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    Non-Farm Payrolls  11517  0 Kommentare US-Arbeitsmarkt wächst deutlich geringer als erwartet – der Markt jubelt!

    Der US-Arbeitsmarkt hat sich im April merklich abgekühlt. Sowohl das Einstellungs- als auch das Lohnwachstum haben sich stärker verlangsamt als von Ökonomen erwartet.

    Für Sie zusammengefasst
    • US-Arbeitsmarkt im April abgekühlt: Einstellungs- und Lohnwachstum langsamer als erwartet.
    • Weniger Arbeitsplätze geschaffen, Arbeitslosenquote gestiegen. Trend umgekehrt.
    • Beschäftigte außerhalb Landwirtschaft unter Erwartungen, Lohnwachstum schwächer. Fed könnte Zinssenkung erwägen.
    • Report: Hebeln - aber richtig!

    Die US-Wirtschaft hat im April weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet, während die Arbeitslosenquote angestiegen ist. Damit hat sich der Trend eines robusten Beschäftigungswachstums umgekehrt. Das bisher robuste Wachstum des US-Arbeitsmarktes hatte die US-Notenbank Federal Reserve dazu veranlasst, mit einer Zinssenkung möglichweise zu warten.

    Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im April um 175.000 und lag damit unter der Schätzung des Dow-Jones-Konsensus von 240.000. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,9 Prozent, während erwartet wurde, dass sie bei 3,8 Prozent verharren würde.

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    Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent, was unter den Konsensschätzungen liegt und als ein ermutigendes Zeichen für die Inflation gedeutet wird.

    Dan Suzuki, stellvertretender Chief Investment Officer bei Richard Bernstein Advisors, hält dies für einen "ziemlich marktfreundlichen Arbeitsmarktbericht". "Er deutet im Großen und Ganzen darauf hin, dass das Beschäftigungswachstum leicht nachlässt, aber nicht zusammenbricht, was dazu beiträgt, den Lohndruck zu verringern. Die Zahl der Arbeitsplätze und Arbeitsstunden im verarbeitenden Gewerbe war solide, was darauf hindeutet, dass dieser Teil der Wirtschaft weiterhin eine solide Unterstützung hat."

    "Das ist ein Arbeitsmarktbericht ganz nach dem Geschmack der Börsianer", kommentiert auch Thomas Altmann von QC Partners. Und weiter: "Auch die US-Notenbank wird diesen Arbeitsmarktbericht mit Erleichterung aufnehmen. Ein schwächerer Arbeitsmarkt und nachlassende Lohndynamik können Zinssenkungen im zweiten Halbjahr schnell wieder deutlich wahrscheinlicher machen. Der heutige Arbeitsmarktbericht ist für die Fed das erste Puzzleteil für mehr Flexibilität im zweiten Halbjahr. "

    US-Futures steigen in einer ersten Reaktion. Die Dow-Futures steigen um fast 500 Punkte auf 38.866 Punkte. Die Futures auf den S&P 500 steigen um 55 Punkte beziehungsweise 1,1 Prozent auf 5.157, während die Nasdaq-100-Futures um 271 Punkte beziehungsweise 1,5 Prozent auf 17.921 steigen. Anleiherenditen sinken, der US-Dollar verliert.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonGina Moesing

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