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ROUNDUP 2 Fraport startet besser ins Jahr als gedacht - 'Tief überschritten'

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
11.05.2021, 11:15  |  142   |   |   

(neu: Positiver Sondereffekt durch Einigung mit der Bundespolizei, Aktienkurs)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Corona-Krise hat dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im ersten Quartal einen weiteren Verlust eingebrockt. Allerdings fiel das Minus geringer aus als von Analysten gedacht, und Fraport-Chef Stefan Schulte sieht den Tiefpunkt im Luftverkehr überschritten. "Die Lust auf Reisen ist ungebrochen", sagte der Manager bei der Vorlage der Zwischenbilanz am Dienstag in Frankfurt. "Insofern gehen wir davon aus, dass wir im Sommer wieder deutlich steigende Passagierzahlen sehen werden." Dennoch könnte die Zahl der Fluggäste 2021 insgesamt ähnlich niedrig ausfallen wie im Corona-Jahr 2020.

Die Fraport-Aktie stemmte sich am Morgen gegen den allgemeinen Abwärtstrend an der Börse. Zwar sackte auch ihr Kurs im frühen Handel mit dem Markt kurz ab, zuletzt war das Papier mit einem Zuwachs von 0,98 Prozent auf 59,52 Euro aber Spitzenreiter im MDax . Der Index der mittelgroßen Werte gab zu dieser Zeit um mehr als zwei Prozent nach. Seit dem Jahreswechsel hat das Fraport-Papier rund ein Fünftel an Wert gewonnen.

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"Wir haben im ersten Quartal noch keine spürbare Erholung im Luftverkehr gesehen", sagte Schulte laut Mitteilung. Dies sei angesichts des weltweiten Infektionsgeschehens aber auch nicht zu erwarten gewesen. So zählte Fraport in den ersten drei Monaten des Jahres an Deutschlands größtem Flughafen gerade einmal knapp 2,5 Millionen Fluggäste. Das waren rund 78 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, als die Corona-Krise den Flugverkehr erst im Laufe des März schrittweise fast zum Erliegen gebracht hatte.

Für 2021 rechnet Schulte in Frankfurt weiterhin mit höchstens 25 Millionen Fluggästen - hält aber auch weniger als 20 Millionen für denkbar. Das wäre allenfalls eine leichte Steigerung im Vergleich zu den knapp 19 Millionen 2020. Der Rekord von über 70 Millionen Passagieren aus dem Jahr 2019 bleibt auf jeden Fall weit entfernt.

Der Flughafenbetreiber hat diese Entwicklung nicht in der Hand. Zuletzt hatte die Lufthansa als größte Fraport-Kundin die Pläne für 2021 zusammengestrichen. Weil sich die Impfkampagnen und die Lockerungen im Reiseverkehr in der Pandemie hinziehen, rechnet Lufthansa-Chef Carsten Spohr im Gesamtjahr nur noch mit einem Flugangebot von etwa 40 Prozent des Vorkrisenjahres 2019. Im März war er noch von bis zu 50 Prozent ausgegangen.


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