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    Künstliche Intelligenz  35837  0 Kommentare Das ist die derzeit wichtigste Halbleiter-Aktie!

    Laut der japanischen Investmentbank Mizuho ist AMD die aktuell wichtigste Halbleiteraktie. Das ist der Grund.

    Für Sie zusammengefasst
    • AMD ist laut Mizuho die wichtigste Halbleiteraktie.
    • ASML und Taiwan Semiconductor enttäuschen Anleger.
    • AMD muss mit Quartalszahlen überzeugen, sonst drohen Verluste.

    ASML und Taiwan Semiconductor können Rallye nicht wiederbeleben ...

    Bei Halbleiter-Aktien scheint für den Moment die Luft raus zu sein. Gemeinsam mit dem Gesamtmarkt korrigieren die Papiere von AMD, Nvidia und Co. – und das mit zum Teil beträchtlichen Verlusten. AMD etwa hat gegenüber seinem Allzeithoch inzwischen 32 Prozent an Wert eingebüßt.

    In dieser Woche sorgen branchenintern vor allem die Quartalszahlen vom niederländischen Ausrüster ASML und Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor für Ernüchterung: Von beiden Unternehmen hatten sich Anleger offenbar mehr versprochen.

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    ... aber AMD hat laut Analysten das Zeug dazu!

    Geht es nach den Analysten der japanischen Investmentbank Mizuho wird es in der laufenden Berichtssaison vor allem auf die Zahlen eines Halbleiterunternehmens ankommen. Nein, es ist nicht Nvidia – es ist Rivale AMD!

    "Das ist die Halbleiteraktie, die meiner Ansicht nach die Stimmung besser oder schlechter, und das schnell, machen kann" hat einer der beteiligten Analysten in der Studie festgehalten. Ihre Einschätzung begründet die Investmentbank mit den starken Verlusten in der Aktie.

    KI-Produkt MI300 als entscheidender Faktor

    Das Sentiment gegenüber AMD sei inzwischen aufgrund von Nachfragesorgen nach dem KI-Beschleuniger und Nvidia-Konkurrenzprodukt MI300 sowie der Furcht um einen Engpass bei Speicher mit hoher Bandbreite äußerst schlecht.

    Für die Entwicklung der Aktie und der Stimmung gegenüber der Branche sei daher der Ausblick für dieses Produkt besonders entscheidend. "Was sie zu sagen haben [...] ist entscheidend, um die Aktie zu unterstützen und potenzielle Käufer zurückzugewinnen." Aktuell befinde sich die Aktie im freien Fall und Marktteilnehmende seien zu ängstlich, vor den Zahlen am 30. April in das fallende Messer zu greifen.

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    Kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial

    Diese Furcht ist mit Blick auf die momentane Aktienkursentwicklung nachvollziehbar, hier deutet bislang wenig auf eine mögliche Bodenbildung hin. Mit der bei etwa 180 US-Dollar verlaufenden 50-Tage-Linie ist eine wichtige Unterstützung bereits aufgegeben worden. Die Hoffnungen vieler noch investierter Anleger dürften daher nun auf der bei etwa 136 US-Dollar verlaufenden 200-Tage-Linie ruhen.

    Mit einem Relative-Stärke-Wert von 34 ist die Aktie außerdem selbst kurzfristig noch nicht überverkauft. Hier besteht also trotz der bereits beträchtlichen Verluste weiteres Abwärtspotenzial. Neu engagieren sollten sich Anleger daher aktuell nicht, sondern lieber eine nachhaltige Bodenbildung in der Aktie abwarten.

    Fazit: AMD muss liefern, sonst wird es ungemütlich

    Die ins Stocken geratene Halbleiter-Rallye könnte nach Meinung der Analysten von Mizuho durch AMD wiederbelebt – oder endgültig zu Grabe getragen werden. Dessen KI-Produkt MI300 sorgt aktuell für große Fragezeichen, die mit einer entsprechend starken Prognose ausgeräumt werden könnten.

    Wenngleich AMD über eine starke Produktpalette verfügt und KI-Marktführer Nvidia angreift, ist die hohe Bewertung der Aktie mit einem für dieses Jahr geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 43 ein Problem. Zu rechtfertigen ist dieses nur durch hohes Wachstum. Kann AMD ein solches am 30. April nicht in Aussicht stellen, dürfte die Aktie weiter in großen Schwierigkeiten stecken.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross

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