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TXA Trading Erfolgreiches Trading - Indikatoren und X-Sequentials

Gastautor: Devin Sage
17.02.2010, 08:39  |  2823   |   |   

TXA Trading : Erfolgreiches Trading - Indikatoren und X-Sequentials

Dieser Folgeartikel zur X-Sequentials Chartanalyse soll aufzeigen wie man mit dem vorgestellten X-Sequentials Basiswissens und der Zuhilfenahme eines Oszillators, als Hilfsmittel, profitabel traden kann.
Die Intention dieses Artikel ist es dem X-Sequentials Anfänger praktikables, sofort umsetzbares Wissen zu vermitteln ein erfolgreiches Trading zu ermöglichen :

Wenn jemand beispielsweise in der Musteranalyse nicht sehr gut bewandert ist, dann ist es durchaus sinnvoll X5 oder X7 Muster beispielsweise nur in Verbindung mit negativen Divergenzen bei einem Oszillator zu traden, gar diese nur unter Zuhilfenahme eines Oszillators zu lokalisieren.

Wir befinden uns in diesem Stadium bei den X-Sequentials Grundlagen, welche jedoch für ein profitables Trading absolut ausreichen sind !

Die nachfolgenden Studien sollen dieses verdeutlichen.

Chart 1:


Wir sehen einen simplen Chart und einen RSI Oszillator mit einer Periodeneinstellung von 14
Tagen. Auf den ersten Blick mag ein Elliott Waver diverse Muster und Zusammenhänge sehen.
Ein herkömmlicher Charttechniker mag innerhalb seines Systemverständnisses ebenfalls diverses
sehen und erkennen.
Wir jedoch konzentrieren uns auf die Interaktion spezifisch definierter Linienverbände im Zusammenhang mit Kursverhalten und behelfen uns simplen Oszillator.

Der nächste Chart soll dieses verdeutlichen.
Chart 2:


Vorab:
Im Chart ist ein sogenannter geometrischer Variationsraum abgetragen .Es handelt sich hier um die
rote Linie. Es wird in den späteren Artikeln näher auf derartige, geometrische Erweiterungen
zur Kursprognose eingehen, welche einen notwendigen Variationsraum darstellen, die notwendig für Prognosen sind.

Zu sehen ist, wie das Top mit einer 5X5 einherging und eine X5 definierte, welcher sich eine 5XZ
Bewegung anschloss. Das Tief konnte mit den X-Sequentials Linienabträgen exakt projiziert
werden.
Auch ohne Miteinbeziehung der zuvor erwähnte geometrische Variation, so wäre dennoch ein
sehr großer Profit möglich gewesen und man hätte den Großteil der Abwärtsbewegung profitabel handeln können.
Kommen wir zur Lokalisierung der X5.
Am RSI Oszillator ist eine negative Divergenz abgetragen.
Dieses in Verbund mit den 5 Punkten einer X5, die sich derart anordnen, dass der im Chart zu
sehende Linienverband entsteht.
Die negative Divergenz geht mit Punkt 5X5 einher.
Dieses ist ein sehr sichere Tradingsetup.

Einer 5XZ Bewegung schließt sich eine Gegenbewegung an die mit "X"
klassifiziert wird. Es handelt sich zumeist um eine simple Gegenbewegung, der sich in der Regel
eine Trendfortsetzung anschließt -es sei denn es liegt eine andere spezifische Linienrelation vor, welches hier jedoch nicht der Fall gewesen ist.
Aufgrund dessen ließ sich diese Gegenbewegung mit der Erwartung einer Trendfortsetzung nach
unten wie folgt handhaben:
1.Konstruktion einer Trendlinie am RSI Oszillator
2.Eingehen einer Shortposition bei Bruch der RSI Trendlinie.
Wir sehen, wie das absolute Tief beim DAX mit einer Divergenz beim RSI Oszillator ein herging.
Dieses hätte zum Auflösen der Shortposition genutzt werden können.

Chart 3:

Wir sehen die Yahoo Aktie und eine X5, begleitet von einer Divergenz im RSI Oszillator.
Der doppelte Abtrag des Preisraumes fiel mit dem Hoch der Aktie zusammen.
Als Verkaufsregel/Ausstiegsregel aus der Longposition hätte ein Anstieg über die 70er Linie des
RSI Oszillators definiert werden können.
Wir sehen wie das Hoch der Aktie mit einer negativen RSI Divergenz einherging.

Chart 4:


Wir sehen wie die Microsoft Aktie eine X7 ausgebildet hat, deren Top jedoch nicht mit einer
Divergenz beim RSI ein herging und sich die vorherige Divergenz nicht fortsetzte. Dieses begründet
sich in dem starken Anstieg der 7X7 Bewegung, ist jedoch ein häufig auftretendes Muster: es bildet
sich eine Divergenz aus, der RSI jedoch läuft synchron mit dem Kursextrema über seine jeweilige
Begrenzungslinie, in diesem Falle über die 70er Linie. Es wurde eine normale Trendlinie
angebracht, welche neben dem herkömmlichen X7 Reversalsignal als Signalgeber hätte dienen
können. Das vorgestellte Muster des RSI Ausreißer tritt sehr häufig auf und sie ließe sich generell
analytisch nutzen.

Als Regel könnte zunächst folgendes definiert werden:
Ein Ausreißer definiert sich durch einen Anstieg der höher als die vorhergehenden Anstiege, oder
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