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Bitcoin über 3.500 Euro! Habe ich mich geirrt?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
15.08.2017, 08:49  |  5550   |   |   

Vor wenigen Wochen habe ich über meine Erwartung geschrieben, dass Bitcoin in kurzer Zeit um mehr als 90 Prozent einbrechen würde. Zunächst sah es aus, als ob der finale Todesstoß ins Rollen kommen würde. Der Kurs tauchte auf unter 2.000 Euro ab. Doch noch sehen wir neue spektakuläre Höchststände von rund 3.500 Euro. Habe ich mich also völlig geirrt? Scheinbar.

Warum Bitcoin wieder steigt

Zunächst gab es eine Menge Stress, weil Anfang August die aus technischer Sicht leistungsfähigere Variante Bitcoin Cash kreiert wurde. Einige Bitcoin-Eigentümer ließen sich verunsichern, weil die Folgen der Aufspaltung wenig durchschaubar waren. Nun zeigt sich, dass letztlich alles beim Alten bleibt. Nur das Original-Bitcoin-System hat den Rückhalt eines breiten etablierten Netzwerks aus Akzeptanz- und Umtauschstellen.

Seit die Staatschefs von Nordkorea und den USA sich verbal die Atombomben um die Ohren schlagen, suchen zudem viele in vermeintlich sicheren Anlagen ihre Zuflucht. Vor allem die Bitcoin-verrückten Japaner haben offenbar besonders sensibel auf die Bedrohungslage in unmittelbarer Nachbarschaft reagiert.

Die verpasste Chance

Im Digital-Business-Magazin t3n wurde zuletzt sogar ein Kommentar publiziert, in dem der verpassten Chance nachgetrauert wird. Irgendwie hat er ja auch Recht. Egal, ob man an die Werthaltigkeit der Digitalwährung glaubt oder nicht: Die Technologie war neuartig und faszinierend und mit relativ kleinem Einsatz sowie etwas Bauernschläue und Geduld hätte jeder von uns es zu stolzem Wohlstand bringen können.

Faszinierend

Bitcoin und die Blockchain-Technologie bleiben beachtliche Innovationen, die Millionen Menschen dazu anregt, über Geld und Vertrauenswürdigkeit nachzudenken. Das ist einerseits eine gute Sache. Andererseits führt sie dazu, dass das hart verdiente Geld vieler unbedarfter oder gieriger Anleger früher oder später in dunklen Kanälen irgendwo in Japan, Russland oder China verschwinden wird. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt.

Denn der Schein trügt: Bitcoin hat für legale Zwecke keinerlei Wert. Er stellt keine Alternative zur langfristigen Anlage in Aktien dar. Meine Argumente will ich aber nicht nochmal wiederholen. Vielmehr will ich diesmal auf die sehr gut geschriebene Kolumne von Werner Vontobel im Schweizer Cash-Magazin verweisen.

Der größte Rentenfehler

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.


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4 Kommentare

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Kommentare

GeneralF: Also, wie genau sollte das denn funktionieren? Wenn der BTC-Kurs fällt gibt es keine Gewinner. Also niemanden, der direkt profitiert. Ist nicht wie bei den undurchsichtigen Finanzprodukten wo man von stark fallenden Kursen profitieren kann. Ich kenne bislang kein Wettbüro das Wetten auf fallenden BTC Kurse annimmt.
Anders gesagt, wenn dunkle Kanäle mit BTC Profit erzielen wollen, müssen sie, wie jeder andere Trader auch, die BTCs mit einem niedrigen Einkaufspreis kaufen und zu einem höheren wieder verkaufen. Oder stehlen und dann zu einem beliebigen Kurs verkaufen.
Wie genau möchte jetzt aber der dunkle Kanal alle BTCs stehlen? Und welchen Effekt hätte das? Wenn alle BTCs in der Hand von einem wären, und keiner mehr kaufen will, wären sie praktisch wertlos.
Tja, und ich sag mal so, dass deine Bank/Regierung dich enteignet, oder du auf ne ganz profane Art bestohlen wirst ist wohl genauso wahrscheinlich, wie dass einer dein BTC-Guthaben stiehlt.

Nochmal zum mitschreiben. Es ist faktisch unmöglich das BTCs oder BTC-Guthaben in dunklen Kanälen verschwindet. Wenn ich ein Finanzprodukt kaufe und später zu einem niedriegeren Kurs verkaufen muss habe ich Verlust gemacht. Aber das wird nicht eintreten. Wenn der Algorithmus tatsächlich fehlerhaft wäre und es jemandem gelingt die Blockchain zu kompromittieren, dann ist alles auf einen Schlag wertlos. Das stimmt. Aber in diesem Fall ist nicht ein Cent in "dunkle Kanäle" geflossen...
schlauberker und ffhilde: ihr müsst richtig lesen .. nicht die Bitcoin-Guthaben, sondern das hart verdiente (echte) Geld verschwindet in den dunklen Kanälen. Die Russen, Japaner und Chinesen (oder wo die Organisatoren dieses Schneeballsystems auch immer sitzen) werden das echte Geld der unbedarften/gierigen Anleger haben, also EUR/USD/CNY..., letztere bleiben hingegen mit ihren wertlosen Bitcoin-Guthaben zurück... lieber schnell noch Kasse machen!!!
Ist halt traurig, wenn man Einbrüche von 90 Prozent voraussagt und 200 Prozent Steigerung herauskommt. Klar auch Bitcoins werden wieder fallen, dann schreit er " was habe ich gesagt...". Sie haben recht, ein Schwätzer, wie viele andere. Ja, und die dunklen Kanäle sind tatsächlich lustig, frage mich was denn die Russen, Japaner und Chinesen mit den angeblich wertlosen Zeug dann machen.
Der Schwätzer. Auf der Titelseite gibt es aktuell einen Artikel mit dieser Überschrift zu Herrn Martin Schulz... Ich denke die Überschrift wäre als Beschreibung für den Verfasser dieses Artikels passender.

Den Namen des Verfassers konnte ich nicht finden, aber vielleicht kommt diese Kritik doch an. Ein kurzes Zitat:
"Andererseits führt sie dazu, dass das hart verdiente Geld vieler unbedarfter oder gieriger Anleger früher oder später in dunklen Kanälen irgendwo in Japan, Russland oder China verschwinden wird. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt. Denn der Schein trügt: Bitcoin hat für legale Zwecke keinerlei Wert. Er stellt keine Alternative zur langfristigen Anlage in Aktien dar."

Diese Aussage entbehrt jeglicher Grundlage. Bitcoin-Guthaben können nicht in dunklen Kanälen verschwinden. Das ist schlicht unmöglich. Und keinen Wert als Anlage?? Ich hatte noch nie mit krummen Geschäften zu tun und zum Glück vor zwei Jahren BTC gekauft. Als Anlage - höchstspekulativ. Bisher habe ich diesen Einsatz verzwanzigfacht. Es hätte natürlich auch den Totalverlust geben können. Bislang ist der nicht eingetreten.

Aus offensichtlicher Unwissenheit, oder was schlimmer wäre, bösartig und vorsätzlich solche Behauptungen aufzustellen wie Sie, in dem o.a. Artikel, ist lächerlich.

Disclaimer

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