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New Mobility Report Stellantis konkretisiert EV-Pläne

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Nachrichtenquelle: Shareribs
19.04.2021, 12:35  |  244   |   

New York 19.04.2021 - Der internationale Autobauer Stellantis hat seine Pläne für die Elektrifizierung der Flotte vorgelegt. Das Unternehmen glänzte bislang wenig mit Innovationen in dem Bereich.

Stellantis – ein Konglomerat aus Dodge, RAM, Fiat, Opel, Peugeot und anderen, hat bislang vor allem in Europa E-Autos angeboten. In den USA haben die Marken Dodge, RAM und Jeep zuletzt vor allem mit immer neuen Iterationen des mehr als 700 PS starken V8 aus den Hellcats für Schlagzeilen gesorgt. Bei der Elektrifizierung hingegen gab es lediglich sehr milde Hybride, daneben aber wenig Überzeugendes, zumal die Modellpalette von Dodge im Industrievergleich sehr alt ist.

Der Großkonzern hat am Wochenende deutlich gemacht, wie man künftig mit der Elektrifizierung der Flotte weitermachen wolle.

In Europa will das Unternehmen den Absatz von E-Autos von 14 Prozent in diesem Jahr auf 70 Prozent im Jahr 2030 steigern. In den USA soll der Marktanteil von vier Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2030 steigen. Dabei geht es nicht nur um reine E-Autos, sondern auch um Plug-In Hybride.

Vor allem in den USA hält man sich weiterhin vergleichsweise zurück. Dort sollen bis 2025 96 Prozent elektrifiziert werden, bis 2030 soll in Europa und den USA von jedem Modell auch eine batterieelektrische Version verfügbar sein. Um dies erreichen zu können, will man künftig nur noch vier Plattformen im gesamten Konzern produzieren. Derzeit hat das Unternehmen mehr als 100 verschiedene Fahrzeugmodelle im Programm.

Gerade für den US-Markt wichtig dürfte die Plattform „STLA Frame“ sein. Auf dieser Plattform, der Name lässt weiterhin einen Leiterrahmen erwarten, sollen große SUV und Pick Ups mit einer Reichweite von mindestens 500 km kommen. Die Plattform soll 2024 kommen.

Dies bedeutet, dass der RAM, der Zweitplatzierte auf dem wichtigem Truck-Markt in den USA nach dem Ford F-150, bald elektrifiziert werden dürfte. Auch der Jeep Wrangler und der kürzlich vorgestellte Jeep Wagoneer und Grand Wagoneer sitzen auf einem Leiterrahmen.

Weiterhin teilte das Unternehmen mit, dass man im nordfranzösischen Douvrin ab Ende 2023 Batterien produzieren werde. In Kaiserslautern sollen erst ab Ende 2025 Batterien hergestellt werden. Bislang war 2024 geplant. Die beiden Fabriken sollen zusammen eine Kapazität von 50 GWh haben.

Vor Ende 2021 will Stellantis über weitere Batteriefabriken in Europa und Nordamerika entscheiden. Die Produktionskapazitäten sollen bis 2025 auf 130 GWh und bis 2030 auf 250 GWh ausgeweitet werden.

Weitere Einzelheiten zur künftigen Elektrostrategie des Konzerns will das Unternehmen am 8. Juli vorlegen.


Die E-Autobranche hat im vergangenen Jahr den entscheidenden Schritt in den Mainstream geschafft. Nicht allein durch staatliche Subventionen, sondern auch eine Ausweitung des Angebots und immer bessere Eigenschaften wächst das Interesse der Kunden. Je stärker aber der Markt wächst, desto wichtiger wird aber auch die ausreichende Verfügbarkeit von Rohstoffen für die Batterien.

Einer der wichtigsten Elemente für die Herstellung moderner Batterien ist Lithium. Vor allem in Südamerika gefördert, bleibt das Angebot weiterhin eng. Der Autobauer Tesla, der in diesem Jahr eine Million E-Autos verkaufen könnte, hat im September angekündigt, die Rohstoffe für seine Batterien vor allem im US-Bundesstaat Nevada und Umgebung gewinnen zu wollen.

Cypress Development Corp. (WKN: A14L95) hält 100 Prozent an einem weit fortgeschrittenen Lithium-Explorationsprojekt im Clayton Valley in Nevada. Einer vorläufigen Erstbewertung aus dem vergangenen Jahr zufolge, liegt der Wert des Projektes bei rund 1,05 Mrd. USD, Cypress Development mit rund 113 Mio. USD aber deutlich günstiger bewertet ist. Im Vergleich zur Peer Group liegt der Abschlag bei 85 Prozent! Dabei liegt das Projekt direkt neben der Silver Peak-Lithium-Sole-Mine, die dem Produzenten Albemarle gehört.

Hieraus ergibt sich für Cypress Development Übernahmephantasie, da Albemarle kaum daran interessiert sein dürfte, einen Konkurrenten in der Nachbarschaft wachsen zu sehen. Dies umso mehr, da die Nachfrage nach Lithium aus der E-Autobranche in den nächsten Jahren massiv wachsen wird. Die Regierung Biden will den Ausbau der Industrie massiv fördern und plant umfangreiche Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Die Regierung selbst will in den nächsten Jahren die rund 640.000 Fahrzeuge umfassende Regierungsflotte elektrifizieren. Zudem ist im Weißen Haus derzeit ein Investitionspaket im Umfang von rund 2,3 Billionen US-Dollar in Arbeit, das enorme Infrastrukturinvestitionen zum Ziel hat.

Am 25. März hat Cypress Development bekanntgegeben, dass man mit der Entwicklung einer Pilotanlage für das Lithiumprojekt begonnen hat. Die Anlage wird wichtige Daten für die geplante Machbarkeitsstudie liefern. Weiterhin sollen Marketingproben gewonnen werden, die zur Unterstützung von Verhandlungen mit potentiellen Partnern genutzt werden sollen. Das Unternehmen ist nach der jüngsten Finanzierungsrunde mit einem Kassenbestand von 20 Mio. CAD bis hin zur Machbarkeitsstudie durchfinanziert. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3rt8YGG


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AKLIBYXklKY

Die Analysten von Couloir Capital haben am 13. April ihre Einschätzung zu Cypress Development angepasst. Grund dafür sind die jüngsten Entwicklungen im Unternehmen, wie die Kapitalerhöhung und die Forcierung der strategischen Ziele. Dazu zählt unter anderem der Bau der Pilotanlage und die testweise Produktion von Lithium. Couloir Capital hat das Kursziel für Cypress Development von 2,48 CAD auf 3,31 CAD angehoben.

Cypress Development Corp. (WKN: A14L95) geht davon aus, dass man die Mine rund 40 Jahre betreiben könnte. Im Jahr 2024 könnte die Produktion beginnen. Bis dahin will der Traditionshersteller General Motors mehr als 20 Mrd. USD in die Elektrifizierung der Flotte investieren und wird sich vorher die wichtigen Rohstoffe für den wachsenden Batteriebedarf sichern. Das Umfeld für Cypress Development Corp. (WKN: A14L95) ist somit extrem günstig und öffnet eine 500 Prozent-Investmentchance. Mehr zu den Plänen von Cypress Development und warum die Aktie unterbewertet ist, lesen Sie hier: https://bit.ly/3rnfBu3

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