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Klimakiller Videokonferenz? (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
07.04.2021, 18:19  |  114   |   |   

Karlsruhe (ots) - Die Kritik an der Ökobilanz virtueller Konferenzen erweist
sich als irreführend

Videokonferenzen sind spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr aus
dem Berufsalltag wegzudenken. In den Medien kursieren jedoch zunehmend Berichte
über ihre klimaschädlichen Effekte, das Handelsblatt bezeichnet sie gar als
"CO2-Schleudern" (https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-bei-
videokonferenzen-gilt-kamera-aus-fuers-klima-/27058796.html?share=mail&ticket=ST
-3179130-Bhtqbe6Yyu3tkUkROYAp-ap2) und fordert: "Kamera aus fürs Klima!" Studien
zeigen jedoch (https://www.borderstep.de/wp-content/uploads/2021/02/AP3-5_Reprae
sentativbefragung-11-02-2021.pdf) , dass die Reise zum Geschäftstermin oder der
tägliche Weg zur Arbeit im Durchschnitt deutlich mehr Emissionen erzeugen, als
die für virtuelle Konferenzen benötigten Serverleistungen. Bereits relativ kurze
Anreisewege - sowohl mit dem Flugzeug oder Auto als auch mit der Bahn - haben in
der Regel eine schlechtere Öko-Bilanz als virtuelle Treffen.

Videokonferenzen sparen CO2 und Lebenszeit

Nicht nur die Umwelt profitiert von der überwiegenden Arbeit im Home-Office.
Viele Beschäftigte sehen darin eine Verbesserung ihrer Work-Life-Balance: Die
fehlenden Arbeitswege bedeuten einen Gewinn an Lebenszeit, ermöglichen eine
flexiblere Wahl des Wohnortes und erleichtern so die Vereinbarkeit von Berufs-
und Privatleben. Die Nutzung geeigneter Videokonferenzsysteme beugt dabei einem
möglichen Mangel sozialer Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen sowie
Geschäftspartnerinnen und -partnern vor. Hierbei ist das Kamerabild von
fundamentaler Bedeutung: Erst die Sichtbarkeit von Mimik und Gestik sorgt dafür,
dass Videokonferenzen als äquivalenter Ersatz für ein persönliches Treffen
empfunden werden. Nur so können sie eine langfristige Änderung der Arbeitswelt
anstoßen und dazu motivieren, Geschäftsreisen und Arbeitswege zu reduzieren. Der
verhältnismäßig geringe Mehrverbrauch an Energie für die Übertragung des
Videobildes wird durch die enormen Einsparungspotentiale im Flug-, Straßen- und
Schienenverkehr bei weitem kompensiert.

Digitalisierung ermöglicht barrierefreie Kommunikation

Unabhängig davon bieten moderne Tools wie die Videokonferenzsoftware alfaview®
auch Menschen mit Handicap die Möglichkeit einer barrierefreien Kommunikation
und somit die unkomplizierte Teilhabe am Berufsleben. Durch eine zunehmende
Digitalisierung können Unternehmen Distanzen im wörtlichen und übertragenen
Sinne überwinden und so auch nach der Corona-Pandemie hybride Arbeitsmodelle
ermöglichen, die sowohl dem Klima als auch der Lebensqualität der Beschäftigten
nachhaltig zugutekommen.

Pressekontakt:

Sonja Decker: 0721-35450-450
mailto:presse@alfaview.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/142050/4883450
OTS: alfaview GmbH
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