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Euro fondsxpress 70 Prozent der Rentner sind unzufrieden

Gastautor: Jörn Kränicke
28.04.2017, 15:14  |  2513   |   |   

Unmut macht sich unter den jetzigen und zukünftigen Rentnern breit. Das brachte der „Deutschland-Report zur Ruhestandsplanung und -management“ von AXA an den Tag. Dazu wurden knapp 3400 Personen befragt. Die Gesamtergebnisse sind alarmierend. Bereits heute beklagen 70 Prozent aller Ruheständler in Deutschland die Höhe der gesetzlichen Renten als nicht angemessen im Vergleich zu ihren Einzahlungen. Und auch 61 Prozent der Berufstätigen erklären inzwischen, dass sie sich nicht mehr ausreichend für den Ruhestand abgesichert sehen.

Das verwundert nicht, denn auch jeder, der eine Lebensversicherung hat und auf die jährlichen Prognosen schaut, merkt, dass die möglichen Auszahlungen im Renten­alter aufgrund der Nullzinsphase massiv sinken. Daher sehen drei Viertel aller Ruheständler und zwei Drittel aller Erwerbstätigen erhöhte Rentenbezüge als wichtigstes Ziel staatlicher Politik. Wichtig wäre es angesichts dieser Umfrageergebnisse, auch endlich zusätzlich unbürokratische und günstige Möglichkeiten der Altersvorsorge zu schaffen. Etwa wie die 401k-Pläne in den USA. Dort kann man seine Investments selbst nach eigenem Gusto verwalten und sie sind nachgelagert zu versteuern.  

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende
Jörn Kränicke
Chefredakteur

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2 Kommentare

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Kommentare

Noch einmal !
Es bringt nichts,in so einem Land,sich an anderen Ländern zu orientieren!
Etwas,das in den USA funktioniert,muss keinesfalls auch nur eingeschränkt in einer so verbonzten Republik funktionieren,stellt sich nämlich am Ende wieder heraus,dass Geld fehlt,dann kann es sein,dass zwar eine tatsächliche Auszahlung zum Tragen kommt,letztlich aber auf seiten der staatlichen (garantierten Leistungten) es aus "sozialen Gründen" zu einer "Nicht-Zahlung" kommt,weil man auf diese Weise eine gewollte Umschichtung vornehmen will!
(Einfacher gesagt,wird dann gefragt,"Wer von Euch,war denn dumm genug,sich zu kümmern?"
...und dann hagelts wieder Abzüge,Politiker,wie Merkel,würden ihre Aufgaben dann so interpretieren,dass am Ende,die Kasse stets leer sein müsse,um auf jeden Fall den Leistungs-Empfängern bohrende Fragen zu stellen,um einen Selbstverzicht zu erwirken!
In diesem Land,zieht die Politik so entsetzlich viel Leistung,aus dem System,dass es leider unumstößlich wurde,dass am Ende eine Leistung erfolgen muss,der Bürger,muss stets die Politik skeptisch beobachten,um rechtzeitig zu erkennen,ob wieder irgendwo ein Bankrott eingetütet wird,denn es trifft alleine ihn,das wird am besten deutlich,wenn man die Einzahlungen vergleicht und die zu erwartenden Leistungen,heute und vor 30-40 Jahren,dann wird klar,dass solche Luxus Beiträge keinesfalls gerechtfertigt sind,sowie alle bohrenden Fragen,einer Witwe gegenüber,die gerne einmal gefragt wird,was sie denn sonst so verdiene,wir müssen solche Auswüchse anprangern und verdammen!
...besonders spannend,wird es,wenn wir die bereits erfolgten Ausgliederungen berücksichtigen,Pflege,war ein ganz selbstverständlicher Teil,den der Staat zu gewährleisten hatte!
Das ist alles viel zu weit gegangen!
dann sollten unsere älteren herrschaften mal schauen wer ihnendas eingebrockt hat.weiter den etablierten parteien vertrauen dann klappt es wieder mit der rente.

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