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ATB Austria Antriebstechnik AG Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2014

Nachrichtenquelle: Pressetext (Adhoc)
28.04.2014, 17:30  |  1209   |   |   


Zwischenbericht gemäß § 87 Abs. 6 BörseG

Wien (pta030/28.04.2014/17:30) - Sehr geehrte(r) AktionärIn und LeserIn,

Die ATB Austria Antriebstechnik AG erzielte im 1. Quartal 2014 teilweise sehr erfreuliche Werte, konnte aber nicht durchgängig an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Der Auftragseingang konnte mit 15,9 % signifikant gesteigert werden, und auch im Auftragsstand per 31.3.2014 konnte der Konzern ein Plus von 12,3 % realisieren. Die leichte Verbesserung im Umsatz im Ausmaß von 1,5 % ist einerseits dem organischen Wachstum und andererseits der erstmaligen Konsolidierung des neuen Joint Ventures in Wuhan zu verdanken. Gestiegene Kosten, vor allem im Bereich der Personalaufwendungen, beeinflussten die Ergebniszahlen allerdings negativ. Die nochmalige Erhöhung der Investitionen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres spiegelt jedoch die Zuversicht des Managements wider, die u.a. auf der positiven Grundstimmung im Markt fußt.

Marktentwicklung

Die Europäische Kommission erwartet für das Jahr 2014 nun endgültig eine Erholung der europäischen Wirtschaft mit einem realen BIP-Wachstum von 1,5 % im Jahr 2014*. Mit einem Umsatz von EUR 110 Mrd. ist laut dem deutschen Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI) der deutsche Elektromarkt der größte in Europa**. Die Winterprognose der Europäischen Kommission berechnete für diesen für die ATB-Gruppe so wichtigen Absatzmarkt sogar ein reales BIP-Wachstum von 1,8 %*. Rückblickend auf das 1. Quartal des aktuellen Jahres konnte die deutsche Elektronindustrie in den ersten zwei Monaten einen Zuwachs im Auftragseingang in der Höhe von 4 % generieren. Der Umsatz stieg im Jänner und Februar um 3,8 % verglichen mit der Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr 2014 prognostiziert der ZVEI einen Umsatz von EUR 170 Mrd., was einem Plus von 1,8 % entspricht.***

Auftragseingang und Auftragsstand

Der positive Trend aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr setzt sich in der Auftragslage auch im 1. Quartal des aktuellen Jahres ungebrochen fort. So stieg der Auftragseingang im Vergleich zur Vergleichsperiode des Vorjahres um 15,9 % auf TEUR 105.033 (Q1 2013: TEUR 90.606). Der Auftragsstand lag zum Stichtag 31. März 2014 mit TEUR 135.033 um 12,3 % deutlich über dem Wert von 2013 (TEUR 120.213). Mit dieser maßgeblich verbesserten Auftragslage im Vergleich zur Vergleichsperiode des Vorjahres baut die ATB-Gruppe auf einer soliden Basis für die kommenden Quartale auf.

Umsatz und Gewinn

An die im Branchenvergleich überdurchschnittliche Umsatzsteigerung der ATB-Gruppe im Geschäftsjahr 2013 konnte der Konzern mit einem Umsatzplus von 1,5 % im 1. Quartal 2014 anschließen. So lag der Umsatz nach den ersten drei Monaten der aktuellen Berichtsperiode bei TEUR 85.525 gegenüber TEUR 84.241 im 1. Quartal 2013. Das Wachstum begründet sich zu einem Teil in einem gestiegenen Auftragsvolumen und zu einem anderen Teil in der Einbeziehung des vom Wuhan-Standort generierten Umsatzes. Der Personalaufwand wuchs von TEUR 30.460 im 1. Quartal 2013 um 8,7 % auf TEUR 33.121 in der aktuellen Berichtsperiode an. Die 291 im Rahmen des Joint Ventures neu in die ATB-Gruppe integrierten Mitarbeiter am Standort Wuhan (China) machen einen Anteil von 14,8 % an dieser Erhöhung aus. Der Anstieg erklärt sich aber auch aus dem erhöhten Auftragsvolumen an einzelnen Standorten, das zu Mehrarbeit und Überstunden führte. Gleichzeitig konnten vereinzelte Gesellschaften, die von Marktrückgängen wie etwa im Kohlebergbau immer noch betroffen waren, ihre Personalkosten kurzfristig nicht vollständig an den reduzierten Output anpassen. Schlussendlich kam es auch zu Personalverschiebungen zugunsten kostenintensiverer Neueinstellungen in der Entwicklung und im Vertrieb. Vor diesem Hintergrund reduzierte sich das EBITDA für die ATB-Gruppe in den ersten drei Monaten auf TEUR 5.516 nach TEUR 6.654 im 1. Quartal 2013. Das EBIT sank im 1. Quartal 2014 auf TEUR 2.684 nach TEUR 4.497 im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig reduzierte sich das Periodenergebnis um 57,6 % auf TEUR 1.107 (Q1 2013: TEUR 2.610).

Vermögens- und Finanzlage

Mit TEUR 341.594 lag die Bilanzsumme zum Stichtag 31. März 2014 um TEUR 14.936 über dem Vergleichswert zum Ende des Vorjahres (31.12.2013: TEUR 326.658). Die Eigenkapitalquote blieb somit stabil und betrug 35,0% (31.12.2013: 35,2%).

Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit

Der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit erfuhr in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Rückgang und lag mit TEUR -2.058 deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres (TEUR -479). Zurückzuführen ist dies zu einem geringen Anteil auf Bewegungen im Lagerbestand an mehreren Standorten und zum Großteil auf das gesunkene Periodenergebnis im Vergleich zur Vorperiode.
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