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Sunniva Inc.: Das „Canopy Kaliforniens“ Die größte Cannabis-Story, die Sie noch nicht kennen - bis jetzt

Gastautor: Marc Davis
11.01.2018, 08:32  |  33625   |   

Bislang arbeitete die in Vancouver ansässige Sunniva Inc. quasi im Pre-IPO-Tarnmodus. Nun bereitet man sich auf den Handelsbeginn an der Canadian Securities Exchange (CSE) in der Woche beginnend mit dem 8. Januar unter dem Symbol SNN vor. Die Story von Sunniva könnte kaum besser sein, wenn es um den schnellwachsenden nordamerikanischen Multi-Milliarden- Markt für margenstarke Produkte aus medizinischem Cannabis geht.

Tatsächlich hat dieses künftige Branchenschwergewicht bereits erheblichen Eindruck in der Cannabis-Branche hinterlassen. Dies erklärt auch, warum Sunniva bislang mehr als 50 Mio. CAD einsammeln konnte und kürzlich die letzte Privatplatzierung bei 6,75 CAD je Spezial-Optionsschein abgeschlossen hat.

Glaube ich also, dass Sunniva eine hohe Bewertung rechtfertigt? Ja, das tue ich.
Ich werde gleich über die überzeugende Dynamik des Unternehmens reden. Zuvor aber ist es wichtig anzumerken, dass ich bislang ein gutes Händchen bei der Identifizierung künftiger Gewinner hatte, darunter auch Aurora Cannabis (TSX: ACB).

Ich habe Aurora als unterbewerteten künftigen Outperformer identifiziert, als die Aktie bei rund 0,40 CAD notierte. Kürzlich erreichte die Aktie ein Hoch von 14,88 CAD. Und selbst bei der gegenwärtigen Handelsspanne um 13,00 CAD liegt die Börsenbewertung bei rund 6,0 Mrd. CAD.

Von allen großen Cannabis-Produzenten in Kanada ist Canopy Growth (TSX:WEED) der
Einzige, der mit 6,4 Mrd. CAD höher bewertet wird. Dies ist auf den First-Mover Vorteil und den Status als Branchenführer zurückzuführen. Es gibt weltweit nur wenige Unternehmen, die mit Aurora und Canopy hinsichtlich ihrer riesigen projizierten Wachstumskapazitäten sowie der Qualität ihrer Geschäftsaktivitäten mithalten können.

Sunniva ist würdig, in diese kleine elitäre Gruppe aufgenommen zu werden, so viel kann ich Ihnen versichern. Sunniva spiegelt Aurora insbesondere in zwei Schlüsselaspekten wider. Erstens haben beide Unternehmen ähnlich aggressive Strategien, um die dominierenden Kräfte auf Nordamerikas größten Märkten für medizinischen Cannabis zu werden. Zweitens will Sunniva Cannabis des höchsten Branchenstandards und gleichzeitig zu geringstmöglichen Kosten anbauen – wie es auch Aurora plant. In der Folge wollen beide Unternehmen ihren Patienten bzw. Kunden Cannabisprodukte liefern, die frei von Pestiziden und anderen Verunreinigungen sind. Allein dieser Werttreiber verspricht ein Wettbewerbsvorteil auf Sunnivas größtem Markt Kalifornien zu sein.

Die Kunst der Risikoreduktion bei einem Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen

Um ehrlich zu sein, hat Sunniva bereits etwas ziemlich Bemerkenswertes erreicht, bevor das Unternehmen an die Börse ging. Das Unternehmen hat praktisch das Risiko seines
Geschäftsmodells eliminiert.

Dazu zählt unter anderem die Fremdfinanzierung strategischer Geschäftsimmobilien und
Beziehungen mit Merchant-Banken, um bei voller Kapazität 100.000 Kilogramm
medizinischen Cannabis in Kalifornien und 125.000 Kilogramm in Kanada anzubauen.
Hervorzuheben ist, dass dies ohne bedeutende Investitionskosten erreicht werden konnte.

Stattdessen ist Sunniva lediglich dazu verpflichtet, laufende Betriebskosten und die
langfristigen Mieten oder Hypotheken für die neuen Betriebsstätten zu zahlen.
Darüber hinaus verhandelt das Unternehmen langfristige Verkaufsvereinbarungen mit
großen Einzelhändlern und Vertriebshändler von Cannabis-Produkten sowohl in Kanada als auch Kalifornien. Diese Verträge dürften in jedem der beiden weltweit größten Märkte - Kanada und Kalifornien - hunderte Millionen Dollar pro Jahr wert sein.

Diese Strategie der Risikoreduktion hat bereits für den Mitgründer von Sunniva, Dr. Anthony Holler, sehr gut funktioniert. Der ehemalige Arzt Dr. Holler hat ebenfalls ID
Biomedical Corp. gegründet und war deren CEO. Holler bringt auch wichtiges Führungspersonal von IDB mit zu Sunniva.

Dieses vergleichbare kanadische Start-Up ist schnell zu Nordamerikas dominierendem Hersteller von preiswerten hochqualitativen Grippe-Impfstoffen geworden. IDB hat das
Gros seiner Lieferungen über Langzeitverträge vor dem Produktionsbeginn verkauft und wurde im Jahr 2005 für 1,7 Mrd. CAD von GlaxoSmithKline PLC übernommen.

Dr. Holler ist ein CEO mit Praxiserfahrung und Chairman von Sunniva. Sein Ziel ist es, wie manche es bezeichnen würden, Sunniva zum „Canopy Kaliforniens“ zu machen (ein
Vergleich zu Kanadas dominierendem Cannabis-Produzenten Canopy Growth).
Auf dem Heimatmarkt ist Sunniva dabei, zu einem von Kanadas größten und am stärksten diversifizierten, vertikal integrierten Produzenten von preiswerten pharmazeutischen Cannabisprodukten zu werden.

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