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    Bitcoin-Performance  105377  0 Kommentare Bitcoin: Wie viel wären seit 2014 aus 10.000 Euro geworden?

    Bitcoin hat seit seiner Einführung eine beeindruckende Entwicklung vollzogen. Was sind die Hintergründe und wie viel wurde seit 2014 aus 10.000 Euro?

    Bitcoin erfreut sich bei vielen Anlegern einer zunehmenden Beliebtheit, was hauptsächlich an seiner langfristig außergewöhnlichen Performance liegt.

    Doch was genau ist eigentlich Bitcoin, welchen Zweck erfüllt es und warum hat es bisher so stark an Wert gewonnen?

    Bitcoin-Hintergrundwissen

    Bitcoin wurde im Zuge der Finanzkrise 2008 durch eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto in einem White Paper „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ zum ersten Mal beschrieben und kam schließlich 2009 auf den Markt.

    Ziel war es, ein dezentrales Zahlungssystem und damit eine Alternative zum damals gefährdeten Bankensystem zu schaffen. Als Grundlage dient die Blockchain (eine dezentrale Datenbank), auf der alle Transaktionen transparent und unveränderbar abgespeichert werden. Bitcoins ermöglichen somit Zahlungen ohne die Inanspruchnahme von Bankdienstleistungen.

    Da die Gesamtmenge der verfügbaren Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt ist (aktuell sind 19 Millionen im Umlauf), soll es ähnlich wie Gold auch eine Wertaufbewahrungsfunktion übernehmen und einen Schutz gegen Inflation bieten. Oft wird es deshalb auch als digitales Gold bezeichnet, auch wenn es physisch nicht lieferbar ist.

    Gründe für den Kursanstieg

    Bitcoin ist eine rein digitale Währung, deren Kurs ausschließlich von der Nachfrageentwicklung abhängt. Sinkt beispielsweise das Vertrauen in das Finanzsystem oder in bedeutende Fiatwährungen wie Euro oder US-Dollar, ist die Kryptowährung ein beliebter Zufluchtsort. Dennoch korreliert es über einen langen Zeitraum kaum mit bestehenden Vermögensklassen.  

    Quelle und Copyright: ETC Group

    Der jüngste Bitcoin-Anstieg könnte somit in Verbindung zu den ausufernden geopolitischen Konflikten und ihren Folgen für die Staatsfinanzen stehen. Kriege lösen zudem oft wirtschaftliche Krisen und Inflation aus, was ebenfalls den Wert der Fiatwährungen schwächt. 

    Darüber hinaus mischen auch immer mehr Vermögensverwalter und Pensionsfonds – auf Anlegerwunsch – Bitcoins den Depots bei. Im Gleichzug kommen weltweit immer mehr entsprechende Anlageprodukte auf den Markt.

    Zwar findet Bitcoin als Zahlungsmittel aktuell noch wenig Akzeptanz, sie nimmt aber zu, was deren Attraktivität erhöht.

    Bitcoin ist aber auch ein Spekulationsobjekt, deren Kursentwicklung sich selbst verstärkt. Kommt es beispielsweise wie zuletzt zu einem starken Anstieg, investieren immer mehr Anleger, während sie bei einem Kursrückgang zunehmend verkaufen (Herdentrieb). Dies ist ein Grund für seine hohe Volatilität.  

    Bitcoin-Anlageprodukte

    Anleger, die sich für eine Investition in Kryptowährungen interessieren, sollten einen Blick auf die ETPs (börsengehandelte Produkte) der ETC Group werfen.

    Sie sind ähnlich wie Xetra Gold, physisch durch die jeweilige Kryptowährung oder sogar einen Kryptowährungskorb besichert. So entfällt die Notwendigkeit der Eröffnung einer eigenen Wallet, die vielfältige Sicherheitsrisiken mit sich bringt.  

    Darüber hinaus sind die Produkte mit enger Geld-Briefspanne sehr liquide an deutschen Börsen handelbar und beliebt. Dies ist beispielsweise am Anlagevolumen von bereits mehr als 1,5 Milliarden Euro erkennbar (19.04.2024).

    Ein ETP-Beispiel ist ETC Group Physical Bitcoin, dass eine physisch mit Bitcoin besicherte Inhaberschuldverschreibung mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen darstellt. Es vollzieht so in ähnlicher Funktionsweise wie ein ETF die Bitcoin-Kursentwicklung. Zudem ist es auch möglich, die erworbenen Bitcoins an eine eigene Wallet ausliefern zu lassen.    

    Performance

    Anfang 2014 stand Bitcoin bei einem Kurs von 569,83 Euro. Heute sind es bereits 60.806 Euro (19.04.2024). Dies entspricht einem Anstieg um 10.571 Prozent. Kaum eine andere Anlageform ist im gleichen Zeitraum ähnlich stark gestiegen.  

    Wer damals 10.000 Euro investierte, kann sich heute trotz aller Schwankungen über ein Vermögen von 1.067.090 Euro freuen (19.04.2024). Dies entspricht beinahe einem Vervielfachungsfaktor von 107. 

    Fazit

    Bitcoin hat sich aufgrund seiner Limitierung zu einer eigenen Vermögensklasse entwickelt. Da es allerdings keinen messbaren Wert besitzt, ist seine Entwicklung direkt von der Anlegernachfrage abhängig, was zu großen Kursschwankungen führt. Für Anleger, die sich für eine Beteiligung interessieren, empfiehlt sich eine kleine Depotbeimischung.

    Autor: Christof Welzel, wallstreetONLINE Redaktion, Ressort Anlageprodukte

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