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Bundesagentur für Arbeit Immer mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
17.01.2018, 04:14  |  851   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger ist im vergangenen September so stark gestiegen wie noch in keinem Monat zuvor seit Einführung. Das berichtet "Bild" (Mittwoch) unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach verhängten die Jobcenter im September 91.590 Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger.

Das waren 21.324 mehr als im August - ein Anstieg um 30,3 Prozent. Der September-Wert der Sanktionen ist damit zudem der höchste seit August 2013 und der dritthöchste Monatswert überhaupt seit Einführung von Hartz IV. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) führt die starke Zunahme auf das Ende der Sommerpause im September zurück. Auch viele Hartz-IV-Empfänger hätten in der Ferienzeit einen Teil des ihnen zustehenden "Urlaubs" genommen. Sie erhalten bis zu 21 Tage weiter Leistungen, auch wenn sie dem Arbeitsmarkt dann nicht zur Verfügung stehen. Möglicherweise haben viele jedoch vergessen, sich wieder pünktlich beim zuständigen Jobcenter zurückzumelden. Offenbar deshalb wurden besonders viele Strafen für Meldeversäumnisse verhängt. Ihre Zahl stieg um 17.288 auf 70.920 (+32,2 Prozent). Im Schnitt wurde den Betroffenen die Leistungen um 108 Euro gekürzt. 7.342 Hartz-IV-Empfänger erhielten gar keine Geldleistungen mehr, weil gegen sie mehrere Sanktionen gleichzeitig verhängt wurden. Im ersten Dreivierteljahr 2017 wurden insgesamt 718.803 neue Sanktionen ausgesprochen, 14.410 mehr (+2 Prozent) als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Kommentare

So ist es, Silberco. Am Ende, aber viel zu spät, merken auch die Linken, dass sie aufgefressen werden. So zu sehen von ihren Stammwählern, den über 30.000 integrierten Türken, die für ihren Diktator Erdolf in Köln demonstriert hatten. Brauchen wir nicht! Sollen sie doch in die Türkei, um dort ihren heissgeliebten Führer beizustehen und um für Demokratie zu demonstrieren, wenn sie ihn wirklich wollen!
... wie gewählt so geliefert. Die Berliner Sozialingenieure brauchen Mittel für ihr Lieblingsprojekt, die frisch importierten zukünftigen Neuwähler müssen bei Laune gehalten werden und sie sollen sich an die Segnungen des Sozialstaates gewöhnen. Das schafft mittelfristig ein stabiles linkes Wählerpotential.

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