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New Mobility Report Foxconn baut Batterien in Indonesien; Umicore nimmt Batteriefabrik in Polen in Betrieb

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Taipeh / Brüssel 27.09.2022 - Der taiwanische Elektronikkonzern Foxconn hat mit einem indonesischen Kohleproduzenten Indika Energy ein Joint Venture zur Produktion von Batterien gegründet. Umicore hat in Polen eine große Batteriefabrik in Betrieb genommen.

Wie Nikkei Asia berichtet, hat Foxconn zusammen mit dem indonesischen Kohleproduzenten Indika Energy das Joint Venture Foxconn Indika Motor gegründet hat. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam E-Autos in Indonesien bauen und dazu auch die erforderlichen Lieferketten aufbauen. Die beiden Unternehmen wollen dabei auch mit anderen Partnerunternehmen zusammenarbeiten.

Indonesien ist der größte Nickelproduzent weltweit und kann damit auf wichtige Rohstoffe für die Batterieproduktion zurückgreifen. Seit Jahren bemüht sich die Regierung, die Wertschöpfung im Land zu erhöhen, weshalb unter anderem der Export unverarbeiteter Rohstoffe deutlich eingeschränkt wurde.

Foxconn wird vom Joint Venture 40 Prozent der Anteile übernehmen, dazu werden anfänglich 1,75 Mio. USD investiert. Der Hauptfokus ist zunächst die Entwicklung von LFP-Batterien für E-Autos. Darüber hinaus sollen vollelektrische Nutzfahrzeuge entwickelt werden.

Umicore nimmt Batteriefabrik in Polen in Betrieb

Der belgische Rohstoffkonzern Umicore hat in Polen eine Fabrik zur Produktion kathodenaktiven Materialen in Betrieb genommen. Es ist die erste Anlage dieser Art in Europa. Seit 2019 wurden an dem Werk gebaut, im Juli 2022 begann die Produktion.

Im nächsten Jahr soll die Produktion von kathodenaktiven Materialien ein Niveau von 20 GWh erreichen, im Jahr 2024 sollen es bereits 40 GWh sein. Langfristig soll das Werk die Grundstoffe für rund 200 GWh Batterien pro Jahr liefern.

Das Werk von Umicore befindet sich nahe einer Batteriezellfabrik von LG Energy Solutions.

Umicores Anlage steht im westpolnischen Nysa (Neisse). Im nahen Brandenburg befindet sich Teslas Gigafactory. Zudem haben einige Unternehmen Ansiedlungen zur Batterieproduktion in Brandenburg angekündigt oder bereits begonnen.


Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten kennt derzeit nur eine Richtung. Etliche Faktoren sorgen für eine Knappheit von Metallen und anderen Elementen, die für den Umbau der Energieinfrastruktur, aber auch den Individualverkehr erforderlich sind. Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Ford und General Motors investieren Dutzende Milliarden in den Umbau ihrer Unternehmen, in die Schaffung von Produktionskapazitäten von Batterien und E-Komponenten.

Befördert wird der Trend von der großzügigen Förderpolitik in den vielen Ländern. In den USA sollen in den nächsten Jahren fünf Milliarden US-Dollar in den Aufbau eines Ladenetzes für E-Autos fließen, drei Milliarden US-Dollar sind für den Aufbau einer eigenen Lieferkette vorgesehen. In Deutschland wird der Verkauf von E-Autos und Wallboxen gefördert und in Norwegen hat die Subventionspolitik dazu geführt, dass Verbrenner kaum noch gekauft werden.

Für Batteriehersteller ist es deshalb wichtig, die Effizienz der verwendeten Kathoden zu steigern. Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien entwickelt. Die so hergestellten Kathoden können in E-Autos, Energiespeichern aber auch in Elektronikgeräten verwendet werden. Nano One Materials Corp. hat sich in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan insgesamt 16 Patente sichern können, darunter auch ein langlebiger und kobaltfreier Batterierohstoff. Eine Reihe von Autoherstellern hat bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials.

Zudem wachse die Zahl der Kooperationspartner weiter. Bereits heute gehörten dazu zehn Autobauer, Batterielieferanten, aber auch Bergbauunternehmen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde auf mehr als 60 gesteigert, die Produktionsanlagen wurden verdreifacht. Überdies betonte das Unternehmen, dass man hinsichtlich des ökologischen Fußabdrucks branchenführen sei und zur Reduzierung von C02-, Wasser- und Umweltbelastung in der Batterieproduktion beitrage. Die One-Pot-Plattform-Technologie ermögliche günstigere NMC-, LFP- und LNMO-Kathoden. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass der Markt für Li-Ionen Batterien bis 2035 auf 4.800 GWh anwächst. Dabei sollen unter anderem 22 Prozent auf LFP-Kathoden und 16 Prozent auf LNMO-Kathoden entfallen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3smPlnD

Der CEO von Nano One, Dan Blondal, hat sich kürzlich mit Radius Research zu den jüngsten Entwicklungen im Unternehmen ausgetauscht. Dabei ging es unter anderem um die Übernahme der Anlage von Johnson Matthey, die bereits in diesem Jahr erfolgen soll, sowie die Kooperation mit BASF, die kurz vor dem Gespräch bekanntwurde:  


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kSK06sSW83o

In einem Unternehmensupdate hat Nano One am 5. August ein umfangreiches Unternehmensupdate veröffentlicht und auf die erheblichen Fortschritte im zweiten Quartal verwiesen. Nano One Materials verwies unter anderem auf die Übernahme von Johnson Matthey Battery Materials Ltd. im Mai 2025, welche die Geschäftsstrategie von Nano One hinsichtlich LFP und andere Batteriematerialien erheblich beschleunigen soll.

Nur wenige Tage nach diesem Deal hat Nano One Materials eine Entwicklungsvereinbarung mit dem Chemieriesen BASF unterzeichnet. Dabei geht es unter anderem um die Reduktion von Nebenprodukten bei der Produktion von Kathodenmaterialien. Lesen Sie hier weiter: https://bit.ly/3N6gxPa
Anfang Juni wurde dann mitgeteilt, dass der Bergbaukonzern Rio Tinto eine strategische Investition von 10 Mio. USD bei Nano One vorgenommen hat. Die Zusammenarbeit der Unternehmen und die Investition sollen die Kommerzialisierungsstrategie von Nano Ones Multi-CAM-Verfahren beschleunigen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3O1Iec6

Nano One Materials teilte überdies mit, dass man per Ende des zweiten Quartals über ein Working Capital von 47,5 Mio. CAD verfügte, sowie über Barmittel von 47,9 Mio. CAD. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/3P5BoCG

Nano One Materials macht weiter große Fortschritte in der Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen meldete am 23. August die Erteilung von zwei Patenten in Japan und den Erhalt von 1,8 Mio. CAD an Zuschüssen.

Die in Japan erteilten Patente beziehen sich auf die One-Pot Bildung von mit Niob beschichtetem Spinell und auf ein Verfahren zur Bildung von Lithium-Mischmetalloxiden. Nano One kann damit bereits 24 Patente vorweisen. Weitere 47 Patente in mehreren Ländern sind beantragt.

Der Zuschuss über 1,8 Mio. CAD stammt von Sustainable Development Canada und dem British Columbia Innovative Clean Energy Fund. Die Zahlung ist der vierte und letzte Meilenstein des Scaling Advanced Battery Materials Projektes. Technologiechef Dr. Stephen Campbell teilte mit, dass Nano One während des SDTC-Projektes ein enormes Wachstum verzeichnet habe, womit das Erreichen des letzten Meilensteins möglich wurde. Campbell verwies dabei unter anderem auf Erfolge, wie die Übernahme des Werkes von Johnson Matthey Battery Materials Canada. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3dTcmcM

Nano One teilte am 27. September mit, dass man zusammen mit Euro Manganese die Herstellung von Kathodenmaterialien aus Elektrolyt-Mangan-Metall mit dem One-Pot-Verfahren von Nano One validiert. CEO Dan Blodal von Nano One teilte mit, dass mit der Strategie kapital- und umweltintensive chemische Umwandlungsschritte eliminiert werden. Darüber hinaus, so Blondal, befindet sich diese Strategie im Einklang mit den Vorschriften für den Ausbau von Lieferketten in den USA und Europa. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3RgjFtc

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die eben diesen Wandel beschleunigen und wirtschaftlich, sowie ökologisch nachhaltiger machen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in einigen Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Die Knappheit bei Rohstoffen für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Ressourceneinsatz optimiert. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derweil nur bei rund 315 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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