere Getreideproduktion in diesem Jahr erwartet. Auch in den USA hat sich der Zustand der Weizenernte in den vergangenen Wochen verschlechtert, was die Preise stützte. Am Freitag sorgte aber der anziehende US-Dollar für fallende Kurse. Der Juli-Kontrakt fiel um 7,25 Cents auf 5,0875 USD/Scheffel.

Mais konnte sich derweil um 0,25 Cents auf 3,18 USD/Scheffel verbessern.

Am Montag findet in den USA aufgrund des Memorial Days kein Handel statt.



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