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HSBC Trinkaus HSBC Asien Post: Indien abermals Schlusslicht

14.11.2011, 16:45  |  419   |   |   
Hong Kong [1]:
Hoffnungen, dass die neuen Staatsoberhäupte in Griechenland und Italien die Schuldenkrise eindämmen können, lassen Volkswirte in China auch auf eine "weiche Landung" der chinesischen Wirtschaft hoffen. Der HSI ging mit einem Plus von 1,94%[2] auf 19.508 Punkten aus dem Handel, wobei alle Sektoren im Plus schlossen. Air Chinas Aktie gewann 3,5%[3] angeregt durch einen Anstieg der Passagierzahlen von 5,9% im Jahresvergleich. Ferner wurde verkündet, dass das "International Board" der Shanghai Stock Exchange bereit steht, wobei noch kein genaues Startdatum festgelegt wurde. Dadurch wird ausländischen Unternehmen erstmals die Möglichkeit gegeben ihre Aktien auch auf dem chinesischen Festland zu listen.

Taiwan[4]:
Dank der starken Zahlen aus USA und Europa schloss der TAIEX um 2,15%[5] fester bei 7.525 Punkten. Alle Sektoren schlossen im Plus, wobei Werte aus den Sektoren Elektro/Gas (+3,77%), Halbleiter(+2,96%) und Optoelektronik (+2,89%) zu den Tagesgewinnern gehörten. Der Technologiesektor entwickelte sich mit einem 70%igen Anteil am Gesamthandelsvolumen überdurchschnittlich gut. Beispielsweise legte die HTC-Aktie um satte 7%[6] zu. Zuvor war zu hören, dass HTCs neuer Vorstandvorsitzende optimistisch in die Zukunft des Smartphone-Marktes blickt und in China und den USA weiter zu expandieren plant. TSMC verzeichnete einen Zuwachs um 3,4%[7] und schließt nahe dem Tageshoch. Da der Fokus der Marktteilnehmer nach wie vor auf Europa liegt, wird sich der Handel weiterhin nach den Entwicklungen in der Eurozone richten.

Korea[8]:
Auch in Korea verbesserten Nachrichten aus Europa das Marktsentiment und verhalfen dem KOSPI knapp über der 1900er-Marke zu schließen. Mit einem Anstieg von 2,11%[9] schloss der Index bei 1.902,81 Punkten. Besonders zulegen konnten Titel aus den Branchen Stahl (+4,6%), Maschinen (+3,9%) und Versorger (+3,8%). Der Stahlsektor war Tagesgewinner. Investoren hoffen darauf, dass die "weiche Landung" in China Stahlexporte wieder ankurbeln wird, dazu gehörte u.a. der Stahlproduzent POSCO mit einem Anstieg von 4,6%[10]. Hynix mit 3,5%[11], nachdem Gläubiger dem Angebot von SK Telekom zum Kauf eines 20%igen Anteils an Hynix zustimmten.
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