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Rohstoffe Kanada genehmigt den Bau einer riesigen Eisenerzmine in Nunavut

Gastautor: TimLuca
07.12.2012, 12:49  |  6586   |   |   

Nunavut ist im Besitz bedeutender Vorkommen von Bodenschätzen wie Blei, Silber, Zink, Erdöl und Erdgas, neuerdings wurden auch Diamantvorkommen bekannt.

Wirtschaft und damit dem wachsendem Wohlstand des Territoriums zugute kommen. Volkswirtschaftliches Entwicklungspotential wird deshalb vor allem im Erschließen von Rohstoffquellen und Gewinnen von Bodenschätzen gesehen.

 

 

 

 

 

Schon 1999 leistete der Bergbau einen Beitrag von ca. 130 Millionen $ zum Bruttoinlandsprodukt des Territorialgebiets. Die Zahl der Arbeitsplätze betrug rund 500; allerdings waren seinerzeit etwa 85 % hiervon infolge mangelnder Qualifikation der Inuit mit nicht-einheimischen Arbeitskräften besetzt.

Im Vergleich mit dem industrialisierten Süden Kanadas ist der private Wirtschaftssektor in Nunavut noch sehr gering entwickelt, wodurch im Territorium nur geringe Steuern zur Haushaltsfinanzierung anfallen. Das dürfte sich aber künftig ändern, denn das Ministerium für innere Angelegenheiten der Ureinwohner und alle anderen kanadischen Ministerien haben am letzten Montag zugestimmt, die Mine zu bauen. Diese neue Mine könnte die jährliche Wachstumsrate von Nunavut verdreifachen und während ihrer Lebenszeit ca. 5 Milliarden CAD in die klammen Kassen der Region spülen.

Das Mary River Project von Baffinland Iron Mines an der Nordspitze von Baffin Island (Luftaufnahme oben) ist das größte Eisenerzprojekt der Region. Baffinland gehört zu 70 Prozent ArcelorMittal und zu 30 Prozent der Iron Ore Holding. Der Bau der Mary River-Mine, die jährlich 18 Millionen Tonnen Erz mit einem Eisengehalt von mehr als 65 Prozent liefern soll, könnte im kommenden Sommer beginnen. Die Mine weist eine Lebensdauer von 21 Jahren auf und das erste Eisenerz könnte ab 2017 gefördert werden.


Die Infrastruktur:

Das Straßennetz von Nunavut besteht überwiegend aus Schotterwegen und nur in den Wintermonaten befahrbaren Eisstraßen. Die einzige grenzüberschreitende Eisstraße in Nunavut, die insgesamt 600 km lange Tibbitt to Contwoyto Winter Road dient zur Versorgung von Bergbaubetrieben und wird von privater Seite betrieben.

Nur ungefähr 150 km der Straße verlaufen in Nunavut, der Rest in den Nordwest-Territorien. Sie beginnt an einem Diamantenabbaubetrieb, Jericho Diamond Mine, am Ufer des Contwoyto Lake und führt über den im harten Winter zugefrorenen See an einem zu Kinross Gold gehörenden, mittlerweile stillgelegten Goldabbaubetrieb, Lupin Mine, vorbei zu den Nordwest-Territorien, wo sie etwa 70 km östlich von Yellowknife am Tibbitt Lake endet. Den geografischen Verhältnissen des Territoriums entsprechend verfügt das Land über ein weit verzweigtes Flugnetz. Alle Siedlungen und selbst entlegene Forschungsstationen u. ä. besitzen Flugzeuglandemöglichkeiten.

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