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PwC-Studie Quote wirkt, aber Energiewirtschaft braucht noch mehr "Frauen-Power"

Düsseldorf (ots) -

- PwC-Studie "Frauen in der Energiewirtschaft": Frauenquote für
Führungspositionen wirkt
- In der Energiewirtschaft gibt es immer mehr weibliche Führungskräfte
- Mehr Frauen in Aufsichtsräten, in Geschäftsführungen weniger
- Nur im Marketing gibt es mehr Chefinnen als Chefs

Seit August 2021 ist das Zweite Führungspositionen-Gesetz (FüPoG II) in Kraft.
Es erweitert das Erste Führungspositionen-Gesetz (FüPoG I) von 2015 und soll die
Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Führungspositionen weiter fördern.
Für Aufsichtsräte von Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung des Bundes und in
Körperschaften des öffentlichen Rechts beispielsweise gilt seit 2016 eine
verbindliche Quote von 30 Prozent Frauen. Außerdem muss den Vorständen dieser
Unternehmen mindestens eine Frau angehören, wenn sie mehr als zwei Mitglieder
haben.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) wollte
wissen: Brauchen ein moderner Industriestaat wie Deutschland und speziell die
Energiewirtschaft die Quote wirklich? Um das herauszufinden, hat PwC analysiert,
wie viele Frauen in der Energiewirtschaft als Führungskräfte tätig sind. In die
Analyse einbezogen wurden die 500 nach Beschäftigtenzahl größten Unternehmen der
Energiewirtschaft mithilfe einer externen Datenbank sowie Politik und Behörden,
50 Interessensverbände und jeweils 20 wissenschaftliche Institute und
Frauennetzwerke mit einer Deep-Web-Recherche. Ein Kernergebnis vorweg: Die Quote
wirkt, wie der Vergleich mit den Vorgängerstudien aus den Jahren 2014 und 2018
zeigt.

Langsam, aber stetig: Anteil weiblicher Führungskräfte wächst

Im Jahr 2021 liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte im Energiesektor
insgesamt bei 15,5 Prozent. 2018 lag er bei 12, 2014 bei 10 Prozent. Auch in den
Verwaltungs- und Aufsichtsräten ist der Frauenanteil gestiegen: von 11 (2014)
auf 19 Prozent (2021). In den Geschäftsführungen von GmbHs dagegen ist der
Frauenanteil von 8 Prozent im Jahr 2014 auf 6 Prozent im Jahr 2021 gesunken
(2018: 7 Prozent).

Bemerkenswert dabei: Für Verwaltungs- und Aufsichtsräte gilt die im Ersten und
Zweiten Führungspositionen-Gesetz festgelegte Frauenquote, für
Geschäftsführungen dagegen nicht. Petra Raspels, Partnerin und Head of People &
Organisation bei PwC Deutschland und Europa, sagt: "Der Unterschied zwischen dem
Frauenanteil in Verwaltungs- und Aufsichtsräten auf der einen und
Geschäftsführungen auf der anderen Seite ist frappierend. Die verbindliche Quote
kann ein wichtiger Grund hierfür sein." Und sie ergänzt: "Dass es insgesamt mehr
und mehr Frauen in Führungspositionen gibt, ist erfreulich. Aber wir sind noch
nicht am Ziel. Denn selbst 30 Prozent entsprechen noch lange nicht dem
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Nachrichtenagentur: news aktuell
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